Suche im Leuze Verlag:

 

Deutsche Seiten    Pages in English

   
 

WIK - Das Wichtigste in Kürze aus Juli 2010

Neue Normen

click Zum Text

Kohlenstoff ermöglicht superschnelle Computer

click Zum Text

Dienst- und Betriebsanweisung für das Personal von Abwasseranlagen

click Zum Text

Nanokristalle ermöglichen Super-Speicherdisks

click Zum Text

3D-Mikroskopie für die industrielle Forschung

click Zum Text

Härteprüfung an metallischen Werkstoffen

click Zum Text

Navigation: Zulieferer erhoffen Elektroautoboom

click Zum Text

 Neue Normen 

DIN 19527:2010-05: Elution von Feststoffen - Schüttelverfahren zur Untersuchung des Elutionsverhaltens von organischen Stoffen mit einem Wasser/Feststoff-Verhältnis von 2 l/kg

 DIN 38407-42:2010-05: Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung - Gemeinsam erfassbare Stoffgruppe (Gruppe F) - Teil 42: Bestimmung ausgewählter polyfluorierter Verbindungen (PFC) in Wasser - Verfahren mittels Hochleistungs-Flüssigkeitschromatographie und massenspektrometrischer Detektion (HPLC-MS/MS) nach Fest-Flüssig-Extraktion

 DIN 50979:2008-07: Metallische Überzüge - Galvanische Zink- und Zinklegierungsüberzüge auf Eisenwerkstoffen mit zusätzlichen Cr(VI)-freien Behandlungen (Übersetzung)

 DIN EN 12753/A1:2009-11: Thermische Reinigungssysteme für Abluft aus Anlagen zur Oberflächenbehandlung - Sicherheitsanforderungen; Deutsche Fassung EN 12753:2005/FprA1:2009

 DIN EN 13965-2:2010-05: Charakterisierung von Abfällen - Terminologie - Teil 2: Managementbezogene Begriffe; Dreisprachige Fassung FprEN 13965-2:2010

 DIN EN 14701-4:2010-05: Charakterisierung von Schlämmen - Filtrationseigenschaften - Teil 4: Bestimmung der Entwässerbarkeit geflockter Schlämme; Deutsche Fassung EN 14701-4:2010

 DIN EN ISO 2409:2010-04: Beschichtungsstoffe - Gitterschnittprüfung; Deutsche Fassung prEN ISO 2409:2010

 DIN EN ISO 4628-8:2010-04: Beschichtungsstoffe - Beurteilung von Beschichtungsschäden - Beurteilung der Menge und der Größe von Schäden und der Intensität von gleichmäßigen Veränderungen im Aussehen - Teil 8: Bewertung der von einem Ritz oder einer künstlichen Verletzung ausgehenden Enthaftung und Korrosion; Deutsche Fassung prEN ISO 4628-8:2010

 DIN EN ISO 14051:2010-06: Umweltmanagement - Materialflusskostenrechnung - Allgemeine Grundsätze und Rahmenbedingungen

 DIN EN ISO 14713-1:2010-05: Zinküberzüge - Leitfäden und Empfehlungen zum Schutz von Eisen- und Stahlkonstruktionen von Korrosion - Teil 1: Allgemeine Konstruktionsgrundsätze und Korrosionsbeständigkeit; Deutsche Fassung EN ISO 14713-1:2009

 DIN EN ISO 14713-2:2010-05: Zinküberzüge - Leitfäden und Empfehlungen zum Schutz von Eisen- und Stahlkonstruktionen von Korrosion - Teil 2: Feuerverzinken; Deutsche Fassung EN ISO 14713-2:2009

 DIN EN ISO 14713-3:2010-05: Zinküberzüge - Leitfäden und Empfehlungen zum Schutz von Eisen- und Stahlkonstruktionen von Korrosion - Teil 3: Sheradisieren; Deutsche Fassung EN ISO 14713-3:2009

 EN 13507:2010-02: Thermisches Spritzen - Vorbehandlung von Oberflächen metallischer Werkstücke und Bauteile für das thermische Spritzen

 EN 13523-10:2010-03: Bandbeschichtete Metalle - Prüfverfahren - Teil 10: Beständigkeit gegen UV-Strahlung mit Leuchtstofflampen und Kondensation von Wasser

 EN 13523-21:2010-03: Bandbeschichtete Metalle - Prüfverfahren - Teil 21: Bewertung von freibewitterten Probenplatten

 EN 13523-29:2010-03: Bandbeschichtete Metalle - Prüfverfahren - Teil 29: Beständigkeit gegen Verschmutzung (Schmutzaufnahme und Streifenbildung)

