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Neue Produkte Ausgabe Mai 2001

Baugruppen

Design

Leiterplatten

Packaging / Hybridtechnik

Forschung und Technologie

Baugruppen 

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Die Luft ist raus! ElektrischesDosiergerät FISHMAN PD-9000 

Eine der häufigsten Ursachen für die ungleichmäßige Dosierung von flüssigen Medien ist der variable Luftdruck von pneumatisch betriebenen Geräten, der im günstigsten Fall laufende Einstellungen am Gerät, im ungünstigsten Fall erhebliche Kosten durch Ausschussware verursacht.

Die Firma VIP, Voelkel Industrie Produkte GmbH, Starnberg, Generalimporteur der Fishman Corp./USA für Europa, stellt jetzt mit dem elektrisch angetriebenen Dosiergerät PD-9000 ein neuartiges Dosierkonzept vor, das die Merkmale der „Positiv Displacement" mit den Vorteilen der Kartuschendosierung kombiniert.

Insgesamt unterscheidet sich der neue PD-9000 durch 5 einzigartige Eigenschaften von herkömmlichen Geräten:

· Keine Druckluft

· Mikroprozessor gesteuert

· Elektrischer Antrieb des Dosierkolbens

· „Shur-Lok" Halterung zur Abdichtung und Sicherung der Kartusche

· Verstellbarer Kolben-Mechanismus, Leckage-sicher

Unabhängig von Viskosität, Volumen oder Temperatur des Mediums werden bei dem PD-9000 die Reproduktion und Genauigkeit der Dosiermenge garantiert.

Kleinste Dosierungen u.a. bei Flipchips gewinnen immer mehr an Bedeutung. Mit dem PD-9000 kann das Dosiervolumen von 0,001 bis 30 cm3 im voraus programmiert werden. Weitere Parameter, wie Kolbenhub, Zeiteinheit und Pullbacks (verhindert das Nachtropfen) werden voreingestellt und über eine LCD-Anzeige angezeigt.

Durch die einfache Bedienung des PD-9000 werden Anwendungsfehler praktisch ausgeschlossen. Auch für kleinere Betriebe bezahlbar, schließt dieses Gerät nach Ansicht des Herstellers eine klaffende Lücke im Markt.

Weitere Informationen: VIP - Voelkel Industrie Produkte GmbH, Heinrich-Wieland-Str. 2, D-82319 Starnberg, Tel. 08151/739510, Fax 08151/739419, Internet www.vip-gmbh.com -dir/wr-

 

Universell einsetzbarer Elektronikreiniger 

Schon aus logistischer Sicht ist es empfohlen, mit einen Reinigungsmedium mehrere Anwendungen zu betreiben.

Die Neuentwicklung VIGON® SC 202 ermöglich dies. Der wasserbasierende MPC Reiniger entfernt Lotpasten und SMT-Kleber von Schablonen und fehlbedruckten Leiterplatten. Darüber hinaus entfernt es Flussmittelrückstände. Das Medium kann daher u.a. für die Reinigung von einseitig fehlbedruckten, bereits gelöteten Leiterplatten eingesetzt werden.

Aufgrund der Mikro Phase Cleaning (MPC ) Technologie besitzt VIGON SC 202 eine außergewöhnlich hohe Badstandzeit. Sie verlängert die Badlebensdauer um ein Vielfaches. Je nach Reinigungsanwendung muss ein Wechsel des Mediums nur 1 mal jährlich vorgenommen werden. Die Kosten pro gereinigtem Bauteil reduziert sich somit auf ein Minimum.

Weitere Informationen: Dr.O.K.Wack Chemie GmbH, Bunsenstr. 6, 85053 Ingolstadt, Harald Hähnlein, Tel. 0841/635-20, Fax 0841/635-40 -dir/wr-

 

Neue Draht-Lackiermaschine von Aumann senkt Kosten und spart Platz 

Insbesondere zur weiteren Kostenreduzierung bietet die Aumann Systemtechnik GmbH, Espelkamp, ihre Draht-Lackiermaschinen nun auch als Doppelgang-Maschinen an. Es wird nicht nur Platz eingespart, auch die Investitionskosten werden geringer. Die beiden Maschineneinheiten werden Rücken an Rücken in einem gemeinsamen Gestell aufgebaut. Beide Maschinen arbeiten völlig unabhängig von einander - sowohl verfahrenstechnisch als auch steuerungsmäßig. Das Prinzip des Einzel-Schachtsystems (ein Draht pro Schacht) wird voll gewährleistet. Die neu konzipierten Doppelgang-Maschinen wurden von Aumann erstmals im März auf der Interwire 2001 in Atlanta, USA gezeigt.

Als Spezialist für Fein- und Feinst-Draht-Lackiermaschinen bietet Aumann ein umfassendes Produktprogramm für den Bereich von 0,01 bis 0,16 mm Drahtdurchmesser (34 bis 58 AWG) an. Zu den kompletten Systemen gehören Inline-Zieheinheit, Glühe, Lackauftrags-Einheit, Einbrennofen mit Kühlstrecke, Inline-Prüfgeräte, Doppelspuler für bikonische Spulen und die vollautomatische Steuerung mit moderner Visualisierung. Die Maschinen zeichnen sich insbesondere durch eine hohe Produktions-Geschwindigkeit und -Kapazität, eine hohe und konstante Lackdraht-Qualität, einfachste Bedienung und eine hohe Lebensdauer aus, verbunden mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Aumann liefert auch ein Programm an Umspulern sowie Spulen- und Motor-Wickelmaschinen. Dazu gehören Tischwickel-Maschinen, Linear-Wickelmaschinen, Rundtakt-Systeme, Anker-, Stator- und Nadelwickelmaschinen sowie komplette Fertigungsstraßen für Spulen aller Art.

