Der Abdecklack Nr. 1 von der Erne AG ist flüssig und dient zum Abdecken von Werkstücken aus Stahl, Aluminium, Kupfer und Buntmetallen bei der chemischen Vernicklung. Das Produkt trocknet rasch, bei Raumtemperatur gewöhnlich innerhalb einer Stunde. Es wird von keiner der Lösungen angegriffen, welche üblicherweise für die Vorbehandlung und Behandlung mit den verschiedenen Nickelverfahren eingesetzt werden. Die Lagerbeständigkeit des Lackes ist praktisch unbeschränkt. Zur besseren Sichtbarmachung der Abgrenzungen wurde der Lack grün eingefärbt. Er hat überdies die Fähigkeit, eingeschlagene Luftblasen schnell auszustoßen und lässt sich deshalb in dünner Schicht porenfrei auftragen. Die Temperaturbeständigkeit gegenüber heißen Lösungen ist bis 95 °C einwandfrei. Die getrocknete, sehr elastische Schicht ist unempfindlich gegen Berührung und klebt weder mit gleichbehandelten Teilen noch mit anderen Metallen zusammen. Mit einem scharfen Messer kann sie gut geschnitten werden, was ein einfaches und genaues Entfernen nach der Behandlung ermöglicht. Das Auftragen von Abdecklack Nr. 1 erfolgt je nach Bedarf durch Tauchen, Streichen oder Spritzen bei Raumtemperatur. Neben der Abdeckung der Werkstücke vor der stromlosen Vernicklung, eignet er sich aber auch sehr gut für praktisch alle anderen Typen von galvanischen Elektrolyten wie Eloxal, Entfetten, Versilbern, Vergolden usw. (Erne AG, CH-8108 Dällikon ZH und CH-1580 Avenches VD, Schweiz). -hk/dir-
Wasser ist ein wichtiger und kostbarer Rohstoff. Daher spielt die effiziente Aufbereitung und Wiederverwertung stark belasteter Abwässer aus den verschiedenen Wasserkreisläufen der Produktion eine immer größere Rolle. Gefragt sind kostengünstige, umweltfreundliche und leistungsfähige Systeme. Die hohe Anwendungskompetenz für individuelle Kundenwünsche und ein spezielles, optimiertes Verfahren sind die Vorzüge der Prozesswasser-Behandlung der Firma Heuser. Dabei werden komplette Problemlösungen von der gemeinsamen Planung mit dem Kunden bis zur Montage angeboten. Der Kunde wird dabei bereits bei den Genehmigungsverfahren unterstützt und durch die Flexibilität des Unternehmens kann prompt, kompetent und zuverlässig auf die Kundenwünsche reagiert werden. Heuser bietet daher Lösungen u.a. für folgende Anwendungsbereiche: Lackindustrie, Lebensmittelindustrie, Chemieindustrie oder Kraftwerke. wobei die chemielose Prozesswasser-Behandlung einen positiven Einfluß auf den Bakterienhaushalt im Prozesswasserkreislauf hat. Dies ergibt weniger Biozid-Einsatz, da weniger reaktionsfähige, biologische Oberfläche benötigt wird. Es entstehen auch keine bakteriellen Ablagerungen und nur geringste Entsorgungskosten, da eine hohe Rejektkonzentration vorhanden ist. Weiter entsteht keine Restchemie, der CSB-Wert wird reduziert und es gibt auch keine Störungen und Schwankungen. Mit der Firma Rübig aus dem Berchtesgadener Land steht nun der Firma Heuser aus Haan lokal ein Partner zur Verfügung. Rübig selbst ist als Spezialist für Flotationen und verschiedenste Förderanlagen bekannt, die komplett aus Kunststoff, speziell für eine feucht, chemisch aggressive Umgebung hergestellt werden (Rübig GmbH, Salzstr. 54, D-83404 Ainring; Internet: http://www.rubig.de; e-mail: office@rubig.de). -hk/dir-
