Jetzt erhältlich: „Trends - Märkte - Daten 1989 - 2001" Marktdatenband des Fachverbandes Bauelemente der Elektronik
Der Fachverband Bauelemente der Elektronik veröffentlicht mit dem vorliegenden Markt-datenband „Trends, Märkte, Daten 1989-2001" in der Ausgabe 1/2000 erstmals sein umfassendes Zahlenmaterial zu den Märkten für elektronische Bauelemente und Baugruppen über einen Zeitraum von zehn Jahren sowie Prognosen für das laufende Jahr und 2001. Die 100-seitige Datensammlung basiert auf den periodisch durchgeführten, kontinuierlich aktualisierten Markterhebungen des Fachverbandes Bauelemente der Elektronik und repräsentiert ein zuverlässiges Instrument für die unternehmerische Planung. Das Zahlenmaterial projiziert Informationen über den Deutschen Markt und den Weltmarkt nach Regionen sowie Prognosen für das laufende Jahr und 2001 - die Daten sind hierbei sowohl nach Märkten als auch nach Produktsegmenten aufgeteilt. Neben der übersichtlichen Darstellung in einem umfassenden Tabellenteil, beinhaltet der Marktdatenband einen Grafikteil mit anspruchsvoller Aufbereitung der Marktinformation. Eine ausführliche Beschreibung der Produkt- und Abnehmersegmente, Umrechnungstabellen sowie Erläuterungen zu den Entwicklungen in den einzelnen Produktgruppen runden die Information ab. Der Marktdatenband ist sowohl in gedruckter als auch elektronisch Form erhältlich. Die farbige gebundene Version ist für ZVEI-Mitglieder für 430,- DM (660,- DM für Nichtmitglieder), die CD-ROM für 530,- DM (880,- DM für Nichtmitglieder) beim Fachverband Bauelemente der Elektronik zu beziehen. Der Kauf eines Exemplars (CD-ROM oder Papierausgabe) berechtigt ein Unternehmen weitere Exemplare der gleichen Ausgabe mit einer Ermäßigung in Höhe von 50 Prozent zu beziehen. Eine regelmäßige Aktualisierung ist vorgesehen.
Beziehen können Sie den Marktdatenband beim Fachverband Bauelemente der Elektronik im ZVEI unter Tel. 069/6302-276, Fax -407 oder via e-mail zvei-be@zvei.org . Die Bestellformulare sind auch als Download auf der Homepage des Fachverbandes erhältlich: www.zvei-be.zvei.org /aktuell/mdb.pdf
Neues Schwerpunktthema im Arbeitskreis Qualität der Fachabteilung Leiterplatten
Yield- Betrachtung als Grundlage zur Qualitätsverbesserung
Der Arbeitskreis Qualität der Fachabteilung Leiterplatten des Fachverbandes Bauelemente der Elektronik im ZVEI wird sich nach Abschluss des Projektes „SPC-Machbarkeitsanalyse" in den nächsten Sitzungen mit dem Thema Yield beschäftigen.
Zunächst ging es darum, eine begriffliche Definition für „Yield" festzulegen. Ausgehend von dem Ansatz, Yield = Gutstückausbringung/eingesteuerte Menge, konnte hier eine erste Kennzahl gefunden werden. Unter Gutstückausbringung ist die verkaufsfähige Stückzahl nach Kundenspezifikation, aber auch IPC MIL und sonstiger Forderungen zu verstehen. Als Yield-Basis können in der Leiterplattenproduktion Stückzahlen, Fertigungsnutzen bzw. gefertigte Leiterplattenflächen herangezogen werden. Da sich Yield-Betrachtungen auf Prozessschritte, Fertigungsnester und Leiterplattentypen beziehen können, sollten logistische bzw. vertriebstechnische Differenzen (Über- und Unterlieferungen) außer acht gelassen werden.
Aus einem umfangreichen und sehr anschaulich vorgetragenen Referat eines AK-Mitgliedes konnten weitere Erkenntnisse abgeleitet werden. Danach sind differenzierte Fehlerkataloge, die sich auf Bereiche (z.B. Bohren, Fräsen etc.) beziehen, als unerlässliche Basis zur Darstellung anzulegen. Entsprechende Yield-Pläne (Vorgaben) sind in Abhängigkeit vom Produktmix und dem Volumenplan zu sehen. Aus den Rückmeldedaten kann dann das Ergebnis einzelner Produkte generiert werden. Aus der Historie lässt sich der Verursacher zuordnen sowie entsprechende Verbesserungsmaßnahmen einleiten.