Weitere Informationen: Aumann Systemtechnik GmbH, In der Tütenbeke 37, 32339 Espelkamp, Tel. 05772/5660, Fax 05772/30 66, e-mail info@aumann.com , Internet http://www.aumann.com -dir/gk-

 

Neuer SMD-Bestückungsautomat von MIMOT 

Advantage heißt der im April vorgestellte neue intelligente SMD-Automat der MIMOT MIKRO MONTAGE TECHNIK GmbH, Lörrach. Das System bietet eine einfache intuitive Bedienerführung mit Touchscreen unter Windows NT. Durch zahlreiche Verbesserungen zu bisherigen Modellen konnten Bestückleistung und -genauigkeit weiter gesteigert werden. Das Bauteilspektrum umfasst von 0201 bis 55 x 55 mm alle gängigen Bauformen inklusive Flip-Chips, CSP, BGA und Exoten. Die bewährte Baureihe MP 1260 wird weiterhin geliefert und kann mit der neuen Advantage kombiniert werden. Die bisherigen Zuführstationen der MP 1260 können auch auf der Advantage eingesetzt werden. In-Line-Verkettungen sind somit auch mit bestehenden MIMOT-Systemen möglich. Beide Systeme verfügen über das professionelle Barcode-gestützte Warenwirtschaftssystem von MIMOT. Bauteilbestände im Lager und auf den Maschinen sind damit jederzeit abrufbar. Stillstandszeiten durch Umrüsten entstehen kaum, weil die Systeme parallel zur laufenden Bestückung eingerüstet werden können. Außer einer eventuellen Breitenverstellung fallen somit keine Stillstandszeiten an.

Weitere Informationen: MIMOT MIKRO MONTAGE TECHNIK GmbH, Im Entenbad 13, 79541 Lörrach, Tel. 07621/957818, Fax 07621/957810, e-mail ufrey@mimot.de, Internet http://www.mimot.de -dir/gk-

 

MVT mit neuem UV-Verfahren für die Ball-Analyse 

PB-Technik AG ist ein Schweizer Unternehmen, das seit 25 Jahren im Bereich Systemlieferant für die Elektronikfertigung international tätig ist. Die Systemreihe FX50 des Herstellers MVT inspiziert nach einem zum Patent angemeldeten Verfahren namens UV-Fluorescence Intensity Mapping (UV FIM), mit dem ein digitales Image von Flux-Depots auf Substraten erstellt wird. Dieses wird mit Rechnerhilfe analysiert. Es beansprucht eine Alleinstellung dadurch, dass es jede Art von Depot unterschiedslos mit hoher Taktrate inspiziert. Das schließt BGA, CSP und Flip Chip Komponenten ein. Typ MVT FXB ist ein bench-top Flux-Inspektions- und Messsystem für die Prozesseinführung und Offline-Fertigungskontrolle für BGA, CSP und Chip Flip Flux Komponenten. Das MVT SP50 ist ein Lotpasten Messsystem auf 100 % 3D-Basis, dass nach Herstellerangaben das schnellste seiner Art ist. Typ MVT SJ50 ist als 2D-System für den Pre- und Post-Reflow-Prozess bestimmt mit den Funktionen Bauteilmessung, Bauteil und Pastenmessung sowie Lötstellenanalysen. Mit der MVT RS50 steht eine Rework Station mit GUI (Graphical User Interface) für In- und Offline-Betrieb zur Verfügung, dass optional mit einer softwaregesteuerten antistatischen Rework-Mimik ausgestattet werden kann. Typ MVT FXM ist ein OEM-Modul für Systemhersteller, die eine Flux-Inspektion in ihr eigenes Equipment einbringen möchten. Softwares wie der Yield Manager und der Offline Program Manager runden das Spektrum ab.

Weitere Informationen: PB-Technik GmbH, Reinhard N. Nitz, Güterbahnhofstr. 3-7, D-63450 Hanau, Tel: 06181/360-110, Fax -120 - dir/ws-

 

Entscheidungskriterien für die optimale Teststrategie 

Die nach Herstellerangaben einmalige Software Force/Strategist bestimmt die optimale Test- und Inspektionsstrategie für Elektronikfertiger. GR Force/Strategist analysiert das Design jeder einzelnen Baugruppe, modelliert die Konfiguration der Fertigungslinie und bestimmt dann die optimale Strategie für die Programmierung der Test- und Inspektionssysteme. Eine den gesamten Fertigungsprozess begleitende Software unterstützt die Wettbewerbsfähigkeit von Elektronikfertigern in einem globalen Markt. Analysten schätzen das Marktvolumen für fertigungsbegleitende und -unterstützende On-line-Softwares für 2001 auf 185 Millionen USD mit einem Zuwachs bis 2004 auf 350 Millionen USD.

Es werden „best practice" Teststrategien für eine maximale Fehlerabdeckung und höchsten Durchsatz erzeugt, allesamt Maßnahmen für ein bestmögliches time-to-market. Die Programme werden dann für folgende Systeme automatisch generiert:

Imaging (GR Xstation)

In-Circuit-Tester (GR TestStation)

Flying Probers (GR Pilot und Pilot LX)

Manufacturing Defect Analyzers (GR Viper)

Mit ihrer offenen Architektur ermöglicht die Software auch die Modellierung und Programmierung von Nicht-GenRad-Test- und Inspektionssystemen.

Weitere Informationen: Genrad Europe Ltd., Adalperostraße 29, D-85737 Ismaning, Tel: 089/96285-303, Fax -301, e-mail fritzr@genrad.com -dir/ws-

 

Neues „Fully integrated" Reworksystem Summit 750 

GenRad hat kürzlich die neue Summit 750 Nacharbeitsstation für Einsteiger vorgestellt, um die Produktivität von Elektronikfertigungen von OEM und CEM zu erhöhen. Angesichts knapper Margen, zunehmend komplexeren Baugruppen und einem wachsenden Anteil an Ball Grid Array (BGA) Bausteinen wird es immer kritischer, „negativen Yield" auszuschließen. Mit dem Summit 750 wird es möglich, die Baugruppenreparatur nach denselben Kriterien und Spezifikationen durchzuführen wie sie in der Fertigungslinie gelten.