Chemische Nickelschichten mit mittlerem Phosphorgehalt
Enplate NI-434 E ist ein chemisches Vernicklungsverfahren zur Schnellabscheidung hochglänzender Nickelschichten mit einem Phosphorgehalt von 5 bis 7 Gewichtsprozenten. Dieser Prozess zeichnet sich durch seine hohe Stabilität bei erhöhter Temperatur aus. Die gleichmäßig abgeschiedene Nickel-Phosphor-Legierung lässt sich für eine Vielzahl von Substraten anwenden. Mit dem Verfahren werden ausgezeichnete Prüfresultate bezüglich Verschleißeigenschaften, Korrosionsverhalten, etc. erreicht. Enplate NI-434 E wird dort eingesetzt, wo technisch hochwertige und gleichzeitig hochglänzende stromlose Nickelschichten gefordert werden. Das ammoniumfreie Verfahren wird in drei flüssigen Konzentrationen geliefert. Betriebsanleitung und Hinweise zur Abwasserbehandlung stehen dem Benutzer zur Verfügung (Erne AG, CH-8108 Dällikon ZH und CH-1580 Avenches VD, Schweiz). -hk/dir-
Enstrip EN-79 und Enstrip EN-86 sind cyanfreie, alkalische Stripper zur stromlosen Auflösung von chemischen Nickel-Phosphor-Schichten von Stahl, Kupfer, Kupferlegierungen, Edelstahl u.a.m. Die jeweiligen Standzeiten der Lösungen hängen stark von den Arbeitsbedingungen ab. Die Sättigung liegt jedoch bei etwa 15 bis 30 g/l Nickel (IMASA AG, CH-8108 Dällikon ZH und CH-1580 Avenches VD, Schweiz). -hk/dir-
Eine echte Alternative zur Fotometrie, Gravimetrie, zur Messung mit ionensensitiven Elektroden und zu sonstigen Methoden stellt der Personal IC 790 durch sein günstiges Preis/Leistungsverhältnis dar. Applikationen, bei denen bisher die lonenchromatographie als Analysenmethode aus Preisgründen ausschied, lassen sich nun einfach und kostengünstig durchführen. So können z.B. Chlorid, Nitrat und Sulfat oder Kalium, Calcium und Magnesium simultan in weniger als 10 Minuten bestimmt werden. Der Personal IC 790 ist mit seiner Steuer- und Auswertesoftware auf einfachste Bedienbarkeit ausgelegt, ohne dabei Abstriche bezüglich Datensicherheit, GLP oder Resultatgenauigkeit zu machen. Mühelos lassen sich lonenkonzentrationen vom oberen ppb- bis in den %-Bereich analysieren. Dabei besteht die Möglichkeit, sowohl mit als auch ohne chemische Suppression zu arbeiten. Eine breite Palette von Metrohm-IC-Säulen bietet dabei stets die optimale Trennsäule für jede spezielle Applikation. Der neue Personal IC 790 eignet sich hervorragend für einfache Routineanwendungen. Eines Probenwechslers kann problemlos integriert werden (Deutsche Metrohm GmbH + Co., In den Birken, D-70772 Filderstadt; Internet: http://www.metrohm.de). -hk/dir-
Das neuartige Curatech-Konzept erlaubt die Reinigung und Entfettung eines großen Teilespektrums aus gängigen Werkstoffen. Damit reduziert sich die Bevorratung an Entfettungsmittel die Verwechslungsgefahr mit den bekannten gefährlichen Folgen entfällt. Das sanfte, materialschonende Produkt mit einem pH-Wert von 7,0 schont nicht nur die zu reinigenden Werkstoffe, sondern auch die Aggregate der Waschanlage, wie Pumpen, Heizregister und Düsen. Natürlich wird dadurch auch die Umwelt entlastet. Durch die extrem starken