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ZVEI - Fachverband Electronic Components and Systems
ZVEI - Fachverband PCB and Electronic Systems
VdL - Verband der Leiterplattenindustrie e.V.

Aus der Fachzeitschrift PLUS Heft 10/1999
ZVEI- und VdL-Mitteilungen Ausgabe Oktober 1999



Fachverband Electronic Components and Systems
Fachverband PCB and Electronic Systems


 

Lyoner Straße 9
D-60528 Frankfurt am Main
Tel. 069/6302-276/251
Fax. 069/6302-407
e-mail zvei-be@zvei.org  
web: www.zvei.org 

Steckverbinder Fax: 069/6302-407 in Deutschland: e-mail:

Beschaffungsmanagement - Kunden- / Lieferantenbewertung

KuLiB

Neue Publikation des Fachverbands Bauelemente der Elektronik – CD-ROM mit Broschüre

9.-12. November 1999, Neue Messe München - Beteiligung des Fachverbands Bauelemente der Elektronik im ZVEI

Neuerscheinung in der ZVEI-Reihe: ProTechnik – Leitfaden für die elektroindustrielle Produktion

ZVEI-Leitfaden "Bleifreies Löten: Materialien, Komponenten, Prozesse"

"Gesamtwirtschaftlicher Nutzen der Normung"

ZVEI-Kolloquium "China – Unbeeindruckt von der Krise?"

Steckverbinder in Deutschland: Der Export stabilisiert das Geschäft
& Halbleitermarkt in Deutschland - August 1999

Halbleitermarkt in Deutschland - August 1999

Kontakt

 

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Steckverbinder Fax: 069/6302-407 in Deutschland: e-mail:

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ZVEI-Leitfaden Der Export zvei-be@zvei.org "Bleifreies Löten: stabilisiert das web: Materialien, Geschäft www.zvei-be.zvei.org Kompo- & nenten, Prozesse" Halbleitermarkt

 

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Beschaffungsmanagement - Kunden- / Lieferantenbewertung

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Neue Publikation des Fachverbands Bauelemente der Elektronik - CD-ROM mit Broschüre

Der Fachverband Bauelemente der Elektronik hat zusammen mit der Arbeitsgruppe Beschaffungsmanagement des ZVEI und F+R Soft, Rüscheid, ein rechnergestütztes System, "

 

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KuLiB

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, zur Kunden- und Lieferantenbewertung realisiert, die den Unternehmen einen unkomplizierten und schellen Einstieg in diesen Themenkreis gewährleisten soll.

Gerade die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und die abnehmende Fertigungstiefe in den einzelnen Unternehmen erfordern innovative Konzepte zur Weiterentwicklung und Optimierung der Beziehung zwischen Kunden und Lieferanten - ein Unternehmen alleine kann hier keine wirklich befriedigende Lösung finden. Vielmehr bedarf es aller Beteiligten, um Prozesse und Abläufe zu analysieren, sich an den Besten zu messen, gewonnene Erkenntnisse umzusetzen, und selbige Schritt für Schritt in den einzelnen Abläufe Realität werden zu lassen. Das hier vorgestellte Basissystem soll dazu dienen, die Beziehungen zwischen Kunden und Lieferenten zu bewerten. So können mit geeigneten Firmen strategische Partnerschaften angestrebt und resultierende Synergien genutzt werden. Besonderes Augenmerk galt hierbei der Zielsetzung, einen modularisierten und damit flexiblen Ansatz zu bieten, der zwar neben Kategorien und Bewertungselemente auch das prinzipielle Verfahren vorgibt, ohne dabei jedoch die inhaltliche Gestaltung und die Gewichtung einzelner Elemente festzulegen.

Um besonders kleinen und mittelständischen Unternehmen einen effizienten und gleichzeitig aber auch kostengünstigen Einstieg zu bieten, wurde bei der Erarbeitung dieses Basissystems darauf geachtet, einen kostengünstigen Verkaufspreis zu verwirklichen, ohne dabei qualitative Abstriche machen zu müssen - so findet sich ein detailliertes Handbuch auf der CD-ROM, und wird aus Gründen der Kostenreduzierung und der Resourcenschonung nur eine Kurzanleitung in Papierversion mitgeliefert.

Somit stellt das vorliegende Programm ein praxisorientiertes und individuelles Werkzeug dar, um - unabhängig von Größe des Unternehmens und des Technologiefeldes - die Zusammenarbeit zwischen Kunden und Lieferanten zu beiderseitigem Nutzen zu optimieren und die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu stärken.

Zusätzlich wird ein Service- und Helpdesk eingerichtet, welcher den Nutzer kostenlos über neueste Informationen, den Entwicklungsstand des Systems sowie Updates (ServicePacks), die nicht kostenpflichtig sind, via Email informiert. Ferner steht ein spezieller Servicebereich im Internet für registrierte Anwender zur Verfügung.

Ein besonderer Dank gilt der Arbeitsgruppe Beschaffungsmanagement des ZVEI, insbesondere Herrn Walter Huck, Murata Elektronik Handels GmbH, für die gewährte Unterstützung.

Bezogen werden kann die CD-ROM inklusive einer Broschüre beim Fachverband Bauelemente der Elektronik im ZVEI zu einem Preis von DM 120,-- (Mitglieder), bzw. DM 165,-- (Nicht-Mitglieder), zzgl. Mwst. und Verpackung, in Frankfurt unter Tel. 069/6302-276/251, Fax 069/6302-407, email


Productronica ‘99 01.10.1999

9.-12. November 1999, Neue Messe München

Beteiligung des Fachverbands Bauelemente der Elektronik im ZVEI

Auch in diesem Jahr wird sich der Fachverband Bauelemente der Elektronik wieder mit eigenem Büro (
Atrium B1.1 01.10.1999 ) auf der Productronica präsentieren, um sein viel-fältiges Dienstleistungsangebot vorzustellen und für die Unternehmen aktuelle Informationen über technologische, wirtschaftliche und politische Entwicklungen bereithalten. Besonders hinsichtlich der großen Relevanz der Productronica für die Bauelemente-Hersteller - zahlreiche Hersteller von Steckverbindern werden in diesem Jahr ebenfalls Verarbeitungsgeräte vorstellen - bietet sich eine ideale Möglichkeit das Büro des Fachverbands als Anlaufstelle zu nutzen, Kontakte zu anderen Firmen zu knüp-fen und Erfahrungen auszutauschen. Zahlreiche Publikationen des Fachverbands werden den Besuchern zur Verfügung gestellt und geben ihnen, neben dem persönlichen Gespräch mit unseren Mitarbeitern, ein Überblick über die Vielfalt der innerhalb des ZVEI behandelten Themen. Dies gilt auch hinsichtlich Fragestellungen zur Mikrosystemtechnik, die sich auf der diesjährigen Productronica erstmals in der ganzen Breite ihrer Fertigungsverfahren präsentieren wird. Wie bereits in einer vorangegangenen Ausgabe angekündigt, hat sich der Fachverband Bauelemente der Elektronik im ZVEI bereits verstärkt mit der Problematik und den Potentialen der Mikrosystemtechnik in Deutschland beschäftigt und wird auch hierzu Stellung beziehen.