Der Summit 750 ist als voll integriertes low cost-System und ideal geeignet für SMD-Fertigungen, bei denen auf die BGA-Technologie umgestellt wird und ein hoher Durchsatz beibehalten werden soll. Das Wachstum für diesen Markt wird auf 35 % pro Jahr geschätzt

Die Summit 750 basiert auf der GR-High Performance Summit 1100-Plattform, bietet aber einen kostengünstigen Einstieg für eine automatisierte und wiederholgenaue Nacharbeit für OEM und CEM-Betriebe mit high speed und high-volume Ausstoß.

Weitere Informtionen: GenRad Europe Ltd., Adalperostraße 29, D-85737 Ismaning, Tel: 089/96285-303, Fax -301, e-mail fritzr@genrad.com -dir/ws-

 

Signalgenerator IFR 2026 jetz auch Bluetooth-fähig 

IFR Systems bietet ihren populärsten Signalgenerator 2026 jetzt in zwei Modellen an - 2026A und 2026B. Die Modelle sind in unterschiedlichen Preisklassen angesiedelt. Der 2026B ist ein 2,5 GHz-Modell, das für den höherfrequenten Bedarf von Technikern konzipiert ist, die im 2,4-GHz-ISM-Frequenzband arbeiten, was zunehmend für Funk-LANSs einschließlich Bluetooth verwendet wird. Das 2,05-GHz-Modell 2026A ist dagegen für Techniker bestimmt, die mit weniger Bandbreite arbeiten. Die neue Produkte befriedigen den jeweiligen Bandbreitenbedarf zum richtigen Preis. Der 2026A mit zwei oder drei Signalquellen kostet 10 Prozent weniger als Modell, das höhere Frequenzen bietet.

Wenn die Modelle 2026A und 2026B mit der Option 116 aufgerüstet werden, kann der Techniker mit dem 2026 GSM-basierte Kommunikationssysteme testen. 2026 mit Option 116 ist gezielt für das Prüfen von Verstärkern in GSM-Basisstationen ausgelegt. Es kann in Verbindung mit einem Funktestgerät eingesetzt werden, das die Interferenzsignale für das Prüfen von GSM-Empfängern und für GSM-Intermodulationstests liefert.

Die Signalgeneratoren 2026A mit 2,05 GHz und 2026B mit 2,51 GHz sind sieben Wochen nach Auftragseingang lieferbar. Option 116 für GSM ist für alle 2026-Modelle erhältlich. Upgrades für bestehende 2026-Kunden können ebenfalls zur Verfügung gestellt werden. Hier beträgt die Lieferzeit fünf Wochen.

Weitere Informationen: IFR Systems GmbH, Münchner Str. 87b, D-85221 Dachau, Tel: 08131/2926-0, Fax -130, e-mail info@ifr-gmbh.de -dir/ws-

 

ERNI: flexible Profibus-Erweiterung 

Im Rahmen der populären und etablierten Bus-Interface-Connector-Familie von ERNI ist jetzt der Erbic Profibus Switch verfügbar. Die Profibus-Switch-Version ermöglicht eine flexible Gestaltung von Profibus-Systemen mit der Möglichkeit einer problemlosen Erweiterung. Das wesentliche Merkmal des Erbic Profibus Switch ist der extern bedienbare Schalter für das Aus- und Einschalten der Terminierung. Damit kann bei der Erweiterung des Profibus-Netzwerkes der entsprechende Erbic in der Abschlußversion mit aktiver Terminierung auf die Knoten-Version ohne Terminierung umgeschaltet werden. Außerdem kann für die Fehlerdiagnose an dem jeweiligen Teilnehmer der Bus abgeschlossen und so die nachfolgenden Teilnehmer abgekoppelt werden. Der Erbic ProfibusSwitch ist durch integrierte SMT-Induktivitäten generell für Datenraten bis zu 12 Mbit/s einsetzbar. Für Diagnose- und Servicezwiscke gibt es auch eine Version mit zweitem Sub-D-Steckverbinder.

Weitere Informationen: ERNI Elektroapparate GmbH, Seestr. 9, D-73099 Adelberg, Tel: 07166/50-176, Fax -103, e-mail Mschock@erni.de -dir/ws-

 

TABULA-TRONIC: Frontplattentester gekapselt 

Eine weitere Entwicklung von ITW Switches ist eine völlig gekapselte Tasterserie. Diese Taster, mit einem Durchmesser von nur 16 mm, werden in zwei Versionen angeboten: mit Goldkontakten (400mA/32V ac res, 100 mA/ 50V DC res bzw. 125 mA/ 125V AC res absolut dicht nach IP67 sowohl auf der Frontplatte als auch auf der Rückseite) und mit Silberkontakten (10A / 250 VAC res als frontplattendichte Version).Die Befestigung an der Frontplatte kann wahlweise durch Verschraubung oder durch einfaches Einrasten erfolgen. Alle Typen sind mit Kabel oder Lötanschluß erhältlich.

Schwarz, rot, grün, weiß, gelb und blau sind die Standardfarben des Tastknopfes, der in quadratischer oder runder Form lieferbar ist. Die runde Form ist durch eine integrierte LED beleuchtbar, wobei alle LED-Standardfarben angeboten werden.Der Temperaturbereich wird von -55°C bis + 105°C und die Betätigungskraft mit 3N spezifiziert. Das Gehäusematerial ist nicht entflammbar entsprechend UL94V-0, die beschriftbaren Tastknöpfe sind aus thermoplastischen PBT-Polyester. Durch ihre kleinen Abmessungen, ihre Robustheit und Zuverlässigkeit, sind diese Taster insbesondere für Anwendungen in der Kommunikations-, Steuerungs-, KFZ- und Baumaschinenindustrie geeignet.