 EN 13523-8:2010-03: Bandbeschichtete Metalle - Prüfverfahren - Teil 8: Beständigkeit gegen Salzsprühnebel

 EN 15771:2010-03: Emails und Emaillierungen - Bestimmung der Ritzhärte nach Mohs

 EN 60891:2010-03: Verfahren zur Umrechnung von gemessenen Strom-Spannungs-Kennlinien von photovoltaischen Bauelementen auf andere Temperaturen und Bestrahlungsstärken

 EN ISO 14713-3/AC:2010-03: Zinküberzüge - Leitfäden und Empfehlungen zum Schutz von Eisen- und Stahlkonstruktionen von Korrosion - Teil 3: Sheradisieren

 FprEN 60904-5:2010-03: IEC 60904-5, Ed. 2: Photovoltaic devices - Part 5: Determination of the equivalent cell temperature (ECT) of photovoltaic (PV) devices by the open-circuit voltage methode

 FprEN ISO 11130:2010-03: Korrosion von Metallen und Legierungen - Wechseltauchprüfung in Salzlösungen

 ISO 10216:2010-03: Anodisieren von Aluminium und Aluminiumlegierungen - Instrumentelle Bestimmung der Abbildungsschärfe von anodisch erzeugten Oxidschichten - Instrumentelles Verfahren

 ISO/FDIS 11130:2010-03: Korrosion von Metallen und Legierungen - Wechseltauchprüfung in Salzlösungen

 prEN 13523-11:2010-02: Bandbeschichtete Metalle - Prüfverfahren - Teil 11: Beständigkeit gegen Lösemittel (Reibtest)

 prEN 13523-17:2010-02: Bandbeschichtete Metalle - Prüfverfahren - Teil 17: Haftfestigkeit von abziehbaren Folien

 prEN 13523-19:2010-02: Bandbeschichtete Metalle - Prüfverfahren - Teil 19: Probenplatten und Verfahren zur Freibewitterung

 VDA Band 5:2010: Qualitätsmanagement in der Automobilindustrie - Prüfprozesseignung - Eignung von Messsystemen; Eignung von Mess- und Prüfprozessen; Erweiterte Messunsicherheit; Konformitätsbewertung

 Herausgeber und Bezugsquellen:

 Deutsche Normen Herausgeber: DIN Deutsches Institut für Normung e.V., D-10772 Berlin Bezug: Beuth Verlag GmbH, D-10772 Berlin

 Die EDIFACT-Daten und ihre technischen Festle- gungen zu vorliegenden Normen sind lieferbar im Rahmen des EDIFACT-Normdaten-Anwender-Systems durch die DIN Software GmbH, D-10772 Berlin, Tel.: 030/2601-2608, oder in einem vom DIN definierten Dateiformat durch den Beuth Verlag GmbH.

 DIN-VDE-Normen

 Herausgeber: DIN Deutsches Institut für Normung e.V., D-10772 Berlin

 Technisch-Wissenschaftlicher Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V., Stresemannallee 15, D-60596 Frankfurt/Main

 Bezug: Beuth Verlag GmbH, D-10772 Berlin

 VDE-Verlag GmbH, Postfach 122305, D-10591 Berlin

 DIN CEN Workshop Agreemants

 Herausgeber: DIN Deutsches Institut für Normung e.V., D-10772 Berlin

 Bezug: Beuth Verlag GmbH, D-10772 Berlin

 Merkblätter zum Urheberrecht an DIN-Normen

 Herausgeber: DIN Deutsches Institut für Normung e.V., D-10772 Berlin

 Bezug: Beuth Verlag GmbH, D-10772 Berlin

 VDA-Empfehlungen/-Prüfblätter/-Richtlinien

 Herausgeber: Verband der Automobilindustrie e.V., Postfach 80462, D-10004 Berlin

 Bezug: Verband der Automobilindustrie e.V., Postfach 80462, D-10004 Berlin

  zurück zurück zurück

 nach oben nach oben nach oben

 

 Kohlenstoff ermöglicht superschnelle Computer 

Forscher am IBM Thomas J. Watson Forschungszentrum und der Technischen Universität Wien haben erstmals Photodetektoren aus dem atomdünnen Kohlenstoffmaterial Graphen gefertigt. Dieses optoelektronische Bauelement ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu superschnellen Computersystemen der Zukunft, für die Graphen allgemein als großer Hoffnungsträger gilt.