Innovative Prozesse und Bauweisen für Elektronik- und mikrotechnische Produkte (PROnova) 01.10.1999

Neuerscheinung in der ZVEI-Reihe: ProTechnik - Leitfaden für die elektroindustrielle Produktion

Anläßlich der Productronica ´99 wird der Zentralverband der Elektrotechnik und Elektronikindustrie (ZVEI) die Ergebnisse des BMBF-Foschungsprojektes PROnova in einer Broschüre veröffentlichen.

Der Bedarf an industriellen Forschungs- und Entwicklungsaufgaben wurde im Rahmen des einjährigen strategischen Forschungsprojektes PROnova durch führende Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Deutschland in einem öffentlichen Diskurs untersucht. Der ZVEI mit seinen Mitgliedsfirmen begleitet und unterstützt diese Aktivitäten. Mit zahlreichen weiteren Verbänden wie dem VDMA, VDI/VDE-GMM, DVS und AMA wurde eng zusammengearbeitet, um wegweisende Trends und Handlungsfelder in der Elektronikproduktion auf breiter Basis zu erfassen.

Die Handlungsfelder wurden in zwei Podiumsdiskussionen auf der SMT‘99 einem breiten Fachpublikum vorgestellt, erörtert und in einer statistischen Erhebung nach der Bedeutung für den Standort Deutschland priorisiert. Der so ermittelte Handlungsbedarf dient als Empfehlung für das Rahmenkonzept Forschung für die Produktion von morgen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Für die zukünftige Entwicklung und Fertigung elektronischer Baugruppen und Systeme ergibt sich auf folgenden Aktionsfeldern ein hoher Forschungs- und Handlungsbedarf:

· Beschleunigte Produktentwicklung durch integrierte Simulations- und Entwurfstechniken

· Design und Fertigung von High Density Interconnect (HDI)-Leiterplatten

· Hochintegration elektronischer Baugruppen und Systeme

· Elektronikanwendungen für erhöhte Umgebungs- und Betriebstemperaturen.

· Neue Entwärmungskonzepte zum verbesserten Wärmemanagement

· Konzepte und Maßnahmen zur Steigerung der Baugruppenzuverlässigkeit

· Materialien, Aufbaukonzepte und Designtools für High Speed Systeme (> 1 Gbps)

· Innovative Entwürfe und kostengünstige Produktion von Höchstfrequenz-Modulen

· Integrierte optisch-elektrische Aufbau- und Verbindungstechnik

· Leistungsfähiges Produktionsequipment mit integrierten Inspektionsfunktionen

· Strategien für Aus- und Weiterbildungsinhalte und -methoden sowie anwendungsorientierter, zeitnaher Know-how-Transfer

Die Veröffentlichung soll dem Leser Wegweiser sein, mit dessen Hilfe er sich frühzeitig mit den Herausforderungen zukunftsweisender Schlüsseltechnologien für die Elektronik-produktion auseinandersetzen kann und der ihn bei strategischen Entscheidungen im Unternehmen unterstützt. (Autor: J. Denzel, Alcatel SEL AG, Stuttgart; Projektkoordinator)

Die 50seitige Broschüre kostet DM 60,- (ZVEI-Miglieder) bzw. DM 90,- (Nichtmitglieder) und ist ab dem 10.11.1999 beim ZVEI Fachverband Bauelemente der Elektronik, Tel. 069/6302-251/276, Fax 069-6302-407, e-mail zvei-be@zvei.org zu beziehen.


ZVEI-Leitfaden Bleifreies Löten: Materialien, Komponenten, Prozesse 01.10.1999

Für die globale Elektrotechnik- und Elektronikindustrie ist das Löten mit bleihaltigen Lotlegierungen (SnPb) die fundamentale Verbindungstechnologie. Die Lötprozesse sind über Jahrzehnte entwickelt und perfektioniert worden, praktisch alle Bauelemente, Leiterplattenmaterialien und Hilfsstoffe sind mit den auf bleihaltigen Loten basierenden Technologien und ihren Parametern abgestimmt. Die Lote sind universell einsetzbar, verschiedene Legie-rungen sind miteinander kompatibel. Das Blei aus den Lötstellen kann in gut funktionierenden Recyclingverfahren wiedergewonnen und in den Stoffkreislauf zurückgeführt werden.

Blei ist ein potentiell gefährliches Schwermetall. In dem Bestreben, den summarischen Bleieintrag in die Natur zu verringern, konfrontiert die aktuelle Entwicklung in der Gesetzgebung die Elektroindustrie mit der Forderung nach bleifreien Alternativen für ihre Verbindungstechnologien.

Gleichzeitig fragt auch der Markt zunehmend nach blei-frei gelöteten Elektrogeräten. Unabhängig davon ist ein technologischer Trend zur Qualifizierung von Baugruppen für höhere Einsatztemperaturen festzustellen, was den Einsatz höherschmelzender, bleifreier Lote fördert.

Das Thema Bleisubstitution in Loten ist also ein eminent wichtiges Thema für die gesamte Elektrobranche. Aus diesem Grund hat der Ausschuß für Produktion des ZVEI eine ad hoc-Arbeitsgemeinschaft beauftragt, einen Leitfaden zu diesem Thema zu erarbeiten.

Der entstandene Leitfaden Bleifreies Löten: Materialien, Komponenten, Prozesse will zunächst Aufmerksamkeit in der Branche erzeugen, denn noch wird der Trend hin zur Substitution bleihaltiger Lotlegierungen nicht überall wahrgenommen. Die Arbeit konzentriert sich thematisch auf das Weichlöten von Baugruppen und Geräten der Elektrotechnik und Elektronik, da dies die gesamte Branche betrifft.