Weitere Informationen: TABULA-TRONIC GmbH, Putziger Str. 2, D-81929 München, Tel:993923-0, Fax -23, e-mail info@tabula-tronic.de -dir/ws-

 

Neue wärmeschrumpfende Bobbins von Tyco Electronics 

Tyco Electronics stellt neue Produkte zum Abriebschutz von Leitungen vor. Die wärmeschrumpfenden Bobbins sind als schützende Polsterung zwischen (Brems-) Leitungen, Schläuchen oder Kabeln und den zu deren Fixierung dienenden P-Clips, Kabelbindern und anderen Befestigungen konzipiert. Bobbins eignen sich für die verschiedensten Durchmesser und lassen sich ohne Spezialwerkzeuge rasch und einfach verarbeiten. Nach dem Aufschrumpfen zeichnen sie sich durch einen festen Sitz aus und bieten eien wirksamen Schutz gegen Beschädigung durch Abrieb. Sie haben hervorragende termische und chemische Eigenschaften, sind für einen weiten Temperaturbereich von -40°C bis + 150°C geeignet und bieten ideale Voraussetzungen für ein breites Spektrum von Fertigungs-Applikationen. Dazu gehören unter anderem die anspruchsvollen Einsatzbedingungen in der Aerospace-Industrie, in militärischen Ausrüstungen und in Motorsport-Anwendungen. Verglichen mit traditionellen Formteilen zeichnen sich die leichten und kaum auftragenden Bobbins nicht zuletzt durch erheblichen Platz- und Gewichtsvorteile aus.

Weitere Informationen: Raychem Action Center, SITEL Brüssel, Research Drees 4, B-1070 Brüssel, Tel: (D)0800/827312 (A/CH): 0032/70233041, www.tycoelectronics.com -dir/ws-

 

Universal stellt Online-Katalog für Zuführmodule vor 

Universal Instruments stellt ein neues Online-Instrument bereit, das Auswahl und Bestellung von Peripherieeinheiten für die GSM Plattform wie Magazinstangen, Linearförderer und Zuführmodule vereinfacht. Der Anwender kann bestimmte Komponententypen oder -abmessungen eingeben, aufgrund derer die Datenbank die passenden Zuführmodule sucht und auflistet. Anschließend kann er Detailinformationen über das Modul abrufen und, wenn er das Passende gefunden hat, direkt zu Universal´s Web-Site für den weltweiten Verkauf und Teilevertrieb gehen, um seine Bestellung aufzugeben. Wird kein passendes Modul angeboten, führt der Katalog den Anwender zu einer Angebotsanforderung (RFQ=Request for Quotation). Dieses System startet mit den Komponentenabmessungen der jeweiligen Anfrage eine Anforderung an Universal´s GSM Applikations-Team, das ein Angebot für ein kundenspezfisches Zuführmodul erstellt. Ein Universal-Mitarbeiter wird dann mit dem Kunden das Angebot besprechen.

Zur Zeit kann im Katalog nach allen Magazinstangen oder Zuführmodulen gesucht werden, die mit der GSM-Plattform kompatibel sind. Die Möglichkeit, nach passenden Pipetten für die Flex und FlexJet Bestückungsköpfe der GSM-Plattform zu suchen, ist in Entwicklung und wird im 2. Quartal verfügbar sein. Bis dahin können Anfragen per e-mail direkt an das Universal Applikationsteam für die GSM-Plattform gerichtet werden - Links finden sich im Katalog. Der Application Tooling Catalogue für die GSM-Plattform ist die jüngste einer Reihe von Online-Hilfen, die Universal seinen Kunden anbietet. In den vergangenen Monaten wurden bereits Online-Expertensysteme mit umfangreichen Informationen zur GSM-Plattform und zur High-Speed-Bestückung in Betrieb genommen. Eine wachsende Zahl weiterer Anwendungen ist in Vorbereitung.

Weitere Informationen: Universal Instruments GmbH, Joachim Leins, Konrad-Adenauer-Allee 10, D-61118 Bad Vilbel, Tel: 06101/808-0, Fax -222, e-mail leins@uic.com , Website www.uic.com -dir/ws-

 
Design 

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Neue Platin-SMD-Temperatursensoren mit Grundwerten Pt500 und Pt1000 

Seit zwei Jahrzehnten fertigt die M. K. JUCHHEIM GmbH & Co (JUMO), Fulda, neben drahtgewickelten Platin-Temperatursensoren auch Platin-Chip-Temperatursensoren in Dünnschichttechnik. Eine völlig neue Dünnschichtausführung präsentierte JUMO 1996 mit Einführung der SMD-Bauform. Die nach DIN EN 60751 normierten SMD-Temperatursensoren der Baugröße 1206 sind speziell für die automatische Bestückung in einer Großserienfertigung konzipiert.

Neben dem Pt100-Temperatursensor sind jetzt auch SMD-Temperatursensoren der Baugröße 1206 mit den Nennwerten 500 W und 1000 W lie­ferbar. Die hochwertige galvanische Verzinnung der Lötanschlüsse ist zukunftsorientiert auf bleifreie Lötung ausgelegt. Selbstverständlich verfügen sie über die bekannten positiven Eigenschaften aller Platin-Temperatursensoren. Hierzu zählen genormter Nennwert, hohe Messgenauigkeit und Langzeitstabilität sowie die insge­samt gute Reproduzierbarkeit der elektrischen Eigenschaften. Die Anwendungstemperaturen sind von -50 °C ... +150 °C ausgelegt. Die höheren Verarbeitungs­temperaturen, die z. B. durch Reflowlöten oder Schwall­wellenlöten auftreten können, stellen für die SMD-Temperatursensoren kein Probleme dar. Durch ihren überwiegend linearen Kennlinienverlauf ist in der Praxis kein erhöhter Aufwand für die Folge- bzw. Auswer­teelektronik notwendig ist und auch zeitintensive Abgleich­arbeiten können eingespart werden.