 Photodetektoren sind Bauelemente, die für eine schnelle Datenübertragung genutztes Licht in elektrische Signale für die Verarbeitung in Computern umwandeln. Die ersten Graphenphotodetektoren schaffen dabei bereits zehn Gigabit pro Sekunde, was den schnellsten aktuellen Ethernetverbindungen entspricht. Doch das ist nur ein erster Entwicklungsschritt. Nach Aussagen der Wissenschaftler würde man optimalerweise den Graphenphotodetektor nicht mit klassischer Halbleiterelektronik kombinieren, sondern ebenfalls über graphenbasierte Elektronik ansprechen. Die IBM hat bereits Anfang Februar 2010 einen Graphentransistor mit einer Taktfrequenz von 100 Gigahertz vorgestellt und damit gezeigt, dass Graphenelektronik im Bereich von einem Terahertz in Reichweite scheint.

 Für die Datenübertragung in Systemen wiederum versprechen Graphenphotodetektoren einen vergleichbaren Sprung. Da Graphen bei gleicher Größe mehr Licht absorbiert als andere Materialien, lassen sich damit auch kleinere - und damit schnellere - Bauelemente herstellen. Untersuchungen der Forscher zufolge könnten Graphenphotodetektoren in Zukunft noch hundertmal höhere Datenraten ermöglichen.

 Das würde theoretisch ein Terabit pro Sekunde bedeuten - eine Datenrate, die im heutigen Internet nur in massiven Unterseekabeln erreicht wird. Allerdings betont Müller, dass es sich dabei zunächst um ein theoretisches Leistungspotenzial handelt. Ob derart schnelle Systeme wirklich realisiert werden können oder praktische physikalische Einschränkungen die Geschwindigkeit graphenbasierter Systeme geringer halten werden, bleibt vorerst abzuwarten. -sad/Pichler-

 

 Quelle: pressetext.austria

  zurück zurück zurück

 nach oben nach oben nach oben

 

 Dienst- und Betriebsanweisung für das Personal von Abwasseranlagen 

Um die einwandfreie Funktion und den störungsfreien Betrieb von Kläranlagen zu gewährleisten, muss das Personal über detaillierte Kenntnisse der Anlagenteile und der technischen Zusammenhänge verfügen. Zudem setzt ein wirtschaftlicher, sicherer Betrieb eine genaue Abgrenzung der Aufgaben- und Verantwortungsbereiche des Betriebspersonals voraus. Die Grundlage hierfür bildet eine auf die jeweiligen Verhältnisse abgestimmte Dienst- und Betriebsanweisung.

 Das in überarbeiteter Fassung als Entwurf vorliegende Arbeitsblatt DWA-A 199-1 Dienst- und Betriebsanweisung für das Personal von Abwasseranlagen - Teil 1: Dienstanweisung für das Personal von Abwasseranlagen soll Betreibern von Abwasseranlagen als Vorlage und Leitfaden zur Erarbeitung einer eigenen Dienstanweisung dienen. Im Anhang ist als Hilfestellung ein Mustertext beigefügt. Das Arbeitsblatt DWA-A 199 enthält in Teil 1 Mindestanforderungen an die Inhalte von Dienstanweisungen für das Personal von Abwasseranlagen, die unabhängig von der jeweiligen Organisations- und Gesellschaftsform für alle Betreiber bindend sind. Sie beziehen sich auf alle abwassertechnischen Anlagen wie Kanalnetze - einschließlich Regenwasserbehandlungsanlagen - Abwasserpumpanlagen und Kläranlagen.

 Einspruchsfrist: Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle entgegen. Das Arbeitsblatt DWA-A 199-1 wird bis zum 31. August 2010 öffentlich zur Diskussion gestellt. Stellungnahmen sind schriftlich, nach Möglichkeit in digitaler Form an die DWA-Bundesgeschäftsstelle (Dipl.-Biol. Sabine Thaler, Theodor-Heuss-Allee 17, D-53773 Hennef; E-Mail: thaler@dwa.de) zu richten. -sad-

  zurück zurück zurück

 nach oben nach oben nach oben

 

 Nanokristalle ermöglichen Super-Speicherdisks 

Japanische Forscher haben ein Material entdeckt, das optische Datenträger mit extrem hohen Kapazitäten in Aussicht stellt. Konkret setzen sie auf eine spezielle naokristalline Form von Titanoxid. Bei einem Durchmesser von 25 Nanometern (nm) sind Speicherdichten von bis zu einem Terabyte pro Quadratzoll (6,45 Quadratzentimeter) möglich, so das Team in der Fachzeitschrift Nature Chemistry. Noch kleinere Kristalle könnten die Speicherdichte sogar auf das 1400-fache einer Blu-ray-Disk treiben. Gleichzeitig könnten Datenträger relativ preisgünstig ausfallen. Der Preis des Rohstoffs Titanoxids ist nur ein Hundertstel dessen, was das bei DVDs und Blu-ray-Disks verwendete Chalkogenid kostet, wie Shin-ichi Ohkoshi, Leiter des Fachbereichs Chemie an der School of Science der University of Tokyo, darlegt.