Der gegenwärtige Kenntnisstand zum bleifreien Löten wird ermittelt und zusammenfassend dargestellt. Wichtig ist die Behandlung des Themas in seiner ganzen Komplexität - von der Normung über die Materialien und Prozesse bis hin zu Inspektion und Zuverlässigkeit.

Der Leitfaden bewertet die einzelnen Schritte bezüglich technischer Probleme, Kosten und Zeitrahmen, identifiziert besondere Problemfelder und leitet daraus prioritäre Handlungsfelder ab. In Auswertung der gewonnenen Erkenntnisse wird unter anderem festgestellt:

1. Es gibt keine Drop-in-Lösung als Ersatz für bleihaltige Weichlote. Keine bekannte Alternativlegierung erfüllt sämtliche Anforderungen an Schmelzpunkt, Kosten, Verarbeitbarkeit und Zuverlässigkeit.

2. Erkenntnisse über die Zuverlässigkeit bleifrei gelöteter Baugruppen existieren nicht oder sind unzureichend.

3. Die Übertragbarkeit der auf bleihaltigen Weichloten basierenden Normen, Vorschriften und Richtlinien ist nicht gewährleistet.

4. Der Einsatz bleifreier Alternativlote erfordert in den meisten Fällen eine Erhöhung der Löttemperaturen um 20-30 K und damit eine höhere Wärmebeständigkeit der zu verarbeitenden Bauelemente.

5. Bleifreie Anschluß-Oberflächen von Bauelementen sind teilweise verfügbar; ihre Wechselwirkung mit neuen bleifreien Lotlegierungen ist jedoch nur für einzelne Systeme bekannt.

6. Leiterplattenmaterialien mit größerer Wärmebeständigkeit und mit bleifreien Oberflächen sind verfügbar. Die metallurgischen Wechselwirkungen mit den neuen Loten bei höheren Temperaturen und die Wechselwirkung mit dem Basismaterial müssen noch untersucht werden.

7. Eine Vielzahl der eingesetzten Reflow-Lötanlagen ist nicht auf die neuen Prozeßtemperaturen eingerichtet. Bei der Einführung von bleifreien Wellenlötprozessen sind besondere technische Probleme zu lösen.

8. Ein Konzept zur Kontrolle der gelöteten Verbindungen (optische oder Röntgen-Inspektion) existiert ebensowenig wie ein Bewertungskatalog für Lötstellen.

Daraus ergibt sich die Schlußfolgerung, daß ein Verbot bleihaltiger Lote solange nicht in Frage kommen kann, wie die oben skizzierten Probleme nicht gelöst und bleifreie Alternativen nicht industrialisiert sind.

Entsprechend produktspezifisch unterschiedlicher Zuverlässigkeitsanforderungen ist eine schrittweise zunehmende Anwendung bleifreier Verbindungstechnologien ausgehend von Produkten ohne Sicherheitsfunktionen hin zu Elektronik mit sicherheitsrelevanten Funktionen zu erwarten.

Wegen der engen weltweiten Verflechtungen der Elektroindustrie - ein Großteil der in der EU verarbeiteten Bauelemente kommt aus den USA oder aus Japan - kann dabei nur ein global abgestimmtes Vorgehen erfolgreich sein.

Die Empfehlungen an die Baugruppen- und Gerätehersteller lauten:

· den Trend hin zu bleifreien Löttechnologien aufmerksam beobachten, aktiv aufgreifen und mitgestalten,

· Grundsatzuntersuchungen und anwendungsspezifische Kompatibilitätsprüfungen mit Fokus auf Zuverlässigkeit starten,

· auf die Bauelementehersteller zugehen und diese mit der Nachfrage nach temperaturbeständigeren Bauelementen mit bleifreien Finishes konfrontieren,

· in Kooperation mit Lieferanten, Equipmentherstellern und Kunden neue bleifreie Lote applikationsspezifisch auf ihre Eignung als Substitut überprüfen, und dort, wo es möglich ist, auch einführen.

Dem Gesetzgeber wird empfohlen,

· den ökologischen Vorteil eines Umstiegs auf bleifreie Lote mittels Risikobewertung nachzuweisen,

· eine Initiative zum Ausstieg aus der Anwendung bleihaltiger Weichlote nicht als regionalen Alleingang zu betreiben,

· marktwirtschaftlichen Gesetzen zu folgen und der Elektroindustrie eine sukzessive und ökonomisch vernünftige Einführung des bleifreien Lötens zu ermöglichen,

· Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten zur Bleisub-stitution durch Projektförderung zu unterstützen,

· kein Verbot von Blei in Elektrogeräten auszusprechen.

Der Leitfaden wird ab Oktober 1999 bei der ZVEI-Abteilung Forschung, Berufsbildung, Fertigungstechnik, Fax 069/6302-286 oder e-mail forschung@zvei.de als Broschüre erhältlich sein.

Dr. B. Diegner, Leiter ZVEI-Abteilung Forschung, Berufsbildung, Fertigungstechnik


Gesamtwirtschaftlicher Nutzen der Normung 01.10.1999

Betriebs- und volkwirtschaftliche Analyse zu Kosten und Nutzen der Normung - erste Zwischenergebnisse

Die Technische Universität Dresden, Fakultät Wirtschafts-wissenschaften, und das Fraunhofer-Institut Systemtechnik und Innovationsforschung Karlsruhe erarbeiten zur Zeit eine Studie, die darauf abzielt, die Kosten und Nutzen der Normung betriebs- und volkswirtschaftlich zu analysieren. Bereits jetzt liegt eine Zusammenfassung der Zwischen-ergebnisse aus den Teilbereichen Analyse der ökonomischen Wirkungen der Normung auf mikroökonomischer Ebene und Der Zusammenhang zwischen Normung und technischem Wandel vor. Diese sind in einer 16-seitigen Publikation erhältlich.