Weitere Informationen: M. K. JUCHHEIM GmbH & Co, 36035 Fulda, Tel. 0661/6003-631, e-mail mail@jumo.net , Internat www. Jumo.de [1] -dir/wr-

Platin-SMD-Temperatursensoren stellen eine ernsthafte Konkurrenz der bis dato häufig verwendeten Halbleiter-Thermistoren dar und sind eine technisch hochwertigere und insgesamt preiswertere Lösung

 

„Silver Wings" - weltweit erstes 9 GHz BGA Sockelsystem 

Ab sofort ist bei Synatron das neuartige BGA Sockelsystem „Silver Wings" vom führenden Adapterhersteller Emulation Technology erhältlich. Diese lötfreien Universaladapter sind verwendbar für Frequenzen bis zu 9 GHz und eignen sich für alle Pitch-Maße, Raster und Ball-Zahlen. Nur fünf Grundsockel reichen zur Anpassung jeder BGA- und µBGA-Baustein-Variante.

Das „Silver Wings" System wird an vier Stellen auf der Basis-Platine verschraubt. Der Vorteil der Sockel liegt darin, daß sie leicht und schnell lötfrei montierbar sind, was das Risiko einer Beschädigung der Platine oder des Bausteins wesentlich verringert. Die Gehäuseform ist schnell und zuverlässig anpassbar, da Entwickler lediglich die Justierplatine und das Kontakteraster auswechseln müssen. Das Elastomeric-Material hält für 50.000 Kontaktierungen.

Das Anwendungsgebiet des Sockelsystems sieht der Hersteller Emulation Technology in der Entwicklung, Fehlersuche und Programmierung sowie bei Tests von ASIC- oder FPGA- Chips, Baustein-Qualifikation, Prototypenbau und häufigem Bausteinwechsel.

Weitere Informationen: Synatron GmbH, Lilienthalstraße 21, 85399 Hallbergmoos, Claudia Meisinger, Tel. 0811/60005-0, Fax -25, e-mail info@synatron.de , Internet www.synatron.de -dir/wr-

Das BGA-Sockelsystem „Silver Wings" ist leicht und lötfrei auf der Platine montierbar

 

Polar Instruments ersetzt die Impedanzberechnungssoftware CITS25 durch die neue, wesentlich leistungsfähigere SI6000B Produktfamilie 

Die bewährte Impedanzberechnungssoftware Polar CITS25 wird nur noch bis zum Ende Mai angeboten, denn ab dem 01.06.2001 wird diese durch die neue, wesentlich leistungsfähigere Produktfamilie Polar SI6000B ersetzt. Die neue Impedanzberechnungssoftware SI6000B von Polar Instruments bietet alle Funktionen der CITS25 und zusätzlich eine EXCEL-Schnittstelle zur Tabellenberechnung, eine Grafikdarstellung sowie einen "Goal-Seeker" zur Impedanzwertvorgabe. Zudem wurde die Anzahl der unterstützten Strukturen wesentlich erweitert. Die SI6000B wird in zwei Varianten angeboten:

· SI6000B Standard für 25 verschiedene Strukturen inkl. unsymmetrisch, differentiell, unsymmetrisch koplanar, "Goal Seeker", Kapazitäts- und Induktivitätsbelag, Laufzeitberechnung

· SI6000B Professional für 39 verschiedene Strukturen inkl. unsymmetrisch, differentiell, unsymmetrisch koplanar, differentiell koplanar, "Goal Seeker", Kapazitäts- und Induktivitätsbelag, Laufzeitberechnung

Eine Online-Präsentation der neuen Polar SI6000B Software findet sich unter den Websites www.polarinstruments.com/support/cits/si6000800600.htm (Low Resolution) und www.polarinstruments.com/support/cits/si60001024768.htm (High Resolution). Technische Informationen zum SI6000B Field-Solving-Berechnungsverfahren findet man auf der Website http://www.polarinstruments.com/support/cits/AP135.html . Weitere Informationen: Reischer Industrie-Elektronik, A-1150 Wien, Schweglerstrasse 45/4, Tel. +43/1/9854680-0, Fax +43/1/9854680-20, e-mail reischer@via.at , Internet http://www.polarinstruments.com -dir/gk-

 

TransBridge von Innoveda verbindet I-DEAS Mechanik-CAD und TransDesign Elektrik-CAE 

Die Innoveda, Inc., Marlboro, Massachusetts/USA, kündigte im April mit TransBridge eine interaktive Schnittstelle zwischen dem Werkzeug TransDesign von Innoveda und der Mechanik-Design-Software I-DEAS der amerikanischen Firma Structural Dynamics Research Corporation (SDRC) an. SDRC ist ein Anbieter von Software-Lösungen und Dienstleistungen, die durch eine Internet gestützte, kooperationsorientierte Entwicklungs-Umgebung dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit eines Herstellers zu verbessern. SDRC beschäftigt weltweit über 2500 Mitarbeiter und ist in Nordamerika, Europa und im asiatisch-pazifischen Bereich an insgesamt 64 Standorten vertreten. TransBridge ermöglicht es, elektrische Verdrahtungssysteme gleichzeitig in der elektrischen Dimension (mit TransDesign) und in der mechanischen Dimension (mit I-DEAS) zu entwerfen. Mit dem neuen Interface steht eine zeit- und kostensparende Möglichkeit zum Erstellen kompletter Entwürfe für elektrische Systeme zur Verfügung. Durch die Synchronisation des mit TransDesign durchgeführten elektrischen Entwurfs mit den 3-D-Packaging- und Kabelverlegungs-Informationen in I-DEAS stellt TransBridge dem Anwender innerhalb der TransDesign-Umgebung leistungsfähige Möglichkeiten zur gleichzeitigen Verifikation der dreidimensionalen Konfektionierung und der gesamten elektrischen Verbindungen zur Verfügung. Innoveda und SDRC haben bei der Entwicklung von TransBridge eng mit führenden Ingenieuren aus der Automobilbranche zusammengearbeitet. Durch die mit TransBridge erzielte Anbindung lassen sich die in I-DEAS vorgenommenen mechanischen Änderungen nutzen, um den Entwurf der Kabelbäume zu modifizieren. In I-DEAS werden die echten Längen der Kabelbündel sowie die Verlegung und Befestigungen der Kabelbäume definiert und anschließend an die Kabelbaum-Stückliste in TransDesign gemeldet. Jedes mechanische Bauteil, das in I-DEAS zu einem Kabelbaum hinzugefügt wird, kann automatisch in die von TransDesign geführte Stückliste aufgenommen werden. Die Schnittstelle zu I-DEAS erweitert die Möglichkeiten der Tools im TransDesign-Paket. Zu diesen Werkzeugen gehören TransLayout, ein Autorouting- und Leitungssynthese-Tool für das gesamte Bordnetz eines Kraftfahrzeugs, TransHarness zum Definieren herstellbarer Kabelbäume, TranSACT zum automatischen Erstellen physikalischer Stromlaufpläne und mit TransCable ein Tool zur Erfassung des Designs. Die Möglichkeit zum gleichzeitigen Entwurf komplexer elektrischer Verdrahtungssysteme im Rahmen des elektrischen Designs und der mechanischen Solid Modeling-Möglichkeiten sind eine überaus wertvolle Bereicherung für komplexe Projekte, zu denen beispielsweise der Entwurf von Kfz-Bordnetzen gehört, die ohne weiteres aus bis zu 30 verschiedenen Kabelbäumen bestehen können. Die Vorteile von I-DEAS und die Tools des TransDesign-Pakets führen dazu, dass die entworfenen Bordnetze von Grund auf korrekt sind. Weitere Informationen: Dipl.-Ing. Werner Schoeppner, Innoveda GmbH, Hans-Pinsel-Str. 4, 85540 München, Tel. 089/461469-0, Fax 089/461469-69, e-mail wschoeppner@innoveda.com , Internet http://www.innoveda-gmbh.de sowie http://www.innoveda.com -dir/gk-