 Den Wissenschaftlern zufolge ist die nanokristalline Form des Titanoxids bestens für die nächste Generation optischer Speichermedien mit extrem hoher Dichte geeignet. Das liegt unter anderem daran, dass der für Schreib- und Lesevorgänge erforderliche Materialübergang bei Raumtemperatur funktioniert. Das neue Material ist Ohkoshi zufolge ein vollständig wiederbeschreibbares Material. Außerdem ist das Metalloxid eine harmlose Substanz.

 Die mögliche Kapazität entsprechender Datenträger ist von der Speicherdichte abhängig, und diese ist bei dem Titanoxidmaterial beeindruckend. Schon mit den 25 nm großen Kristallen liegt sie den Forschern zufolge etwa 60-mal höher als bei einer Blu-ray-Disk. Mit noch feineren Materialstrukturen steigt die Speicherdichte weiter. Bei fünf Nanometern sind nach Ansicht der Forscher 25,8 Terabyte pro Quadratzoll möglich. Das entspricht einer Datenmenge, für die über 5000 Single-Layer-DVDs erforderlich wären.

 Das Material genügt nach Aussage der Forscher bereits allen Anforderungen an eine optische Speicherlösung. Nach Angaben gegenüber den japanischen Mainichi Daily News will das Forscherteam nun mit Industriepartnern an der Kommerzialisierung arbeiten. Noch sind Titanoxidscheiben aber keine unmittelbare Bedrohung für DVD und Blu-ray. Für den Einsatz ist die Entwicklung geeigneter Nahfeld-Optiksysteme erforderlich. Erst damit werden auch passende Schreib- und Lesegeräte für das neue Speichermaterial realisierbar. -Pichler/sad-

 

 Quelle: pressetext.austria

  zurück zurück zurück

 nach oben nach oben nach oben

 

 3D-Mikroskopie für die industrielle Forschung 

Der Oberhausener Messtechnikhersteller NanoFocus AG erweitert seine Produktpalette um das µsurf basic 3D-Mikroskop für industrielle Labore. Eine einfache Probenpositionierung, schnelle 3D-Datenaufnahme und die automatisierte Dokumentation der Messergebnisse zeichnen die Neuentwicklung aus. Bei der Vorstellung auf der internationalen Fachmesse für Qualitätssicherung Control 2010 in Stuttgart stieß das µsurf basic auf großes Publikumsinteresse.

 Das µsurf basic ist ein flexibles 3D-Konfokalmikroskop für die einfache und schnelle Vermessung von Proben mit unterschiedlichsten Anforderungen. Polymere, Keramik, Metalle oder Verbundwerkstoffe - nahezu alle Oberflächen lassen sich in präzise 3D-Daten umsetzen. Selbst für transparente oder stark reflektierende Oberflächen ist das µsurf basic geeignet. Damit ist es ideal für Anwender mit vielen verschiedenen Messaufgaben, wie etwa Hochschulen und andere industrienahe Forschungseinrichtungen sowie Qualitätssicherungs- oder Forschungs- und Entwicklungslaboratorien der Industrie. Nicht nur das Betrachten der Oberfläche über ein Mikroskopbild ist möglich. Das 3D-Mikroskop bietet zudem zahlreiche Funktionen zur Dokumentation, beispielsweise von Oberflächenfehlern, sowie die Darstellung der Oberflächenstruktur als 3D-Bild. DIN EN ISO-konforme Rauheitsbestimmungen, Analysen von 3D-Strukturen, Schichtdicken und Geometrien lassen sich bis in den Submikrometerbereich durchführen.

 Das Grundkonzept basiert auf einer einfachen und intuitiven Bedienung der Hard- und Software. Der integrierte Objektivrevolver ermöglicht ein schnelles Lokalisieren der zu untersuchenden Probenbereiche und, falls notwendig, einen schnellen Wechsel zu einer anderen Auflösung an der selben Probenstelle. Die Objektive bieten je nach Vergrößerung Einzelmessfeldgrößen zwischen 1,6 mm2 × 1,6 mm2 und 320 µm2 × 320 µm2.