Interessenten wenden sich bitte an Herrn Geuther, Deutsches Institut für Normung e.V., 10772 Berlin , Tel. 030/ 2601-1194, email , Homepage


ZVEI-Kolloquium China - Unbeeindruckt von der Krise? 01.10.1999

am 16. November 1999 in Frankfurt am Main

Die Finanz- und Wirtschaftskrise in Asien ist - vorüber-gehend jedenfalls - überstanden, und China hat nur kleine Kratzer davongetragen. Das Wachstum der chinesischen Volkswirtschaft ist zwar auf ca. sieben Prozent zurückgegangen, liegt damit aber immer noch auf einem relativ hohen Niveau. Verglichen mit den südostasiatischen Staaten ist China daher ein Hort der Stabilität. Chinas ökonomische Entwicklung läuft jedoch nicht ganz so reibungslos, wie es auf den ersten Blick scheint. Die staatlichen Unternehmen arbeiten nach wie vor mit erheblichen Verlusten, und auch im Bankensektor gibt es enorme Probleme.

Und dennoch: Das Interesse der deutschen Industrie an China ist und bleibt groß. China bietet nach wie vor ein enormes Marktpotential, auch wenn man nicht den Fehler machen darf, ganz China als einen einzigen Markt anzusehen.

Die Entwicklung in China läuft ohne Zweifel in Richtung Marktwirtschaft. Allerdings darf man bei der Einschätzung der wirtschaftlichen Chancen die politischen Rahmen-bedingungen sowie die Einflüsse des asiatischen Kulturkreises nicht außer acht lassen. Es hilft nicht, die Augen davor zu verschließen: Die ökonomischen Kräfteverhältnisse in der Welt werden sich grundlegend ändern.

Das letzte ZVEI-Außenwirtschaftskolloquium zu China fand im Jahr 1986 statt. Inzwischen hat sich viel getan: Der Export der deutschen Elektroindustrie nach China hat sich in diesem Zeitraum ver-zehnfacht. Allein 1998 gab es einen Zuwachs von mehr als 20 Prozent. Grund genug, wieder eine Veranstaltung zum Thema China durchzuführen. Unternehmen sind herzlich eingeladen, sich - auf Vorträgen und Workshops - über die aktuellen Chancen und Möglichkeiten zu informieren.

Die Tagungsgebühr: ZVEI-Mitglieder: DM 340,- zzgl. MwSt.; Nichtmitglieder: DM 480,- zzgl. MwSt.

Interessenten wenden sich bitte an den ZVEI, Abteilung Wirtschafts- und Industriepolitik, Außenwirtschaft, Tel. 069/6302-235/237, Fax 069/6302-344


Steckverbinder in Deutschland: Der Export stabilisiert das Geschäft & Halbleitermarkt in Deutschland - August 1999 01.10.1999

Seit Dezember 1998 liegt die Book-to-Bill-Rate über 1 und trotzdem kann die Branche nicht zufrieden sein. Die Werte deuten auf eine Stagnation hin. Weniger als 1 Prozent liegt der Auftragseingang per Ende Juli 1999 über dem vor einem Jahr. Dabei haben die Exportaufträge um 6 Prozent zu- und die Inlandsorder um mehr als 4 Prozent ab-genommen. Ein ähnliches Bild zeigt sich im Umsatz, 4 Pro-zent minus im Inland, aber nur 1 Prozent plus im Ausland addieren sich zu einem Gesamtminus von 2 Prozent. Nur dadurch stellt sich das Book-to-Bill-Verhältnis noch über 1 Prozent. Ohne den Export sähe die Rate schlechter aus. In den Erlösen drückt sich auch ein immer noch beacht- licher Preisdruck aus den abnehmenden Industrien aus, denn das Produktionsvolumen hat um gut 5 Prozent zugelegt. Zusätzliche Steckverbinderverkäufe konnten bei einem stagnierenden Geräteabsatz der Anwender, sei es Industrieelektronik, Konsumgüter- oder Fahrzeugindustrie, ob bereits real oder erst erwartet, nur zum Teil durch den verstärkten Einsatz von Elektronik zur Komforterhöhung realisiert werden.

Unabhängig davon wird die Branche ihr hohes Niveau halten. Gut 14.000 Beschäftigte werden auch im Jahr 1999 um die 5 Mrd. DM Umsatz erwirtschaften.

Die Book-to-Bill-Rate ) als Indikator für den mittel-fristigen Trend wird von der Branche als Gesamtwert dargestellt, das heißt, daß in dem Wert auch das Exportgeschäft einbezogen ist.

Januar 1,09 Juli 0,99 Januar 1,07 1998 1999 Februar 1,07 August 0,99 Februar 1,10 März 1,06 September 0,94 März 1,07 April 1,05 Oktober 0,96 April 1,04 Mai 1,03 November 0,97 Mai 1,03 Juni 0,99 Dezember 1,05 Juni 1,02 Juli 1,03

) Book-to-Bill kennzeichnet das Verhältnis von Auftragseingang (Book) zum Umsatz (Bill), d. h. z. B. bei einer Book-to-Bill-Ratio von 1,10 einen Auftragseingang von 1,10 DM für jede DM Umsatz


Halbleitermarkt in Deutschland - August 1999 01.10.1999

Der Umsatz für Halbleiter in Deutschland lag im August bei guten Auftragseingängen leicht über dem Vormonat, dabei mit +13 Prozent über dem Vergleichsmonat des Vorjahres, nach jeweils +12 Prozent (korrigiert) im Juli und +7 Prozent (korrigiert) im Juni.

Kumulativ lag der Umsatz in Deutschland in den ersten acht Monaten bei +9 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum im Vorjahr.

Das Book/Bill-Ratio), ein Indikator für den mittelfristigen Trendverlauf, lag im August bei 1,11 und damit - ungebrochen seit nunmehr 23 Monaten - wieder und etwas deutlicher über 1,00.

März 1,08 Mai 1,04 Juli 1999 1,06 1999 1999 April 1,09 Juni 1,03 August 1,11 1999 1999 1999 (vorläufig)

Hinweis: Die angegebenen Zahlen beziehen sich mit Ausnahme der kumulierten Werte auf Dreimonatsdurchschnittswerte. Bedingt durch eine Änderung in der Datenerhebung mit Beginn 1999 sind die angegebenen Wachstumswerte bis zu 3 Monaten vorläufig, d.h. bis dahin sind Korrekturen zu erwarten.

) Kennzeichnet das Verhältnis von Auftragseingang zum Umsatz, d.h. z.B. bei einem BK/BL-Ratio von 1,10 einen Auftragseingang von 1,10 DM für jeweils 1,00 DM Umsatz.