 

Tyco Electronics liefert Komplettlösungen für Datenbus-Systeme nach MIL-STD-1553B 

Die Tyco Electronics Corporation bietet komplette Lösungen für Datenbus-Netzwerke gemäß MIL-STD-1553B aus einer Hand an; ein umfassendes Angebot an Raychem-Bauteilen und vorgefertigten Kabelbäumen wird offeriert. Als weltweit größter Hersteller dieser Hochleistungs-Produkte entwickelte Tyco Electronics ein lückenloses Angebot an Verbindungs-Hardware für Multiplexing-Aufgaben in MIL-STD-1553B-Systemen. Zur Auswahl stehen einzelne Bauteile sowie vorgefertigte, nach Zeichnungen des Kunden hergestellte Kabelbäume. Das Unternehmen produziert diese Spezialkomponenten seit über 20 Jahren und hat es durch fortlaufende Verringerung der Abmessungen und Senkung der Preise verstanden, die Entwicklung dieses Marktes prägend mitzugestalten. Mit seinen proprietären Werkstoff-Technologien gelang es Tyco, mit immer kleineren und leichteren Datenbus-Bauteilen ein Optimum an Leistungsfähigkeit zu erzielen, die Packungsdichte zu steigern, das Gewicht zu senken und die Design-Flexibilität zu erhöhen. Der Erfolg dieser Bemühungen wird an der Tatsache deutlich, dass diese Produkte zur Ausstattung von vielen modernen militärischen Luft- und Landfahrzeugen gehören. Die High-Performance-Serie ist für Temperaturen bis 150 °C spezifiziert und umfasst folgende Produkte:

· Koppler in Inline- und Box-Ausführung sowie als kundenspezifische Designs

· Kabel mit spezifizierten Abschirmungen

· Triaxial-Steckverbinder und -Kontakte einschließlich einteiliger Ausführungen gemäß MIL-C-38999

· Bus- und Stub-Abschlüsse

· Kennzeichnungstüllen für Kabel

Zudem wird ein kundenspezifisches, tragbares Databus Network Test Kit in robuster Ausführung angeboten. Außer Hochleistungs-Bauteilen liefert Tyco Electronics auch komplette Datenbus-Netzwerke entsprechend den Kabelbaum-Zeichnungen des Kunden. Der Einsatz werksseitig vorgefertigter Kabelbäume vermeidet unnötige Spleiße und Steckverbinder, senkt den Kostenaufwand und erhöht die Zuverlässigkeit des Netzwerks. Dank seiner weltweiten Vertriebs-, Service- und Produktionseinrichtungen kann Tyco Electronics seine Kunden überall mit Design-Service und technischem Support unterstützen.

Weitere Informationen: Raychem Action Center, SITEL Brussels Research Drees 4, B-1070 Brüssel, Belgien, Tel. 0800/827312 (D), Fax 0800/827313 (D), Tel. +32/70233041 (A/CH), Internet www.tycoelectronics.com -dir/gk-

 

Tyco Electronics ShrinkHOoP Kabeltüllen ergeben leistungsfähige Zugentlastung für offene Kabelbündel 

