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ZVEI - Fachverband Electronic Components and Systems
ZVEI - Fachverband PCB and Electronic Systems
VdL - Verband der Leiterplattenindustrie e.V.

Aus der Fachzeitschrift PLUS Heft 04/2000
ZVEI- und VdL-Mitteilungen Ausgabe April 2000



Fachverband Electronic Components and Systems
Fachverband PCB and Electronic Systems


 

Lyoner Straße 9
D-60528 Frankfurt am Main
Tel. 069/6302-276/251
Fax. 069/6302-407
e-mail zvei-be@zvei.org  
web: www.zvei.org 

Mikrosystemtechnik im ZVEI

CARTS-Europe 2000

ECIO ‘01 - 10th Europaen Conference on Integrated Optics

Kapazitätsauslastung endlich wieder auf besserem Niveau

Messeplatz Deutschland 2000

Mitgliederversammlung des Fachverbands Bauelemente der Elektronik im ZVEI

Elektronische Zollverfahren - Neuer Planungsstand bei ATLAS

ZVEI gegen weitere Verschärfung der EU-Garantierichtlinie

Halbleitermarkt in Deutschland - Februar 2000

Kontakt

 

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Mikrosystemtechnik im ZVEI

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2. Strategietreffen Mikrosystemtechnik im Fachverband Bauelemente der Elektronik

Wie bereits im Januar dieses Jahres berichtet, fand am 7. Dezember 1999 ein erstes Strategietreffen Mikrosystemtechnik im Fachverband Bauelemente der Elektronik des ZVEI in Frankfurt - unter Beteiligung namhafter Akteure aus Großindustrie und Mittelstand sowie Investoren - statt. Ziel dieses ersten gemeinsamen Erfahrungsaustauschs war die Beleuchtung der Situation der Mikrosystemtechnik aus industrieller Sicht, die Evaluierung möglicher Innovationshemmnisse, als auch die Diskussion zur Rolle der in der Wertschöpfungskette beteiligten Unternehmen.

Auf Basis dieses geführten Gesprächs lud der Fachverband Bauelemente der Elektronik am 21. Februar 2000 zu einem zweiten Strategietreffen ein, das - bei erweitertem Teilnehmerkreis - konkrete Bedürfnisse der Unternehmen aufzeigen und gezielte Aktivitäten ableiten sollte. Hierbei wurden, unter der Moderation von Herrn Dietmar Harting, ZVEI-Präsident und Vorsitzer des Fachverbandes Bauelemente der Elektronik, technologische Gesichtspunkte ebenso berücksichtigt wie Fragen zur Markttransparenz, der damit verbundenen Notwendigkeit einer einheitlichen Begriffsklärung, der Öffentlichkeitsarbeit und des Technologiemarketings. Aufgrund der durch den Querschnittscharakter der Mikrosystemtechnik gegebenen Inhomogenität der Landschaft, war man sich einig, die Interessen verschiedener Akteure zu bündeln und gemeinsam vorzugehen, um Diffusionsbarrieren und Innovationshemmnisse abzubauen.

Zu diesem Zweck wurden drei Arbeitskreise gebildet. Ziel wird sein, die Mikrosystemtechnik auf dem ZVEI-Podium auf der electronica 2000 zu präsentieren, die Markttransparenz zu erhöhen und eine Plattform des Austauschs im Bereich Tools und Software zu schaffen. In den einzelnen Arbeitskreisen bringen sich die Vertreter aus der Industrie entsprechend ihrer Kompetenzen ein und werden ihre gemeinsam erarbeiteten Ergebnisse auf dem voraussichtlich im Oktober diesen Jahres stattfindenden dritten Strategietreffen präsentieren.

Somit hat sich im Fachverband Bauelemente der Elektronik eine Industrieplattform etabliert, die auf der Basis bewährter Strukturen und mit der notwendigen Kompetenz versehen, durch ihre Aktivitäten wesentlich dazu beitragen wird, die Marktdurchdringung der Mikrosystemtechnik - und damit ihren Produkten - zu verbessern und den lange prognostizierten volkswirtschaftlichen Nutzen dieser Querschnittstechnologie zu steigern.