Kontakt 01.10.1999

ZVEI Fachverband Bauelemente der Elektronik Stresemannallee 19 D-60596 Frankfurt Tel.: 069/6302-276 Fax: 069/6302-407 e-mail: zvei-be@zvei.org Internet: www.zvei-be.zvei.org Ansprechpartner: Christoph Stoppok (Geschäftsführung)


VERBÄNDE 01.10.1999
01.10.1999 *
01.10.1999 *
01.10.1999
01.11.1999 *
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01.11.1999


ZVEI - Fachverband Bauelemente der Elektronik 01.11.1999 =============================================================

Aus der Fachzeitschrift PLUS Heft 11/1999


ZVEI-Mitteilungen Ausgabe November 1999 01.11.1999


Bericht des 01.11.1999 Neue AUMA-Broschüre: Ad-hoc Arbeitskreises 8 AUMA Praxis: ZVEI - Fachverband Technologie-Roadmap Ausstellerförderung Bauelemente der ‘99 in der auf deutschen Messen Elektronik Fachabteilung - Förderprogramme des Stresemannallee 19 Bestückung der Bundes und der Länder D-60596 Frankfurt Fachgruppe IV 1999
01.11.1999 Tel.: 069/6302-276 Elektronische

 

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Neue Publikation des Fachverbands Bauelemente der Elektronik – CD-ROM mit Broschüre

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Der Fachverband Bauelemente der Elektronik hat zusammen mit der Arbeitsgruppe
Beschaffungsmanagement des ZVEI und F+R Soft, Rüscheid, ein rechnergestütztes System,
"KuLiB", zur Kunden- und Lieferantenbewertung realisiert, die den
Unternehmen einen unkomplizierten und schellen Einstieg in diesen Themenkreis
gewährleisten soll.


Gerade die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und
die abnehmende Fertigungstiefe in den einzelnen Unternehmen erfordern innovative Konzepte
zur Weiterentwicklung und Optimierung der Beziehung zwischen Kunden und Lieferanten –
ein Unternehmen alleine kann hier keine wirklich befriedigende Lösung finden. Vielmehr
bedarf es aller Beteiligten, um Prozesse und Abläufe zu analysieren, sich an den Besten
zu messen, gewonnene Erkenntnisse umzusetzen, und selbige Schritt für Schritt in den
einzelnen Abläufe Realität werden zu lassen.

Das hier vorgestellte Basissystem soll dazu dienen, die Beziehungen zwischen Kunden und
Lieferenten zu bewerten. So können mit geeigneten Firmen strategische Partnerschaften
angestrebt und resultierende Synergien genutzt werden. Besonderes Augenmerk galt hierbei
der Zielsetzung, einen modularisierten und damit flexiblen Ansatz zu bieten, der zwar
neben


Kategorien und Bewertungselemente auch das prinzipielle Verfahren
vorgibt, ohne dabei jedoch die inhaltliche Gestaltung und die Gewichtung einzelner
Elemente festzulegen.


Um besonders kleinen und mittelständischen Unternehmen einen
effizienten und gleichzeitig aber auch kostengünstigen Einstieg zu bieten, wurde bei der
Erarbeitung dieses Basissystems darauf geachtet, einen kostengünstigen Verkaufspreis zu
verwirklichen, ohne dabei qualitative Abstriche machen zu müssen – so findet sich
ein detailliertes Handbuch auf der CD-ROM, und wird aus Gründen der Kostenreduzierung und
der Resourcenschonung nur eine Kurzanleitung in Papierversion mitgeliefert.


Somit stellt das vorliegende Programm ein praxisorientiertes und
individuelles Werkzeug dar, um – unabhängig von Größe des Unternehmens und des
Technologiefeldes – die Zusammenarbeit zwischen Kunden und Lieferanten zu
beiderseitigem Nutzen zu optimieren und die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu stärken.


Zusätzlich wird ein Service- und Helpdesk eingerichtet, welcher den
Nutzer kostenlos über neueste Informationen, den Entwicklungsstand des Systems sowie
Updates (ServicePacks), die nicht kostenpflichtig sind, via Email informiert. Ferner steht
ein spezieller Servicebereich im Internet für registrierte Anwender zur Verfügung.


Ein besonderer Dank gilt der Arbeitsgruppe Beschaffungsmanagement
des ZVEI, insbesondere Herrn Walter Huck, Murata Elektronik Handels GmbH, für die
gewährte Unterstützung.


Bezogen werden kann die CD-ROM inklusive einer Broschüre beim
Fachverband Bauelemente der Elektronik

im ZVEI zu einem Preis von DM 120,— (Mitglieder), bzw. DM 165,—
(Nicht-Mitglieder), zzgl. Mwst. und Verpackung, in Frankfurt unter Tel. 069/6302-276/251,
Fax 069/6302-407, email

 

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9.-12. November 1999, Neue Messe München - Beteiligung des Fachverbands Bauelemente der Elektronik im ZVEI

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Auch in diesem Jahr wird sich der Fachverband Bauelemente der
Elektronik wieder mit eigenem Büro (Atrium B1.1) auf der Productronica
präsentieren, um sein viel-fältiges Dienstleistungsangebot vorzustellen und für die
Unternehmen aktuelle Informationen über technologische, wirtschaftliche und politische
Entwicklungen bereithalten. Besonders hinsichtlich der großen Relevanz der Productronica
für die Bauelemente-Hersteller – zahlreiche Hersteller von Steckverbindern werden in
diesem Jahr ebenfalls Verarbeitungsgeräte vorstellen – bietet sich eine ideale
Möglichkeit das Büro des Fachverbands als Anlaufstelle zu nutzen, Kontakte zu anderen
Firmen zu knüp-fen und Erfahrungen auszutauschen. Zahlreiche Publikationen des
Fachverbands werden den Besuchern zur Verfügung gestellt und geben ihnen, neben dem
persönlichen Gespräch mit unseren Mitarbeitern, ein Überblick über die Vielfalt der
innerhalb des ZVEI behandelten Themen.

Dies gilt auch hinsichtlich Fragestellungen zur Mikrosystemtechnik, die sich auf der
diesjährigen Productronica erstmals in der ganzen Breite ihrer Fertigungsverfahren
präsentieren wird. Wie bereits in einer vorangegangenen Ausgabe angekündigt, hat sich
der Fachverband Bauelemente der Elektronik im ZVEI bereits verstärkt mit der Problematik
und den Potentialen der Mikrosystemtechnik in Deutschland beschäftigt und wird auch
hierzu Stellung beziehen.