Die Tyco Electronics Corporation präsentierte die wärmeschrumpfenden ShrinkHOoP Kabeltüllen, die sich durch erhebliche Vorteile als Zugentlastung für offene Kabelbündel und Kabelbäume auszeichnen. Sie eignen sich ideal für die Luft- und Raumfahrt, Eisenbahnfahrzeuge und eine breite Palette kommerzieller Anwendungen. Sie werden über vorgefertigte Steckverbinder-Baugruppen montiert, sind einfach zu verarbeiten und ergeben eine gleichförmigere Zugentlastung als herkömmliche Wickelbänder oder mit Klebeband befestigte Formteile. Sie können außerdem wieder geöffnet werden, um zusätzliche Leitungen einzuführen oder Reparaturen am Steckverbinder vorzunehmen. Durch das äußerst hohe Schrumpfverhältnis von 20:1 können die im expandierten Zustand gelieferten ShrinkHOoP Kabeltüllen problemlos über eine fertiggestellte Kabel-Baugruppe gezogen werden. Im geschrumpften Zustand sind die Ringe sehr anpassungsfähig und füllen den Platz zwischen der Adapter-Kabelklemme und dem eigentlichen Kabel aus. Im festgeklemmten Zustand ergeben die ShrinkHOoP Kabeltüllen eine gleichbleibendere Zugentlastung für offene Kabelbündel als traditionelle Methoden. Das Entfernen der Kabeltüllen für nachträgliche Reparaturen ist denkbar einfach. Man muss lediglich die ShrinkHOoP Kabeltülle durch Erwärmen aufweichen und sie anschließend weiten, indem ein nichtmetallischer Stift durch die Mitte des Kabelbündels geführt wird. Die Kabeltülle behält den vergrößerten Durchmesser auch nach Abkühlung bei, sodass Leitungen hinzugefügt, entfernt oder repariert werden können. Nach Abschluss der Arbeiten wird die Zugentlastung durch einfaches Erhitzen der Kabeltülle wieder angebracht. Anschließend wird das Kabelbündel wieder in seine ursprüngliche Position gebracht und festgeklemmt. ShrinkHOoP Kabeltüllen eignen sich für die gängigsten Kabel-Konfigurationen von Einzelleitungen bis hin zu hochpoligen Kabeln. Die Produkte zeichnen sich durch einen weiten Betriebstemperaturbereich von -55 °C bis +135 °C aus und sind in fünf Standardgrößen für Steckverbinder-Durchmesser bis 50,8 mm lieferbar. Auf Sonderwunsch können die Ringe auch für beliebige andere Steckergrößen hergestellt werden.

Weitere Informationen: Raychem Action Center, SITEL Brussels Research Drees 4, B-1070 Brüssel, Belgien, Tel. 0800/827312 (D), Fax 0800/827313 (D), Tel. +32/70233041 (A/CH), Internet www.tycoelectronics.com -dir/gk-

 

Pionierarbeit bei der Duplexer-Miniaturisierung 

EPCOS hat die weltweit kleinsten, monolithischen Ein-Chip-Duplexer für Mobilfunktelefone nach dem CDMA-, TDMA- und AMPS-Standard mit einem Footprint von nur noch 5 mal 5 mm zur Marktreife entwickelt. Dabei wurde mit de Anschlussbelegung ein weltweiter Standard gesetzt. Ab der zweiten Jahreshälfte 2001 wird der Serieneinsatz bei den Großkunden beginnen.

Duplexer sind Filterkombinationen, die in Mobiltelefonen eingesetzt werden und den gleichzeitigen Sende- und Empfangsbetrieb ermöglichen. Einer der großen Vorteile der Duplexer von EPCOS liegt in der integrierten Anpassschaltung für Sende- und Empfangsfilter, um sie an ein und demselben Antennenport betreiben zu können.

CDMA (Code Division Multiplex Access) ist der Standard für die zur Zeit am schnellsten wachsenden Mobilfunksysteme in Amerika, Japan und Korea. Daneben unterstützen die EPCOS-Duplexer den bisherigen, ebenfalls digital arbeitenden TDMA-Standard (Time Division Multiplex Access), sowie das besonders auf dem amerikanischen Markt noch bestehende analoge AMPS-System. (Advanced Mobile Phone System)

Dieser Durchbruch in der Integration wie auch Miniaturisierung basiert auf der Erfahrung des weltweit führenden OFW-Produzenten EPCOS im Filterdesign wie in der Beherrschung der Low Temperature Cofired Ceramics (LTCC) Technologie.

Weitere Informationen: EPCOS AG, Christoph Jehle, St.-Martin-Str. 53, D-81617 München, Tel: 089/636-24615, Fax -22471, e-mail christoph.jehle@epcos.com -dir/ws-

 

2in1-OFW-Filter für noch platzsparenderes Design 

EPCOS kündigt seine neuen 2in1-Oberflächenwellenfilter im 2,5 x 3 qmm-Gehäuse für Mobiltelefone des GSM-Systems für die erste Hälfte dieses Jahres an. Die neuen Bauteile bieten die Integration von erstklassigen Bandpassfiltern für das GSM-900- und GSM-1800-Band, wodurch die Anzahl der Bauelemente in Telefonarchitekturen reduziert werden können. Im Vergleich zu Einzelfiltern verringert sich zusätzlich die benötigte Platinenfläche um 30 Prozent. Gefertigt wird dieses Bauteil in CSSP-Technololgie. Die Flip-Chip-Technologie erlaubt die Herstellung von leistungsfähigen Komponenten mit kleinsten Abmessungen in allen drei Dimensionen. Dadurch wird der neue Filter zum Ausgangspunkt für weitere Integrationsschritte.

Weitere Informationen: EPCOS AG, Christoph Jehle, St.-Martin-Str. 53, D-81617 München, Tel: 089/636-24615, Fax -22471, e-mail christoph.jehle@epcos.com -dir/ws-

 
Leiterplatten 

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Neuer Nutzentrenner Gamma 390 von IPE 

Für den Fall, dass bei kleineren Stückzahlen eine In-Line-Produktion und damit eine Nutzentrennung mit automa- tischer Zu- und Abfuhr ökonomisch nicht vertretbar ist bietet die IPE GmbH, Spezialist für Automatisierung, den Nutzentrenner Gamma 390 an. Zufuhr und Entnahme der Leiterplatten erfolgen bei diesem Gerät, das für Nutzen bis zur Größe 390 x 390 mm ausgelegt ist, manuell. Zur Programmierung der Schneidekonturen ist neben der direkten Eingabe auch optional eine Teach-In-Camera erhältlich. Für die Optimierung der Trennergebnisse ist die Schneidehöhe „Z" einstellbar ausgelegt. Durch diese Funktion kann die Einsatzdauer der Trennwerkzeuge maximal ausgenutzt werden.

Selbstverständlich erfüllt der Gamma 390 die CE-Anforderungen bezüglich der Produktsicherheit. Nach dem Einlegen der Leiterplatte in den Werkstückträger schließt sich die Abdeckung durch drücken von zwei Tastern mit beiden Händen und der Trennprozess beginnt. Das leistungsfähige Absaugsystem nimmt den anfallenden Staub auf. Nach erfolgtem Trennvorgang fährt das Werkzeug in seine Ausgangsposition zurück, die Abdeckung öffnet sich für die Entnahme des getrennten Nutzens und für das Einlegen des nächsten Werkstücks.