Wesentlich bei der Erarbeitung von Yield-Plänen und deren Umsetzung ist die enge Einbindung der Mitarbeiter in alle Phasen. Ein permanenter Informationsfluss sowie die Visualisierung der Ergebnisse bezüglich Tages-Yield, Durchschnitts-Yield und Fehlerverteilung sind von großer Bedeutung für die Akzeptanz bei den Mitarbeitern.
Die Mitglieder des AK Qualität erklärten sich bereit, zu den folgenden Sitzungen Yield-Aufzeichnungen zu definierten Leiterplattentypen (soweit diese gefertigt werden) zur Verfügung zu stellen, damit nach dieser Einführungsphase erste Gegenüberstellungen und Analysen gemacht werden können.
Wie bereits in einer vorangegangenen Ausgabe angekündigt wird der Fachverband Bauelemente der Elektronik im ZVEI auf der diesjährigen electronica in München erstmals ein ZVEI-Podium veranstalten, das sich an vier Vormittagen wichtigen Themenschwerpunkten der Branche widmet und dem Auditorium darüber hinaus ausreichend Gelegenheit gibt, sich mit fachkundigen Referenten zu den jeweiligen Bereichen auszutauschen. Die Nachmittage indes stehen ganz im Zeichen von Präsentationen einzelner Unternehmen und werden von der Messe München organisiert. Folgendes Programm wird Ihnen der Fachverband Bauelemente der Elektronik an den vier Vormittagen anbieten:
Dienstag, 21. November
· 10.00-13.00 Uhr Elektromechanische Bauelemente Moderation: Klaus D. Lauterbach, Cherry GmbH
Mittwoch, 22. November
· 10:00 - 11:30 Uhr Innovation in Passives Moderation: Dr. Reiner Simson, EPCOS AG
· 11:30 - 14:00 Uhr Job Profile in der Halbleiterindustrie Moderation: Dr. Karsten Ottenberg, Philips Semiconductors
Donnerstag, 23. November
· 10:00 - 11:00 Uhr Mikrosystemtechnik - Markt und Roadmaps Moderation: Dr. Robert Trah, Robert Bosch GmbH
· 12:00-13:00 Uhr Beschaffungsmanagement - Software zur Kunden-/Lieferanten Bewertung - Vorstellung der englischen Version Referent: Herr Walter Huck, MURATA ELEKTRONIK GmbH
Freitag, 24. November
Gesamtmoderation: Prof. Werner Vogt, Siemens AG
· 10:00-11:00 Uhr Gemeinsame Vergabe des EITI-Award durch EITI und ZVEI Moderation: Dr. Manfred Cygon, ISOLA AG
· 11:00-12:00 Uhr Bleisubstitution auf der Baugruppe Moderation: Herr Alberto de Paoli, Robert Bosch GmbH
· 12:00-13:00 Uhr Brachentreffen der Leiterplattenindustrie 12.00-13.00 Uhr Einladung durch EITI e.V., VdL e.V. und ZVEI e.V.
Nähere Informationen zu den Veranstaltungen, zu denen wir Sie recht herzlich einladen möchten, erhalten Sie direkt beim Fachverband Bauelemente der Elektronik im ZVEI unter Tel. 069/6302-276 oder e-mail zvei-be@zvei.org .
Des weiteren möchten wir Sie darauf hinweisen, dass der Fachverband auch in diesem Jahr wieder mit einem eigenen Büro auf der electronica2000 vertreten sein wird, um Ihnen dort die Möglichkeit zu geben, sich mit Ihren Partnern aus der Branche auszutauschen und sich über die Aktivitäten des Fachverbandes zu informieren. Über Ihren Besuch würden wir uns freuen und stehen Ihnen für Fragen natürlich mit fachkundigem Personal zur Verfügung - Sie finden uns im Atrium B1.1.
Planungsdaten für 207 überregionale und internationale Messen enthält das AUMA Handbuch „Messeplatz Deutschland 2001", das der Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (AUMA) jetzt veröffentlicht hat. Von diesen Veranstaltungen finden 133 im Jahr 2001 statt.
Das deutsch- und englischsprachige Handbuch nennt nach Orten gegliedert für jede Veranstaltung Termine, Veranstalter, Branchen- und Angebotsschwerpunkte. Außerdem sind verfügbar: Eintritts- und Beteiligungspreise, Anmeldetermine, das Gründungsjahr der Messe sowie Aussteller-, Flächen- und Besucherzahlen der drei letzten Veranstaltungen. Soweit schon vorhanden, werden die vorläufigen Kennzahlen des laufenden Jahres 2000 genannt. Die Ergebnisse von FKM-geprüften Besucher-Strukturtests geben Auskunft über die jeweils erreichbaren Zielgruppen, differenziert nach regionaler Herkunft, Branche, Entscheidungskompetenz oder beruflicher Stellung. Das Register der Branchenschwerpunkte, eine alphabetische Auflistung der Veranstaltungstitel sowie eine chronologische Übersicht der Messen und Ausstellungen helfen bei der Orientierung.