Sollten Sie hierzu weitere Informationen wünschen, so wenden Sie sich bitte an Herrn Stoppok, Fachverband Bauelemente der Elektronik im ZVEI, Tel. 069-6302-276, e-mail zvei-be@zvei.org

 

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CARTS-Europe 2000

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10.-16. Oktober in Brüssel

Vom 10. bis zum 16. Oktober findet in Brüssel die 14. CARTS-Europe, Capacitor and Resistor Technology Symposium, statt. Bereits die vorangegangenen Veranstaltungen zeichneten sich durch internationale Teilnehmer aus, die über die verschiedenen technologischen Trends referierten, Herausforderungen seitens der Anwender darstellten und den weltweiten Markt für Kondensatoren und Widerstände beleuchteten. Als renommierteste Konferenz ihrer Art in Europa bietet die CARTS-Europe nicht nur eine hervorragende Möglichkeit, sich über innovative Entwicklungen in den unterschiedlichsten Anwendungsgebieten der Passiven Bauelemente zu informieren, sondern stellt vielmehr auch eine ausgezeichnete Gelegenheit dar, sich mit Vertretern international tätiger Unternehmen auszutauschen, neue Kontakte in der Branche zu knüpfen und bestehende zu festigen.

Anmeldeformulare und weitere Informationen erhalten Sie bei CARTS-EUROPE, 39 Bridger Way, Crowborough, East Sussex TN6 2XD, England, Fax +44/1892-655581

 

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ECIO ‘01 - 10th Europaen Conference on Integrated Optics

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4.-6. April 2001, Paderborn

Die ECIO‘01 bietet als europäische Konferenz ein Forum zur Präsentation und Diskussion neuer Resultate zu allen experimentellen und theoretischen Aspekten der Integrierten Optik - dies beinhaltet sowohl Design, Simulation, Fertigung, Charakterisierung, als auch Packaging und Anwendung integriert optischer Bauteile und Schaltkreise. Die parallel stattfindende Ausstellung wiederum eröffnet den Unternehmen die Möglichkeit, das breite Spektrum industrieller Produkte einem Fachpublikum zu präsentieren und sich mit anderen kompetenten Vertretern aus diesem Bereich auszutauschen.

Interessenten wenden sich bitte an das ECIO 2001 Administration Office, Universität Paderborn, Tel. 05251/160-2714, e-mail ECIO@physik.uni-paderborn.de

 

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Kapazitätsauslastung endlich wieder auf besserem Niveau

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Der jüngste Konjunkturtest des ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung zeigt für die Entwicklung und Aussichten des Verarbeitenden Gewerbes in den alten Bundesländern ein relativ optimistisches Bild. Die Zahl der Firmenmeldungen, die aktuelle Geschäftslage überwiegend negativ beurteilen hat weiter abgenommen. Die positiven Einschätzungen zu den künftigen Erwartungen sind leicht gestiegen. So ist das als Saldo ausgewiesene Geschäftsklima, das die Urteile über die Situation im Berichtsmonat und die Aussichten für die nächsten sechs Monate zusammenfasst, im Dezember nochmals angestiegen. Dass sich die konjunkturelle Situation im letzten Quartal 1999 weiter verbesserte, lässt sich auch an der saisonbereinigten Kapazitätsauslastung der Industrie ablesen. Die Produktionsanlagen wurden mit 87 Prozent höher ausgelastet als im September mit 86 Prozent. Die Auftragsbestände in Produktionsmonaten erreichten im Dezember 1999 ein Niveau von 2,8 nach 2,7 Monaten im September 1999. Dieser nur geringe Anstieg ist ein Indiz, dass die gestiegene Kapazitätsauslastung noch nicht auf einem gefestigten Niveau basiert, denn wenn eine weitere Erhöhung der Nachfrage ausbleibt könnte die Auslastung der Kapazitäten schnell wieder sinken. Die positive Einschätzung der Exporterwartungen dürfte aber diese Gefahr eines Nachfragerückganges vermindern.