 Nach Aussagen des Unternehmens deckt diese Technologie den gesamten Herstellungsprozess ab - von den ersten Entwicklungsschritten im Labor über die Qualitätssicherung bis hin zur Produktionskontrolle. -sad-

 NanoFocus AG, Lindnerstraße 98, D-46149 Oberhausen; Internet: http://www.nanofocus.de

  zurück zurück zurück

 nach oben nach oben nach oben

 

 Härteprüfung an metallischen Werkstoffen 

Die Richtlinie VDI/VDE 2616 Blatt 1 (Entwurf) Härteprüfung an metallischen Werkstoffen gibt einen Überblick über gebräuchliche und standardisierte Verfahren der Härteprüfung für metallische Werkstoffe. Dabei werden die einzelnen Verfahren und ihre praktische Anwendung jeweils in einer Kurzdarstellung beschrieben.

 Blatt 1 der Richtlinie beschreibt die jeweiligen Besonderheiten der verschiedenen Verfahren und stellt deren einzelne Vor- und Nachteile dar. Anschauliche Tabellen und Diagramme erleichtern die Auswahl eines geeigneten Verfahrens. Die Richtlinie ergänzt die für die Härteprüfung von Metallen bestehenden Normen. Zusätzlich sind auch nicht genormte Prüfverfahren berücksichtigt, die in der industriellen Prüfpraxis verbreitet sind. Die Richtlinie ist für Anwender und Hersteller von Härteprüfsystemen für Metalle geeignet. Sie wendet sich schwerpunktmäßig an Personen, die für Qualitätssicherung in der Metallver- und -bearbeitung tätig sind.

 Herausgeber der Richtlinie VDI/VDE 2616 Blatt 1 (Entwurf) ist die VDI/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik. Die Richtlinie ist seit Juni 2010 beim Beuth Verlag in Berlin erhältlich. -sad-

  zurück zurück zurück

 nach oben nach oben nach oben

 

 Navigation: Zulieferer erhoffen Elektroautoboom 

Die Zulieferer der Automobilindustrie müssen sich in Geduld üben, bis das Elektroauto die Massenmarktreife erlangt. Umso mehr drängen sie auf schnelleren Fortschritt. Von einem Boom der Elektrofahrzeuge würden etwa die Hersteller intelligenter Navigationshardware und Entwickler von Telematiksystemen profitieren. Um der Herausforderung der geringen Reichweite zu begegnen, sind sie aber auch direkt von einer vorhandenen Infrastruktur abhängig. Ihr wirtschaftlicher Erfolg steht damit auf Messers Schneide.

 Intelligente Navigations- und Telematiksysteme sollen Fahrer von Elektrofahrzeugen in Zukunft über den Ladezustand ihres Autos, die mit der Restladung verbleibende Distanz sowie Vorschläge und Reservierungsmöglichkeiten für Ladestationen auf der Strecke informieren. Die dafür notwendige Hardware ist der Unternehmensberatung Frost & Sullivan zufolge bereits in die Kosten für das Fahrzeug selbst einkalkuliert. Den Verbrauchern sind die Modelle derzeit aber zu teuer.

 Kurzfristig sind nach Ansicht von Thomas Martin Fojcik, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Center für Automobil-Management (CAMA) an der Universität Duisburg-Essen, geringere Preise für Elektroautos nicht realisierbar. Telematiksysteme werden nach Angaben von Frost & Sullivan bei allen bis 2015 neu verkauften Elektroautos eine Marktdurchdringung von mehr als 80 Prozent aufweisen. Intelligente Navigationshardware wird bei neuen Elektroautos Teil der Standardausstattung sein. Die Fahrer erwarten nur für Dienst- und Serviceleistungen Zusatzkosten.

 Trotz der erwartet hohen Marktdurchdringung bleibt die Frage nach der Größe dieses Marktes für die Hersteller und Entwickler von Navigations- und Telematiklösungen vorerst offen. Die Expansion von Ballungsräumen wird die Nachfrage nach Elektroautos nach Ansicht der Experten erhöhen, wovon auch die Zulieferer profitieren würden. Dennoch bedürfe es einer entsprechenden Infrastruktur, um eine Masseneinführung zu ermöglichen.

 Für die Mehrheit der konventionellen Autohersteller wird das Elektroauto ein Nischenprodukt bleiben, meint Frost & Sullivan. Der Infrastrukturaufbau und die Marktentwicklung für Navigations- und Telematikspezialisten dürften sich so trotz öffentlicher Förderungen und steuerlicher Anreize verlangsamen. Andererseits könnte ihnen das Feld damit jedoch alleine überlassen werden. So bleibe fraglich, ob die Autokonzerne bereit sind, Geld und Zeit in die Entwicklung von speziellen Telematikkonzepten für ihre Elektroautos zu investieren. -Haglmüller/sad-

 

 Quelle: pressetext.deutschland
 

108 Jahre
Anfrage per Email