Demulgiereigenschaften des Reinigers werden Fette und Öle aus der Waschlösung spontan ausgeschieden. Dies bedeutet eine gleichbleibende Reinigungsaktivität des Reinigers. Durch die gute Trennung von Öl und Waschlauge werden ungewöhnlich lange Standzeiten erzielt. Das Produkt ist mit einem temporären Rostschutz für Eisenwerkstoffe ausgerüstet und bietet Buntmetallen einen sehr guten Anlaufschutz. Auf diesen aminfreien Rost- bzw. Anlaufschutz kann sowohl Nass- als auch Pulverlack aufgebracht werden. Durch den Verzicht auf anorganische Zusätze, wie Phosphat, Silikat, Ätzalkalien, usw. und die neutrale pH-Wert-Einstellung des Reinigers kann mit geringen Wassermengen gespült werden. In vielen Fällen ist es dadurch möglich mit einer geringeren Anzahl von Spülzonen auszukommen. Im Vergleich zu herkömmlichen Produkten, die eine wesentlich intensivere Spülung verlangen, bedeutet dies eine weitere Kostenersparnis. Das Konzept ist sowohl in Spritzwaschanlagen, Druckflutwäschern, Tauchbädern mit Badbewegung, als auch in Ultraschallanlagen verwendbar. Bei der Anwendung des Curatech-Systems kann auf Aufbereitungsanlagen, wie Membranfiltration, Destillation usw. verzichtet werden. Ein einfacher Schwerkraft-Ölabscheider genügt (Carl Arnsperger GmbH & Co., Toyota Allee 95, D-50858 Köln; Internet: http://www.oekoreiniger.de). -hk/dir-
Die Aquatrode ist eine neue kombinierte pH-Elektrode, die speziell für pH-Messungen in ionenarmen, schlecht leitenden Proben wie z. B. deionisiertem Wasser entwickelt wurde. Den pH-Wert in Medien mit geringer Leitfähigkeit zu messen ist problematischer als eine simple Messung in Pufferlösungen. Generell sollte der Gesamtwiderstand des Mess-Systems so gering wie möglich gehalten werden, um lange Ansprechzeiten und driftende pH-Werte zu vermeiden. Aus diesem Grund ist die pH-Glasmembran aus niederohmigem Glas gefertigt und die spezielle Ausführung der Glasmembran - gefertigt als ellipsoide Kugel - verringert den elektrischen Widerstand noch weiter. Des Weiteren besitzt die Aquatrode ein speziell konstruiertes Festschliffdiaphragma mit einem ebenfalls extrem geringen Widerstand. Beides zusammen garantieren kurze Ansprechzeiten, stabile Messwerte und korrekte Resultate in Proben mit geringer Leitfähigkeit (Deutsche Metrohm GmbH + Co., In den Birken, D-70772 Filderstadt; Internet: http://www.metrohm.de). -hk/dir-
Eine neue Reihe von Vertrel®-Spezial-Reinigungsmitteln von DuPont Fluoroproducts reduziert die Kosten und die Umweltbelastung bei Reinigungsprozessen mit Lösemitteln. Die azeotropen Mischungen aus HFC-43-10mee (Vertrel® XF) und HFC-365mfc sind stabil, brennen nicht, sind ozonunschädlich und haben ein geringeres Potential zur globalen Erwärmung als viele gebräuchliche Produkte. Für ihre Herstellung hat DuPont zusammen mit MicroCare (Bristol/USA, produziert und vertreibt umweltverträglich Löse- und Reinigungsmittel für Spezialanwendungen) eine neue Technologie entwickelt und zum Patent angemeldet. Die neuen, kostengünstigen Produkte können HCFC-141b und PFCs in einer Vielzahl spezieller Anwendungen ersetzen, wie beispielsweise Aerosol-Lösemittel, Hochleistungs-Reinigungsmittel für Metalle, Entfluxmittel sowie Trägerflüssigkeiten für das Auftragen von Schmiermitteln (Du Pont de Nemours (Deutschland) GmbH, Du Pont Str. 1, D-61343 Bad Homburg v.d.H.). -hk/dir-