In der westdeutschen Elektroindustrie hat sich das Geschäftsklima zwar leicht verbessert, vor allem wegen der positiven Meldungen zu den Exporterwartungen für die nächsten drei Monate. Die Kapazitätsauslastung ist von 84,1 Prozent im 3. Quartal auf 85,6 Prozent im 4. Quartal 1999 gestiegen. Dies ist der höchste Stand seit dem 4. Quartal 1997, entspricht aber noch lange nicht dem Auslastungsgrad während des Vereinigungsbooms 1989/1990 (87,1 Prozent). Die Produktionspläne für die nächsten drei Monate verstärken die Hoffnung auf einen weiteren Anstieg der Kapazitätsauslastung. Die gestiegene Kapazitätsauslastung zeigt sich auch deutlich in der Produktionsentwicklung der Elektroindustrie. Verliefen die beiden ersten Quartale 1999 noch relativ schwach, so stieg ab dem 3. Quartal 1999 die Produktionstätigkeit deutlich an. Die Auftragsbestände reichen für 2,4 Produktionsmonate nach 2,5 Produktionsmonaten im September 1999; zu Jahresbeginn 1999 betrug die Reichweite 2,5 Monate. Dieses noch relativ schwache Auftragspolster lässt auch in der Elektroindustrie die Kapazitätsauslastung noch nicht auf einem sicheren Niveau verweilen. Andererseits wird durch die weiterhin gute Beurteilung der Exporterwartungen für die nächsten drei Monate und die steigende Inlandsnachfrage bei den Hauptabnehmerbranchen Maschinenbau, Chemie und Fahrzeugbau eine Festigung der Bestelleingänge erwartet.

In der ostdeutschen Elektroindustrie fielen die Antworten aus dem ifo-Konjunkturtest im Dezember ähnlich wie in der westdeutschen Elektroindustrie aus. Bei der aktuellen Geschäftslage nahmen die positiven Antworten weiter zu. Die Geschäftserwartungen für die nächsten sechs Monate zeichnen aber ein negatives Bild. Per Saldo ergibt sich somit eine leichte Eintrübung des Geschäftsklimas. Die Produktionstätigkeit stagnierte gegenüber dem Vormonat. Die Exporterwartungen wurden per Saldo im Dezember wieder negativ beurteilt.

Fragen richten Sie bitte an die ZVEI-Abteilung Konjunktur und Statistik, Herrn Giehl, Tel. 069/6302-406

 

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Messeplatz Deutschland 2000

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Zahl ausländischer Aussteller in zwölf Jahren verdoppelt

Auf den 151 internationalen und überregionalen Messen des Jahres 2000 werden in Deutschland erstmals mehr als 80.000 ausländische Aussteller erwartet, 5 bis 6 Prozent mehr als bei den jeweiligen Vorjahresveranstaltungen. Damit hat sich die Zahl internationaler Messebeteiligungen seit 1988 verdoppelt. Bei einer voraussichtlichen Gesamtausstellerzahl von rund 173.000 (+ 3 bis 4 Prozent) wird der Anteil ausländischer Unternehmen rund 47 Prozent erreichen. Die Aussteller werden über 6,9 Mio. m² Standfläche mieten, 1,5 bis 2 Prozent mehr im Vergleich zu den jeweiligen Vorveranstaltungen. Dies prognostiziert der Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (AUMA).

Insbesondere das unvermindert starkwachsende Auslandsinteresse unterstreicht die weltweit führende Position des Messeplatzes Deutschland. Das Messeklima des laufenden Jahres wird darüber hinaus positiv beeinflusst durch das gegenüber dem Vorjahr erwartete höhere Wirtschaftswachstum im In- und Ausland.

Die Gesamtbesucherzahl der internationalen Messen in Deutschland wird in diesem Jahr bei gut 10,3 Mio. liegen; im Durchschnitt werden sich die Besucherzahlen nur knapp über den Ergebnissen der letzten Veranstaltungen bewegen. Ein stärkeres Wachstum könnte erreicht werden, wenn sich im Laufe des Jahres neben der allgemeinen Konjunkturlage auch das Konsum- und Einzelhandelsklima deutlich verbessern sollte.