 

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Neuerscheinung in der ZVEI-Reihe: ProTechnik – Leitfaden für die elektroindustrielle Produktion

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Anläßlich der Productronica ´99 wird der Zentralverband der Elektrotechnik
und Elektronikindustrie (ZVEI) die Ergebnisse des BMBF-Foschungsprojektes PROnova in einer
Broschüre veröffentlichen.


Der Bedarf an industriellen Forschungs- und Entwicklungsaufgaben
wurde im Rahmen des einjährigen strategischen Forschungsprojektes PROnova durch führende
Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Deutschland in einem öffentlichen Diskurs
untersucht. Der ZVEI mit seinen Mitgliedsfirmen begleitet und unterstützt diese
Aktivitäten. Mit zahlreichen weiteren Verbänden wie dem VDMA, VDI/VDE-GMM, DVS und AMA
wurde eng zusammengearbeitet, um wegweisende Trends und Handlungsfelder in der
Elektronikproduktion auf breiter Basis zu erfassen.


Die Handlungsfelder wurden in zwei Podiumsdiskussionen auf der
SMT‘99 einem breiten Fachpublikum vorgestellt, erörtert und in einer statistischen
Erhebung nach der Bedeutung für den Standort Deutschland priorisiert. Der so ermittelte
Handlungsbedarf dient als Empfehlung für das Rahmenkonzept "Forschung für die
Produktion von morgen" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.


Für die zukünftige Entwicklung und Fertigung elektronischer
Baugruppen und Systeme ergibt sich auf folgenden Aktionsfeldern ein hoher Forschungs- und
Handlungsbedarf:

  • Beschleunigte Produktentwicklung durch integrierte Simulations- und
    Entwurfstechniken>

  • Design und Fertigung von High Density Interconnect
    (HDI)-Leiterplatten

  • Hochintegration elektronischer Baugruppen und Systeme

  • Elektronikanwendungen für erhöhte Umgebungs- und
    Betriebstemperaturen.

  • Neue Entwärmungskonzepte zum verbesserten Wärmemanagement

  • Konzepte und Maßnahmen zur Steigerung der Baugruppenzuverlässigkeit

  • Materialien, Aufbaukonzepte und Designtools für High Speed Systeme
    (> 1 Gbps)

  • Innovative Entwürfe und kostengünstige Produktion von
    Höchstfrequenz-Modulen

  • Integrierte optisch-elektrische Aufbau- und Verbindungstechnik

  • Leistungsfähiges Produktionsequipment mit integrierten
    Inspektionsfunktionen

  • Strategien für Aus- und Weiterbildungsinhalte und -methoden sowie
    anwendungsorientierter, zeitnaher Know-how-Transfer




Die Veröffentlichung soll dem Leser Wegweiser sein, mit dessen
Hilfe er sich frühzeitig mit den Herausforderungen zukunftsweisender
Schlüsseltechnologien für die Elektronik-produktion auseinandersetzen kann und der ihn
bei strategischen Entscheidungen im Unternehmen unterstützt. (Autor: J. Denzel, Alcatel
SEL AG, Stuttgart; Projektkoordinator)


Die 50seitige Broschüre kostet DM 60,- (ZVEI-Miglieder) bzw. DM
90,- (Nichtmitglieder) und ist ab dem 10.11.1999 beim ZVEI Fachverband Bauelemente der
Elektronik, Tel. 069/6302-251/276, Fax 069-6302-407,

e-mail zvei-be@zvei.org zu beziehen.

 

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ZVEI-Leitfaden "Bleifreies Löten: Materialien, Komponenten, Prozesse"

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Für die globale
Elektrotechnik- und Elektronikindustrie ist das Löten mit bleihaltigen Lotlegierungen
(SnPb) die fundamentale Verbindungstechnologie. Die Lötprozesse sind über Jahrzehnte
entwickelt und perfektioniert worden, praktisch alle Bauelemente, Leiterplattenmaterialien
und Hilfsstoffe sind mit den auf bleihaltigen Loten basierenden Technologien und ihren
Parametern abgestimmt. Die Lote sind universell einsetzbar, verschiedene Legie-rungen sind
miteinander kompatibel. Das Blei aus den Lötstellen kann in gut funktionierenden
Recyclingverfahren wiedergewonnen und in den Stoffkreislauf zurückgeführt werden.


Blei ist ein potentiell gefährliches Schwermetall. In dem Bestreben, den
summarischen Bleieintrag in die Natur zu verringern, konfrontiert die aktuelle Entwicklung
in der Gesetzgebung die Elektroindustrie mit der Forderung nach bleifreien Alternativen
für ihre Verbindungstechnologien.


Gleichzeitig fragt auch der Markt zunehmend nach blei-frei
gelöteten Elektrogeräten. Unabhängig davon ist ein technologischer Trend zur
Qualifizierung von Baugruppen für höhere Einsatztemperaturen festzustellen, was den
Einsatz höherschmelzender, bleifreier Lote fördert.


Das Thema Bleisubstitution in Loten ist also ein eminent wichtiges
Thema für die gesamte Elektrobranche. Aus diesem Grund hat der Ausschuß für Produktion
des ZVEI eine ad hoc-Arbeitsgemeinschaft beauftragt, einen Leitfaden zu diesem Thema
zu erarbeiten.


Der entstandene Leitfaden "Bleifreies Löten: Materialien,
Komponenten, Prozesse" will zunächst Aufmerksamkeit in der Branche erzeugen, denn
noch wird der Trend hin zur Substitution bleihaltiger Lotlegierungen nicht überall
wahrgenommen. Die Arbeit konzentriert sich thematisch auf das Weichlöten von Baugruppen
und Geräten der Elektrotechnik und Elektronik, da dies die gesamte Branche betrifft.


Der gegenwärtige Kenntnisstand zum bleifreien Löten wird ermittelt
und zusammenfassend dargestellt. Wichtig ist die Behandlung des Themas in seiner ganzen
Komplexität – von der Normung über die Materialien und Prozesse bis hin zu
Inspektion und Zuverlässigkeit.


Der Leitfaden bewertet die einzelnen Schritte bezüglich technischer
Probleme, Kosten und Zeitrahmen, identifiziert besondere Problemfelder und leitet daraus
prioritäre Handlungsfelder ab. In Auswertung der gewonnenen Erkenntnisse wird unter
anderem festgestellt:


1. Es gibt keine "Drop-in-Lösung" als Ersatz für
bleihaltige Weichlote. Keine bekannte Alternativlegierung erfüllt sämtliche
Anforderungen an Schmelzpunkt, Kosten, Verarbeitbarkeit und Zuverlässigkeit.