Voraussetzung für die Aufnahme von Veranstaltungen ist, dass sie das repräsentative Angebot eines oder mehrerer Wirtschaftszweige zeigen und deren Einzugsgebiete für Besucher über die jeweilige Region deutlich hinausgehen. Auch müssen die Veranstaltungen vor 2000 mindestens einmal stattgefunden haben.
Erstmals enthält das Handbuch „Messeplatz Deutschland" einen Überblick über die aktuelle Lage der deutschen Messewirtschaft und die wichtigsten Kennzahlen der letzten fünf Jahre.
Für den schnellen Terminüberblick zeigt der eingelegte AUMA Terminer „Messeplatz Deutschland 2000/2001" die Messen des nächsten Jahres in Kalenderform im A4-Format.
Erstmals wird für das AUMA Handbuch „Messeplatz Deutschland" eine Schutzgebühr erhoben; sie beträgt 25,00 DM + Versandkosten und Mehrwertsteuer. Bestellungen und weitere Informationen, auch zu Abonnements- und Paket-Bestellungen einschließlich des AUMA Handbuchs „Regional" und der AUMA Handbücher „Europa" und „Übersee" bei der AUMA media + service gmbh, Lindenstraße 5, 50674 Köln, Tel. 0221/20907-0, Fax -12.
ZVEI-Fachseminar Messeplanung 14./15. November 2000
Aufgrund des großen Erfolges wird das ZVEI-Seminar „Messeplanung" nunmehr zum siebten Mal wiederholt. Durch die Teilnahme an diesem Fachseminar soll die Messevorbereitung für Unternehmen vereinfacht werden. Die Inhalte orientieren sich insbesondere an den Zielen mittelständischer Unternehmen. Teilnehmer aus größeren Firmen können ihr bisheriges Fachwissen praxisnah auffrischen. Basiswissen, leicht umsetzbare Fertigkeiten für das Tagesgeschäft und die Messenacharbeit sollen verstärkt trainiert werden.
Insbesondere den hohen Lerngewinn und den guten Praxisbezug hoben die Teilnehmer des vergangenen Seminars Messeplanung in ihrer Beurteilung hervor, aber auch die Verlängerung auf zwei Tage kam sehr gut an. Dadurch konnte „Gehörtes" in Gruppenarbeiten vertieft werden.
Der Referent, Wolf Spryß, ist selbst Praktiker und seit 30 Jahren mit dem Messegeschäft - seinen Vorteilen und Tücken - vertraut.
Ein Abendessen am ersten Tag, das im Preis enthalten ist, soll den Teilnehmern zudem ermöglichen, ihre eigenen Erfahrungen in der Messearbeit untereinander auszutauschen.
Europäische Kommission schlägt Schaffung eines Gemeinschafts- patents vor
Die Europäische Kommission hat die Schaffung eines Gemeinschaftspatents vorgeschlagen, das Erfindern die Möglichkeit geben soll, ein einheitliches Patent anzumelden, das in der gesamten Europäischen Union Rechtsgültigkeit hat. Durch Senkung der Kosten für die Anmeldung eines Patentes und die Schaffung eines eindeutigen rechtlichen Rahmens sollen die Kosten für Unternehmen erheblich reduziert und Innovationen gefördert werden.
Bisher gibt es kein einheitliches europäisches Patent, sondern lediglich ein zusammengefasstes Patentverfahren, bei dem im Ergebnis ein Bündel nationaler Patente erteilt wird. Wer seine Erfindung beim Europäischen Patentamt (EPA) in München anmeldet, bekommt in den angeschlossenen Staaten ein Patent jeweils nach dem nationalen Patentrecht, das überdies nur anerkannt wird, wenn es in die jeweilige Landessprache übersetzt ist. Auf Grund der damit verbundenen Übersetzungskosten ist eine Patentierung einer Erfindung derzeit in der EU erheblich teurer als in den USA oder Japan. Eine weitere Erschwernis ergibt sich aus dem Umstand, dass nach den derzeit geltenden Regelungen bei Streitigkeiten die nationalen Gerichte zuständig sind, so dass es bei einem Streit um ein Patent grundsätzlich zu bis zu fünfzehn unterschiedlichen Gerichtsverfahren mit unterschiedlichen Verfahrensregeln und möglicherweise auch voneinander abweichenden Entscheidungen kommen kann. Die verhältnismäßig hohen Kosten und die Geltung verschiedener Rechtssysteme erweisen sich als beträchtliches Hemmnis für Forschung, Entwicklung und Innovation.