Weitere Informationen erteilt die ZVEI-Abteilung Wirtschafts- und Industriepolitik, Außenwirtschaft, Absatzförderung, Stephan Düsel, Tel. 069/6302-341

 

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Mitgliederversammlung des Fachverbands Bauelemente der Elektronik im ZVEI

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Auch in diesem Jahr veranstaltet der Fachverband Bauelemente der Elektronik im Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronik Industrie e. V. (ZVEI) wieder seine jährliche Mitgliederversammlung. Ziel der Veranstaltung ist es, über die diversen Aktivitäten des Fachverbandes zu berichten, den Jahrebericht mit aktuellen Marktzahlen vorzustellen und den Mitgliedsfirmen die Möglichkeit eines Informationsaustausches zu geben. Zu dieser zweitägigen Veranstaltung lädt der Fachverband Bauelemente der Elektronik alle Mitglieder am 18. und 19. Mai 2000 ins Kempinski Hotel Gravenbruch Frankfurt nach Neu-Isenburg herzlich ein.

Für den 18. Mai 2000 stehen neben der Eröffnungsrede durch Herrn Dietmar Harting, ZVEI-Präsident und Vorsitzer des Fachverbandes Bauelemente der Elektronik, Referate der Vorsitzer zu den Tätigkeitsgebieten der vier Fachgruppen Aktive, Passive und Elektromechanische Bauelemente sowie Elektronische Baugruppen auf der Tagesordnung. Darüber hinaus werden den Teilnehmern Einblicke in die Arbeit der EECA gegeben und über die Tätigkeiten verschiedener Gremien wie der Technischen Kommission und der Markt-Kommission informiert. Nach einem gemeinsamen Mittagessen steht am Nachmittag eine Podiumsdiskussion zum Thema "Dynamik der Wertschöpfungsnetzwerke" im Mittelpunkt. Mit diesem Thema werden sich Gastredner aus den verschiedenen Bereichen der Wertschöpfungskette beschäftigen und den Anwesenden eine breite Gesprächsplattform bieten. Am folgenden Tag finden die turnusgemäße Sitzungen der vier Fachgruppen des Fachverbandes Bauelemente der Elektronik statt.

Anmeldungen senden Sie bitte an den Fachverbandbauelemente der Elektronik im ZVEI, Stresemannallee 19, 60596 Frankfurt am Main, Tel. 069/6302-281. Detaillierte Informationen: www.zvei-be.zvei.org /mitgl2000.html

 

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Elektronische Zollverfahren - Neuer Planungsstand bei ATLAS

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Der gegenwärtige Entwicklungsstand des IT-Verfahrens ATLAS hat das BMF zu einer Änderung der Terminvorgaben veranlasst. So soll das bisherige IT-Verfahren ZADAT abweichend von der bisherigen Planung für die Verfahrensteile ,,Freier Verkehr" und ,,Zolllager" voraussichtlich erst im Dezember 2001 eingestellt und durch ATLAS abgelöst werden.

Für Unternehmen ergibt sich hieraus die Möglichkeit, ZADAT und andere Verfahren, die durch ATLAS abgelöst werden sollen (z.B. Listbild); noch mindestens eineinhalb Jahre länger nutzen zu können, als dies in der bisherigen Planung des BMF vorgesehen war. Dies ist vor allem für diejenigen Firmen wichtig, die beide Verfahrensteile von ATLAS (Freier Verkehr und Zolllager) nutzen möchten. Denn nur das ATLAS Subsystem ,,Freier Verkehr" steht tatsächlich in Kürze zur Verfügung. Zertifizierte Software für Unternehmen soll in den nächsten Wochen erhältlich sein.

Völlig anders sieht es jedoch beim ATLAS Subsystem ,,Zolllager" aus. Hier wurde erst Ende Januar 2000 mit der Bekanntgabe des Implementierungshandbuches die Entwicklung von Software ermöglicht. Es ist zwar nicht damit zu rechnen, dass die Entwicklung von Software zum Thema ,,Zolllager" ebenso lange Zeit in Anspruch nehmen wird wie die Entwicklung der Software zum ,,Freien Verkehr", dennoch ist es unwahrscheinlich, dass vor dem Frühjahr 2001 zertifizierte Software zum Zolllagerverfahren in ATLAS zur Verfügung stehen wird.