Seit über 30 Jahren sind die genormten Probeplatten von Q-Panel Standards für gleichmäßige und einheitliche Versuchsoberflächen. Ein automatisiertes Fertigungsprogramm sorgt für eine fast berührungslose Produktion. Dabei werden die Q-Panels sorgfältig gereinigt und alle evtl. auf der Oberfläche vorhandenen Ölrückstände entfernt. Diese Vorreinigung spart später Zeit und Kosten beim Laborpersonal. Q-Panels sind bedienungsfreundlich durch abgerundete Ecken und entgratete Kanten. Ein weiterer wesentlicher Produktvorteil ist auch die gleichbleibende Qualität. Durch Metallgroßeinkäufe bei ausgewählten Stahlwerken wird die Verschiedenartigkeit der Metallstruktur, als Ursache für fehlerhafte Abweichungen in kritischen Versuchen, auf ein Minimum reduziert. Eine große Typenvielfalt und kurze Lieferzeiten runden die Produktmerkmale ab und machen die Probeplatten zu einem wertvollen Hilfsmittel bei der Prüfung von Beschichtungen, Klebstoffen oder Rostschutzmitteln (Pausch Messtechnik GmbH, Nordstraße 32, D-42781 Haan; Internet: http://www.Pausch.com). -hk/dir-
Seit vielen Jahren wird aus nahezu allen Bereichen der Chemie und der Industrie die Forderung nach elektronischen Durchflußmengenzählern in druckfester Kapselung gestellt. Einerseits werden diese Zähler in stationären Anlagen betrieben, andererseits ist der mobile Einsatz erforderlich. Durch die Neuentwicklung des Ex-Relaismoduls Ex-RM1m ist eine mobile Einheit geschaffen, welche alle Vorteile der Mengenvoreinstellung in Verbindung mit dem modular aufgebauten Zähler verbindet. Die neue Ausführung wird auf den Zähler aufgesetzt und ist ein integriertes Bauteil des Durchflußmeßsystems. Damit steht das Durchflußzählersystem ohne Einschränkungen allen Ex-Anwendungen zur Verfügung. Das System wird betriebsbereit geliefert, besondere Kenntnisse für Montage und Inbetriebnahme sind nicht erforderlich. Darüber hinaus ist es möglich, bestehende Zähler vom stationären Einsatz auf den mobilen Betrieb umzurüsten. Das neue Ex-Relaismodul Ex-RM1m überträgt die Vorteile der modularen Bauweise nun auch auf alle Ex-Anwendungen (Lutz-Pumpen GmbH & Co.KG, Erlenstr. 5-7, D-97864 Wertheim; e-mail: info@lutz-pumpen.de). -hk/dir-
Stannostar HMB ist ein neues fluorboratfreies, formaldehydfreies Verfahren zur Abscheidung hochglänzender Zinn-Blei oder Reinzinn-Schichten mit einer ausgezeichneten Lötfähigkeit. Lösungen sind lieferbar für 60/40, 90/10 und 98/2 Zinn-Blei-Legierungen sowie für reines Zinn. Die universell einsetzbare Veredlungstechnologie ist sowohl für Gestelle, Trommeln, Vibrationsanlagen als auch für die Bandveredlung einsetzbar. Die Abscheidungen der hochglänzenden Niederschläge mit einer sehr guten Schichtverteilung können je nach Bedarf zwischen langsam (z.B. 0,25 µm/Min) und sehr schnell (z.B. 15 µm/Min) eingestellt werden. Die Arbeitsbedingungen werden dementsprechend mit wechselnden Stromdichten, Legierungszusammensetzungen und Badbewegung angepasst. Der Temperaturbereich liegt zwischen 18 und 30 °C, die