Suche im Leuze Verlag:

 

Deutsche Seiten    Pages in English

   
 

3-D MID
Forschungsvereinigung 3-D MID e.V.

Aus der Fachzeitschrift PLUS Heft 04/2002
3-D MID-Informationen Ausgabe April 2002



Forschungsvereinigung Räumliche
Elektronische Baugruppen 3-D MID e.V.
Nordostpark 91
D-90411 Nürnberg
Telefon: ++49.911.58058-17
Telefax: ++49.911.58058-30
Email: info@3dmid.de
URL: http://www.3dmid.de 

Zuken User Group Conference 2002

Forschungsprojekt zur „Laseraktivierung“ gestartet

MID-Kalender

Technologie-Information: MID-Laserstrukturierung

Kontakt

 

nach oben  

Zuken User Group Conference 2002

bh_puffw.gif (811 Byte)
Die Zuken GmbH hält ihre User Group Conference 2002 am 29./30.4.2002 in Nürtingen bei Stuttgart ab. Die zweitägige Konferenz steht dieses Jahr im Zeichen von Product Life Cycle Management und bietet den Teilnehmern neben hochqualifizierten Expertenvorträgen auch eine begleitende Ausstellung, an der sich namhafte Firmen der Elektronik-Branche beteiligen.

Sowohl Fachleute aus der Praxis als auch Spezialisten aus dem Hause Zuken werden Vorträge zu Themen wie Product Lifecycle Management, MID, EMC Engineering, etc. halten. Zusätzlich werden Applikationsbeispiele und Methodiken aus Bereichen wie Library & Daten Management, MID, Design Re-use, Harness Design, EMC/EMI, uvm. präsentiert werden. Zwischen den Vorträgen besteht die Möglichkeit, mit versierten Referenten von AT&S, Aldec, Tecnomatix, der Forschungsvereinigung 3D-MID e.V., TZCis, Siemens, WD Layout, Wabco und Yu Consulting aktuelle Entwicklungen und Zukunftstrends intensiv zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen.

Weitere Informationen über Vorträge, Vortragende und Aussteller sowie die Agenda mit Anmeldeformular finden Sie unter www.zuken.com /events_gug.asp oder bei Katinka Maaß, Tel. 089/60769605, e-mail Katinka.Maass@zuken.de .

 

nach oben  

Forschungsprojekt zur „Laseraktivierung“ gestartet

bh_puffw.gif (811 Byte)
Am 1. März wurde das AiF-Vorhaben „Bereitstellung und Qualifizierung von laseraktivierbaren Thermoplastwerkstoffen für die additive Metallisierung von MIDs“ gestartet. Ziel des Forschungsvorhabens ist die grundlegende Untersuchung und die industrielle Qualifizierung einer laserunterstützten, additiven Metallisierungstechnologie für Thermoplaste, die auf der thermischen Aktivierung von speziellen, laseraktivierbaren Füllstoffen basiert. Erste vielversprechende Untersuchungen wurden bereits im Rahmen eines von der Forschungsvereinigung finanzierten Projektes durchgeführt, deren Ergebnisse als Ausgangspunkt für die weitere intensive Bearbeitung dieses komplexen Themenfeldes dienen.

Die Füllstoffe, welche dem Thermoplast vor dem Spritzgussprozess in einem Compoun-dierprozess beigemischt werden, sollen durch selektive Bestrahlung mit Laserlicht in einem Prozessschritt freigelegt und aktiviert werden. Somit ergibt sich eine gegenüber herkömmlichen Verfahrensvarianten deutlich verkürzte Prozesskette. Da bei dem angestrebten Verfahren die Haftung der Metallisierung zum Teil indirekt über die Füllstoffpartikel erfolgt, besitzt die neue Metallisierungstechnik ferner das Potential zur Erweiterung der Palette möglicher Substratmaterialien für die MID-Technik. Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit und Industrietauglichkeit sollen zur Laseraktivierung IR- oder VIS-Laser verwendet werden.

In der ersten Sitzung des projektbegleitenden Ausschusses wurde die Auswahl der Füllpartikel sowie der zu betrachtenden Matrixmaterialien intensiv diskutiert und entschieden. Die beteiligten Institute werden dabei durch ein breites Mitwirken der Industriepartner unterstützt. In den folgenden Wochen soll mit der Herstellung der ersten Musterteile durch Compoundierung und Spritzguss begonnen werden, so dass in wenigen Monaten mit ersten Ergebnissen zur Metallisierbarkeit gerechnet werden kann.