2. Erkenntnisse über die Zuverlässigkeit bleifrei gelöteter
Baugruppen existieren nicht oder sind unzureichend.
3. Die Übertragbarkeit der auf bleihaltigen Weichloten basierenden
Normen, Vorschriften und Richtlinien ist nicht gewährleistet.


4. Der Einsatz bleifreier Alternativlote erfordert in den meisten
Fällen eine Erhöhung der Löttemperaturen um 20-30 K und damit eine höhere
Wärmebeständigkeit der zu verarbeitenden Bauelemente.


5. Bleifreie Anschluß-Oberflächen von Bauelementen sind teilweise
verfügbar; ihre Wechselwirkung mit neuen bleifreien Lotlegierungen ist jedoch nur für
einzelne Systeme bekannt.


6. Leiterplattenmaterialien mit größerer Wärmebeständigkeit und
mit bleifreien Oberflächen sind verfügbar. Die metallurgischen Wechselwirkungen mit den
neuen Loten bei höheren Temperaturen und die Wechselwirkung mit dem Basismaterial müssen
noch untersucht werden.


7. Eine Vielzahl der eingesetzten Reflow-Lötanlagen ist nicht auf
die neuen Prozeßtemperaturen eingerichtet. Bei der Einführung von bleifreien
Wellenlötprozessen sind besondere technische Probleme zu lösen.


8. Ein Konzept zur Kontrolle der gelöteten Verbindungen (optische
oder Röntgen-Inspektion) existiert ebensowenig wie ein Bewertungskatalog für
Lötstellen.


Daraus ergibt sich die Schlußfolgerung, daß ein Verbot
bleihaltiger Lote solange nicht in Frage kommen kann, wie die oben skizzierten Probleme
nicht gelöst und bleifreie Alternativen nicht industrialisiert sind.


Entsprechend produktspezifisch unterschiedlicher
Zuverlässigkeitsanforderungen ist eine schrittweise zunehmende Anwendung bleifreier
Verbindungstechnologien ausgehend von Produkten ohne Sicherheitsfunktionen hin zu
Elektronik mit sicherheitsrelevanten Funktionen zu erwarten.


Wegen der engen weltweiten Verflechtungen der Elektroindustrie
– ein Großteil der in der EU verarbeiteten Bauelemente kommt aus den USA oder aus
Japan – kann dabei nur ein global abgestimmtes Vorgehen erfolgreich sein.


Die Empfehlungen an die Baugruppen- und Gerätehersteller lauten:

  • den Trend hin zu bleifreien Löttechnologien aufmerksam beobachten,
    aktiv aufgreifen und mitgestalten,

  • Grundsatzuntersuchungen und anwendungsspezifische
    Kompatibilitätsprüfungen mit Fokus auf Zuverlässigkeit starten,

  • auf die Bauelementehersteller zugehen und diese mit der Nachfrage
    nach temperaturbeständigeren Bauelementen mit bleifreien Finishes konfrontieren,

  • in Kooperation mit Lieferanten, Equipmentherstellern und Kunden neue
    bleifreie Lote applikationsspezifisch auf ihre Eignung als Substitut überprüfen, und
    dort, wo es möglich ist, auch einführen.



Dem Gesetzgeber wird empfohlen,

  • den ökologischen Vorteil eines Umstiegs auf bleifreie Lote mittels
    Risikobewertung nachzuweisen,

  • eine Initiative zum Ausstieg aus der Anwendung bleihaltiger Weichlote
    nicht als regionalen Alleingang zu betreiben,

  • marktwirtschaftlichen Gesetzen zu folgen und der Elektroindustrie
    eine sukzessive und ökonomisch vernünftige Einführung des bleifreien Lötens zu
    ermöglichen,

  • Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten zur Bleisub-stitution durch
    Projektförderung zu unterstützen,

  • kein Verbot von Blei in Elektrogeräten auszusprechen.



Der Leitfaden wird ab Oktober 1999 bei der ZVEI-Abteilung Forschung,
Berufsbildung, Fertigungstechnik, Fax 069/6302-286 oder e-mail forschung@zvei.de als Broschüre erhältlich sein.


Dr. B. Diegner, Leiter ZVEI-Abteilung Forschung, Berufsbildung,
Fertigungstechnik

 

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"Gesamtwirtschaftlicher Nutzen der Normung"

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Betriebs- und
volkwirtschaftliche Analyse zu Kosten und Nutzen der Normung – erste
Zwischenergebnisse


Die Technische Universität Dresden,
Fakultät Wirtschafts-wissenschaften, und das Fraunhofer-Institut Systemtechnik und
Innovationsforschung Karlsruhe erarbeiten zur Zeit eine Studie, die darauf abzielt, die
Kosten und Nutzen der Normung betriebs- und volkswirtschaftlich zu analysieren.

Bereits jetzt liegt eine Zusammenfassung der Zwischen-ergebnisse aus den Teilbereichen
"Analyse der ökonomischen Wirkungen der Normung auf mikroökonomischer Ebene"
und "Der Zusammenhang zwischen Normung und technischem Wandel" vor. Diese sind
in einer 16-seitigen Publikation erhältlich.


Interessenten wenden sich bitte an Herrn Geuther, Deutsches Institut
für Normung e.V., 10772 Berlin , Tel. 030/ 2601-1194, email , Homepage

 

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ZVEI-Kolloquium "China – Unbeeindruckt von der Krise?"

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am 16. November
1999 in Frankfurt am Main


Die Finanz- und Wirtschaftskrise in
Asien ist – vorüber-gehend jedenfalls – überstanden, und China hat nur kleine
Kratzer davongetragen. Das Wachstum der chinesischen Volkswirtschaft ist zwar auf ca.
sieben Prozent zurückgegangen, liegt damit aber immer noch auf einem relativ hohen
Niveau. Verglichen mit den südostasiatischen Staaten ist China daher ein Hort der
Stabilität. Chinas ökonomische Entwicklung läuft jedoch nicht ganz so reibungslos, wie
es auf den ersten Blick scheint. Die staatlichen Unternehmen arbeiten nach wie vor mit
erheblichen Verlusten, und auch im Bankensektor gibt es enorme Probleme.