Weitere Informationen: IPE GmbH, Jutta Mück, Kur- gartenstr. 54, 90762 Fürth, Tel. 0911/7848-102, Fax -104, e-mail mueck.jutta@ipe-online.de -dir/wr-

 

Superschneller Leiterplattentest 

Bis 1200 Boards pro Stunde sind mit dem EXAline® - A 2010 prüfbar. Dieser vollautomatische Paralleltester eignet sich besonders für den Non-Stop-Betrieb bei hohen Losgrößen. Das kontinuierlich beladbare Paternoster- System und der HighSpeed-Bandantrieb haben sich bereits vielfach in der Praxis bewährt. Und auch schwierige Leiterplatten können durch das grosse DD-Testfeld (16 x 12,8") und die Langnadel-Adapter selbst bei Finepitch-Strukturen problemlos mit dem EXAline® getestet werden.

Folgende neue Optionen sind jetzt verfügbar

Optische Versatzerkennung

Die vielfach bewährte Piezo-Versatzverschiebung wird in Zukunft durch eine optische Versatzerkennung erweitert. Dieses System hat den Vorteil, dass zur Messung von Versätzen kein zweiter Andruck des Testers notwendig ist. Das führt zu einer deutlichen Steigerung des Durchsatzes gegenüber der elektrischen Versatzerkennung.

Gut-Schlecht-Markierung

Ab sofort kann der EXAline mit einem der variabelsten Markierungs-Systeme für Testmaschinen dieser Klasse ausgestattet werden: vom einfachen Stempelsystem, das eine Gut- oder Schlecht-Markierung zulässt, bis hin zum multi-panel-tauglichen InkJet-Drucker, mit dem je nach Bedarf die unterschiedlichsten Markierungen auf das Produkt gedruckt werden können. Eine weitere Möglichkeit, Leiterplatten zu kennzeichnen, bietet der EXAline® - in Verbindung mit der ValuGrid®-Adaption - mit bis zu 16 Boardmarkern, die im Adapter angesteuert werden.

Adapterbau

Seit Mitte 99 sind für den EXAline® die neu entwickelten ValuGrid®-Adapter von ECT einsetzbar. Diese Adapter be- stehen aus wiederverwendbaren Standard-Komponenten, sind einfach zu montieren und auch der Nadelwechsel ist unkompliziert. Auch die Kräfteausgleichs-Berechnung und die Standardisierung auf wenige Formate machen ValuGrid®-Adapter zu einem wirtschaftlichen und sehr zuverlässigen System.

Weitere Informationen: atg test systems GmbH & Co. KG, Zum Schlag 3, D-97877 Wertheim, Tel. 0 93 42/291-103, Fax 39510, Internet www.atg-test-systems.de -dir/ws-

 
Packaging/Hybridtechnik

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Datacon: Kompakter Epoxyd-Schreiber für Chip-Montagesystem 2200 apm 

Für sein modulares Gerätekonzept 2200 apm zur Chip- und MCM-Montage hat Datacon den kompakten Epoxyd-Schreiber EWR ent­wickelt: Mit einer Gerätebreite von 450 mm (halbe Modulgröße) spart sein optimierter Footprint teure Reinraum-Ressourcen. Besonders wirtschaftlich arbeitet das Modul in Dual-apm-Anordnungen, da seine Geschwindigkeit an diese Struktur angepasst ist: von mehr als 2000 Einheiten pro Stunde (Chipgröße über 15 mm) bis zu 5500 Einheiten pro Stunde für Chips unter 5 mm im Dispenser-Modus.

Jedes Gerät kann bis zu zwei Dispenser-Module umfassen: Dies ist besonders nützlich, wenn beispielsweise zwei verschiedene Kleber (leitend und nichtleitend) verarbeitet wer­den sollen oder zwei verschiedene Nadel-IDs für unterschiedliche Chip-Größen zum Ein­satz kommen.

Die Dispenser-Module fassen Epoxyd-Spritzengrößen bis zu 30 ccm. Mit den Geräten las­sen sich, wie beim System, alle Viskositäten von 2 000 bis 50 000 cps problemlos verar­beiten. Abhängig vom Anwendungsfall sind Auftragungen von Epoxyd-Strängen, Punkten oder anderen Mustern mit hoher Genauigkeit möglich: Durch die volumetrisch gesteuerte Spindelpumpe liegt das jeweilige Spendervolumen in einem Toleranzband von ± 3 %.

Der Arbeitsbereich des Gerätes ist so gestaltet, dass alle Größen der gebräuchlichen Ma­terialien bearbeitet werden können: Für BT-Substrate, Kupfer-Leiterrahmen und flache Auer-Schiffchen Breiten von 1,5 bis 10 cm, Längen von 15 bis 30 cm und Stärken von 0,2 bis 2 mm (bei Lead-Frames bis herab zu 0,1 mm). Für keramische und FR4-Substrate gel­ten Breiten und Längen von 5 bis 10 cm bei ebenfalls Stärken zwischen 0,2 und 2 mm.

Die Einbindung in das System erfolgt über systemkonforme Conveyor-Eingänge, Greifer-Indexer, Lader und Zwischenspeicher. Die Kommunikation erfolgt über den CAN-Bus.

Das Epoxyd-Schreiber-Modul steigert die Produktivität einer Chip-Montagelinie erheblich und benötigt dafür nur wenig zusätzliche Aufstellfläche im Reinraum.

Weitere Informationen: Datacon Semiconductor Equipment GmbH, Monika Walcher, Innstraße 16, A-6240 Radfeld, Österreich, Tel. +43/5337/600-104, Fax -695, e-mail monika.walcher@datacon.at [2] -dir/wr-

 

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Forschung und Technologie

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