 

nach oben  

MID-Kalender

bh_puffw.gif (811 Byte)
22.4.2002 Sitzung projektbegleitender Ausschuss
„Einpresstechnik in MID“

25.4.2002 Fachseminar Kunststoffe in der Elektronik, Erlangen

29.4.2002 MID-Fachgruppe „Chip on MID“, Erlangen

29./30.4.2002 Zuken User Group Conference 2002

30.4.2002 MID-Fachgruppe „Folienhinterspritzen“, Erlangen

7.5.2002 Sitzung projektbegleitender Ausschuss
„Einpresstechnik in MID“

28.5.2002 Sitzung projektbegleitender Ausschuss
„Laseraktivierung von Thermoplasten“

3.6.2002 MID-Präsentation am 9. Innovationstag der AiF, Berlin

4.6.2002 Mitgliederversammlung der AiF, Berlin

14.6.2002 Bewerbungsschluss MID-Förderpreis 2002

25.6.2002 Beiratssitzung, Siemens AG, Bruchsal

3.7.2002 MID-Präsentation am Jahreskongress „Zulieferer Innovativ“, Ingolstadt

25./26.9.2002 5. Internationaler Kongress Molded Interconnect Devices
MID 2002, Kongresszentrum, Erlangen

3.-5.12.2002 Forum Innovative Elektronikproduktion FAPS-TT, Erlangen

 

nach oben  

Technologie-Information: MID-Laserstrukturierung

bh_puffw.gif (811 Byte)
Im Bereich der MID-Technologie werden eine Reihe sehr unterschiedlicher Varianten zur Laserstrukturierung eingesetzt. In diesem Zusammenhang ist grundsätzlich zwischen der Laserresiststrukturierung und der Laserdirektstrukturierung zu unterscheiden. Bei der Resiststrukturierung wird das MID-Bauteil zunächst vollflächig in chemischen Bädern metallisiert. Mittels Laser erfolgt dann die Strukturierung eines Ätzresistes (z.B. Zinn), der die darunter liegende Metallisierung für den anschließenden Ätzprozess freilegt. Mit diesem Verfahren ist es möglich, sehr feine Strukturen bis zu 50 µm Leiterbahnbreite zu erzeugen.



Bild 1: Anwendungsbeispiel der Laserresiststruktierung PSGA (Quelle: MiPack GmbH)

Bei dieser subtraktiven Bearbeitung kann, außer der partiellen Entfernung des Ätzresists, gleichzeitig das Kupfer im Isolationskanal verdampft werden. Ein kurzer Reinigungsschritt im Ätzbad entfernt den verbleibenden Kupferschleier am Kanalboden, der durch Kondensation des laserinduzierten Kupferplasmas entsteht.



Bild 2: Varianten der subtraktiven Laser–Direkt–Strukturierung

Eine weitere Variante hinterlässt eine dünne Restkupferschicht nach der Laserstrukturierung, um Pyrolyseprozesse (Karbonisierung) bei teilaromatischen Kunststoffen zu vermeiden. Der amorphe Kohlenstoff würde zwischen den Leiterbahnen sonst den Isolationswiderstand zu sehr reduzieren. Diese Verfahren zählen bereits zur Gruppe der Laserdirektstrukturierung.



Bild 3: Anwendungsbeispiel der Laserdirektstruktuierung
Gurtschlossschalter (Quelle: VOGT electronic FUBA GmbH)

Neben diesen substraktiven Verfahren findet zunehmend eine Variante der Laserdirektstrukturierung Einsatz, bei der die Leiterbahnen nach erfolgter Laserbearbeitung additiv erzeugt werden. In Zusammenarbeit der LPKF AG mit der Fachhochschule Lippe wurde eine Variante der Laserdirektstrukturierung entwickelt, die einen selektiv-additiven Schichtaufbau ermöglicht. Mit Hilfe des Lasers werden dabei metallorganische Komplexe aktiviert, die als Keime für die anschließende Metallisierung dienen.

Detaillierte Technologieinformationen beinhaltet das MID-Handbuch „Gebrauchsanforderungen und Materialkennwerte von MID“, dieses ist über die Geschäftsstelle der Forschungsvereinigung erhältlich.









 

nach oben  

 Kontakt

Prof. Dr.-Ing. K. Feldmann, 1. Vorsitzender
e-mail feldmann@faps.uni-erlangen.de

Dr. W. John, stv. Vorsitzender
w.john@lpkf.com

Dr. J. Heyer, stv. Vorsitzender
e-mail jheyer@cooksonelectronics.com

Dr. I. Kriebitzsch, Vorsitzender des Forschungsbeirats
e-mail ingo.kriebitzsch@bmw.de

Christian Goth, Geschäftsführer
e-mail goth@faps.uni-erlangen.de 

Forschungsvereinigung Räumliche Elektronische Baugruppen 3-D MID e.V.
Nordostpark 91
D-90411 Nürnberg
Tel. +49/911/58058-17
Fax +49/911/58058-30
e-mail info@3dmid.de
Internet http://www.3dmid.de

Die Forschungsvereinigung ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" e.V.

nach oben  

 

108 Jahre
Anfrage per Email