Weitere Informationen: ZVEI-Abt. Wirtschafts- und Industriepolitik, Außenwirtschaft, Absatzförderung, Michael Angerbauer, e-mail angerbauer@zvei.org

 

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ZVEI gegen weitere Verschärfung der EU-Garantierichtlinie

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Deutscher Sonderweg würde Arbeitsplätze in Deutschland gefährden

Die vom Bundesjustizministerium ins Auge gefasste weitere Verschärfung der EU-Garantierichtlinie zu Lasten der Industrie und des Handels lehnt der ZVEI entschieden ab. Schon mit der von der EU vorgeschriebenen Verlängerung der Gewährleistungsfristen auf zwei Jahre und der Verschiebung der Beweislasten werden nach Auffassung von ZVEI-Geschäftsführer Norbert Knaup die Rechte der Verbraucher bereits in außerordentlichem Umfang gestärkt und der Wirtschaft erhebliche zusätzliche Lasten aufgebürdet. ,,Die jetzt von Bundesministerium für Justiz angekündigte Verlängerung der gesetzlich vorgeschriebenen Gewährleistungsfrist auf drei Jahre sowie die ebenfalls geplante Ausdehnung auf Geschäfte zwischen Unternehmen wären eine überzogene deutsche Sonderlösung, die für die Unternehmen erhebliche zusätzliche Kosten verursachen würde. Auch die angestrebte europäische Annäherung bei der Gewährleistung würde ins Gegenteil verkehrt", kritisiert Knaup. Keinerlei gesetzlichen Regelungsbedarf gebe es bei Geschäften zwischen Unternehmen, hier habe sich das Prinzip der Vertragsfreiheit voll bewährt.

Die EU-Richtlinie über den Gebrauchsgüterverkauf und -garantien muß bis Ende 2001 zwingend in deutsches Recht umgesetzt werden. Der ZVEI appelliert nachdrücklich an die zuständigen politischen Gremien, die EU-Richtlinie maßvoll und ausgewogen in deutsches Recht umzusetzen und die darin vorgesehene Gewährleistungsfrist von zwei Jahren, die bereits einen erheblichen Kostenschub für die Elektroindustrie bedeute, nicht noch zu verlängern.

 

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Halbleitermarkt in Deutschland - Februar 2000

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Der Umsatz für Halbleiter in Deutschland lag im Februar nach einem steilen Anstieg im 4. Quartal bei weiter stark steigenden Auftragseingängen im Dreimonatsdurchschnitt wiederum über dem Vorrmonat, dabei mit +36 Prozent über dem Vergleichsmonat des Vorjahres, nach jeweils +37 Prozent (korrigiert) im Januar und +28 Prozent im Dezember.

Kumulativ lag der Umsatz in Deutschland im Februar gleichauf mit dem Monat.

Das Book/Bill-Ratio), ein Indikator für den mittelfristigen Trendverlauf, lag im Februar mit 1,27 deutlich über den Vormonaten und hat damit einen weiteren deutlichen Anstieg vollzogen.

Damit setzt sich der in Fahrt gekommene Aufschwung zunehmend rasanter fort und läßt für das Jahr 2000 ein noch höheres Wachstum als bis jetzt schon angenommen als wahrscheinlich erscheinen.























September 1999 1,16 November 1999 1,15 Januar 2000 1,18

-

Oktober 1999 1,12 Dezember 1999 1,18 Februar 2000 1,27 (vorläufig)




Hinweis: Die angegebenen Zahlen beziehen sich mit Ausnahme der kumulierten Werte auf Dreimonatsdurchschnittswerte. Bedingt durch eine Änderung in der Datenerhebung mit Beginn 1999 sind die angegebenen Wachstumswerte bis zu 3 Monaten vorläufig, d.h. bis dahin sind Korrekturen zu erwarten.

) Kennzeichnet das Verhältnis von Auftragseingang zum Umsatz, d.h. z.B. bei einem BK/BL-Ratio von 1,10 einen Auftragseingang von 1,10 DM für jeweils 1,00 DM Umsatz.



 

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 Kontakt

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