Und dennoch: Das Interesse der deutschen Industrie an China ist und
bleibt groß. China bietet nach wie vor ein enormes Marktpotential, auch wenn man nicht
den Fehler machen darf, ganz China als einen einzigen Markt anzusehen.


Die Entwicklung in China läuft ohne Zweifel in Richtung
Marktwirtschaft. Allerdings darf man bei der Einschätzung der wirtschaftlichen Chancen
die politischen Rahmen-bedingungen sowie die Einflüsse des asiatischen Kulturkreises
nicht außer acht lassen. Es hilft nicht, die Augen davor zu verschließen: Die
ökonomischen Kräfteverhältnisse in der Welt werden sich grundlegend ändern.


Das letzte ZVEI-Außenwirtschaftskolloquium zu China fand im Jahr
1986 statt. Inzwischen hat sich viel getan: Der Export der deutschen Elektroindustrie nach
China hat sich in diesem Zeitraum ver-zehnfacht. Allein 1998 gab es einen Zuwachs von mehr
als 20 Prozent. Grund genug, wieder eine Veranstaltung zum Thema China durchzuführen.
Unternehmen sind herzlich eingeladen, sich – auf Vorträgen und Workshops –
über die aktuellen Chancen und Möglichkeiten zu informieren.


Die Tagungsgebühr: ZVEI-Mitglieder: DM 340,- zzgl. MwSt.;
Nichtmitglieder: DM 480,- zzgl. MwSt.


Interessenten wenden sich bitte an den ZVEI, Abteilung Wirtschafts-
und Industriepolitik, Außenwirtschaft, Tel. 069/6302-235/237, Fax 069/6302-344

 

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Steckverbinder in Deutschland: Der Export stabilisiert das Geschäft
& Halbleitermarkt in Deutschland - August 1999

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Seit Dezember
1998 liegt die Book-to-Bill-Rate über 1 und trotzdem kann die Branche nicht zufrieden
sein. Die Werte deuten auf eine Stagnation hin. Weniger als 1 Prozent liegt der
Auftragseingang per Ende Juli 1999 über dem vor einem Jahr. Dabei haben die
Exportaufträge um 6 Prozent zu- und die Inlandsorder um mehr als 4 Prozent ab-genommen.
Ein ähnliches Bild zeigt sich im Umsatz, 4 Pro-zent minus im Inland, aber nur 1 Prozent
plus im Ausland addieren sich zu einem Gesamtminus von 2 Prozent. Nur dadurch stellt sich
das Book-to-Bill-Verhältnis noch über 1 Prozent. Ohne den Export sähe die Rate
schlechter aus. In den Erlösen drückt sich auch ein immer noch beacht-

licher Preisdruck aus den abnehmenden Industrien aus, denn das Produktionsvolumen hat um
gut 5 Prozent zugelegt. Zusätzliche Steckverbinderverkäufe konnten bei

einem stagnierenden Geräteabsatz der Anwender, sei es Industrieelektronik, Konsumgüter-
oder Fahrzeugindustrie, ob bereits real oder erst erwartet, nur zum Teil durch den
verstärkten Einsatz von Elektronik zur Komforterhöhung realisiert werden.


Unabhängig davon wird die Branche ihr hohes Niveau halten. Gut 14.000
Beschäftigte werden auch im Jahr 1999 um die 5 Mrd. DM Umsatz erwirtschaften.


Die "Book-to-Bill"-Rate *) als Indikator für den
mittel-fristigen Trend wird von der

Branche als Gesamtwert dargestellt, das heißt, daß in dem Wert auch das Exportgeschäft
einbezogen ist.



































































Januar 1998 1,09 Juli 0,99Januar 19991,07
Februar 1,07 August 0,99 Februar 1,10
März 1,06 September 0,94März 1,07
April 1,05 Oktober 0,96 April 1,04
Mai 1,03 November 0,97Mai 1,03
Juni 0,99Dezember 1,05 Juni 1,02
Juli 1,03




*) Book-to-Bill
kennzeichnet das Verhältnis von Auftragseingang (Book) zum Umsatz (Bill), d. h. z. B. bei
einer Book-to-Bill-Ratio von 1,10 einen Auftragseingang von 1,10 DM für jede DM Umsatz





 

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Halbleitermarkt in Deutschland - August 1999

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Der Umsatz für Halbleiter in Deutschland lag im August bei guten
Auftragseingängen leicht über dem Vormonat, dabei mit +13 Prozent über dem
Vergleichsmonat des Vorjahres, nach jeweils +12 Prozent (korrigiert) im Juli und +7
Prozent (korrigiert) im Juni.


Kumulativ lag der Umsatz in Deutschland in den ersten acht Monaten
bei +9 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum im Vorjahr.


Das Book/Bill-Ratio*), ein Indikator für den
mittelfristigen Trendverlauf, lag im August bei 1,11 und damit – ungebrochen seit
nunmehr 23 Monaten – wieder und etwas deutlicher über 1,00.






















März
1999  

1,08

Mai
1999  

1,04

Juli
1999  

1,06

April
1999  

1,09

Juni
1999  

1,03

August
1999  

1,11  (vorläufig)



Hinweis: Die angegebenen Zahlen
beziehen sich mit Ausnahme der kumulierten Werte auf Dreimonatsdurchschnittswerte. Bedingt
durch eine Änderung in der Datenerhebung mit Beginn 1999 sind die angegebenen
Wachstumswerte bis zu 3 Monaten vorläufig, d.h. bis dahin sind Korrekturen zu erwarten.


*) Kennzeichnet das Verhältnis von
Auftragseingang zum Umsatz, d.h. z.B. bei einem BK/BL-Ratio von 1,10 einen Auftragseingang
von 1,10 DM für jeweils 1,00 DM Umsatz.




 

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 Kontakt

ZVEI - Fachverband Electronic
Components and Systems
ZVEI - Fachverband PCB and Electronic Systems

Lyoner Straße 9
D-60528 Frankfurt am Main
Tel. 069/6302-276/251
Fax. 069/6302-407
e-mail zvei-be@zvei.org  

VdL e.V. im ZVEI 
 

Lyoner Straße 9
D-60528 Frankfurt am Main
Tel. 069/6302-437
Fax. 069/6302-438
e-mail vdl@zvei.org  

EITI e.V. im ZVEI 
 

Lyoner Straße 9
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Tel. 069/6302-281
Fax. 069/6302-407
e-mail eiti@zvei.org  

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