Um die Kosten der Patentierung zu senken und so Innovationen zu fördern, hat die Kommission nun den Entwurf einer Verordnung für ein einheitliches Gemeinschaftspatent vorgelegt, das für die gesamte EU gleiche Wirkungen entfalten soll. Dabei ist vorgesehen, dass das Europäische Patentamt die Gemeinschaftspatente zentral erteilt. Daneben sollen allerdings die nationalen und die europäischen Patente bestehen bleiben, so dass es den Erfindern frei steht, welche Art des Patentschutzes sie für sich in Anspruch nehmen wollen. Gleichzeitig soll durch eine Änderung des EU-Vertrages ein Gemeinschaftsgericht für geistiges Eigentum geschaffen werden, das für das Gemeinschaftspatent, die bereits bestehende Gemeinschaftsmarke und das geplante Gemeinschafts-geschmacksmuster ausschließlich zuständig sein soll. Die Zuständigkeit des Gerichts soll sich im Wesentlichen auf Streitigkeiten über die Verletzung und die Gültigkeit eines Gemeinschaftspatentes beschränken, während es für sonstige Streitigkeiten, die beispielsweise die Patentinhaberschaft oder vertragliche Lizenzen betreffen, bei der Zuständigkeit der nationalen Gerichte bleiben soll.
Wie das Gerichtssystem im Einzelnen aussehen soll, die Gestaltung des Prozessrechts und in welchem Umfang auf die nationalen Rechtsordnungen zurückgegriffen werden kann, ist jedoch erst in Grundzügen erkennbar.
Die entscheidende Hürde für die Realisierung des Gemeinschaftspatentes ist die Frage der Sprachenregelung. Nach dem Vorschlag der Kommission soll die Prüfung, Erteilung und Veröffentlichung in einer der drei Arbeitssprachen des Europäschen Patentamtes (englisch, französisch, deutsch) erfolgen, und die Patentansprüche, die den Schutzumfang des Patentes festlegen, in die beiden anderen Arbeitssprachen übersetzt werden. Dies entspricht der Sprachenregelung des europäischen Patentübereinkommens (EPÜ).
Nähere Informationen: ZVEI- Abteilung, Recht und öffentliche Aufträge, Julia Patt, e-mail patt@zvei.org
Termine des Fachverbands Bauelemente der Elektronik und der EECA (Stand September 2000)
Der Umsatz für Halbleiter in Deutschland lag im August wiederum mit einem neuen Rekord über dem Vormonat bei weiterhin guten Auftragseingängen, dabei mit +65 (!) Prozent über dem Vergleichsmonat des Vorjahres, nach jeweils +60 Prozent im Juli und +58 Prozent im Juni.
Kumulativ lag der Umsatz in Deutschland in den ersten 8 Monaten bei +52 Prozenter dem gleichen Zeitraum im Vorjahr.
Das Book/Bill-Ratio), ein Indikator für den mittelfristigen Trendverlauf, lag im August mit 1,14 wieder etwas unter dem Vormonat und weiter deutlich über 1,00.
Der Aufschwung setzt damit seinen Anstieg unverändert rasant fort und läßt mit den gegenwärtigen BK/BL-Ratios ein weiteres Anhalten erwarten. Die in der Boomphase von 1995 maximal erreichten Wachstumswerte wurden dabei bereits deutlich überschritten. Für das Jahr 2000 zeichnet sich ein Wachstum von über +50 Prozent ab.
März 2000
1,30
Mai 2000
1,23
Juli 2000
1,19
(korrigiert)
April 2000
1,33
Juni 2000
1,13
August 2000
1,14
(vorläufig)
Hinweis: Die angegebenen Zahlen beziehen sich mit Ausnahme der kumulierten Werte auf Dreimonatsdurchschnittswerte. Bedingt durch eine Änderung in der Datenerhebung mit Beginn 1999 sind die angegebenen Wachstumswerte bis zu 3 Monaten vorläufig, d.h. bis dahin sind Korrekturen zu erwarten.
) Kennzeichnet das Verhältnis von Auftragseingang zum Umsatz, d.h. z.B. bei einem BK/BL-Ratio von 1,10 einen Auftragseingang von 1,10 DM für jeweils 1,00 DM Umsatz.