Stromdichte im Bereich von 0,3 bis 40 A/dm2. Der Elektrolyt enthält keinerlei Formaldehyde oder andere niedere Aldehyde. Bei der Neutralisierung des Abwassers werden die Zinn- und Bleisalze vollständig ausgefällt, wodurch sich ein wesentlicher Vorteil gegenüber borfluorsauren Elektrolyten ergibt. Dank der breiten Anwendungsmöglichkeiten bei der Verzinnung großer, kleiner und kleinster Teile eignet sich das elektrolytische Verfahren Stannostar HMB besonders auch für Galvanisierbetreiber mit einem breiten Produktionssortiment (Erne AG, CH-8108 Dällikon ZH und CH-1580 Avenches VD, Schweiz). -hk/dir-
Radialsprühventil zur Beschichtung von lnnenzylindern
Im Gegensatz zu rotierenden Ventilen, die mit Zentrifugalkraft arbeiten, produziert das Radialsprühventil 782R von EFD einen gleichmäßigen Materialausstoß von Anfang bis Ende des Dosiervorgangs, unabhängig von der Rotationsgeschwindigkeit. Das Ventil arbeitet mit einer Luftkappe, die durch einen Präzisions-Gleichstrommotor angetrieben wird, um ein radiales Sprühmuster aus zerstäubter Flüssigkeit zu erzeugen. Die versprühte Materialmenge wird durch die Einstellung des Ventilnadelhubs, den Materialdruck, die Materialvikosität und die Ventilöffnungszeit festgelegt. Das Ventil wird in Verbindung mit dem Steuergerät Valvemate 7060R eingesetzt, das zeitlich exakt abgestimmte Druckluftimpulse liefert, um die Öffnungszeit des Sprühventils und der Zerstäuberluft zu steuern. Die Eingänge für die Zerstäuber- und die Ventildruckluft sind voneinander getrennt. Das Valvemate beinhaltet auch die Steuerung des Motors mit Überlastschutz und I/O´s für die Verknüpfung mit der SPS bei automatischen Fertigungsabläufen. Individuelle Feineinstellungen können online vorgenommen werden, ohne dass die Steuerung der Fertigungsmaschine abgeschaltet und neu programmiert werden muss. Der Flüssigkeitsausstoß des Ventils reicht von feinem Beschlag bis zu einem starkem Sprühüberzug mit nur minimalem Übersprühen. Es besprüht zuverlässig die Innenwände von Zylindern mit einem Durchmesser zwischen 40 und 300 mm (GLT Gesellschaft für Löttechnik mbH, Rennfeldstr. 18, D-75173 Pforzheim; Internet: http://www.glt-pforzheim.de; e-mail: info@glt-pforzheim.de). -hk/dir-
Bandschweißgeräte für gestanztes Bandmaterial reduzieren Stillstandszeiten
Mit den Bandschweißmaschinen der Leicht Stanzautomation GmbH werden die Enden von vorgestanzten und fertiggestanzten Bändern mit den Anfängen nachfolgender Bänder verschweißt. Das gewährleistet einen kontinuierlichen Prozessablauf (am laufenden Band) an Stanz- und Montagelinien, Spritzgießautomaten und Galvanikanlagen ohne langwierige Bandeinfädelungen. Durch die deutliche Reduzierung der Stillstandszeiten und der damit verbundenen Effizienzsteigerung sind die Anlagen in kurzer Zeit amortisiert. Die hohe Mobilität der Geräte und die speicherbaren Schweißabläufe ermöglichen dem Anwender den Einsatz dieser WID-Bandschweißgeräte in den unterschiedlichsten Fertigungsbereichen. Mit diesen Anlagen können sehr diffizile und komplexe Bänder aller schweißbaren Legierungen teilungsgenau zusammengeschweißt werden. Weitere Raffinessen sind die automatische Aushebung der Stanzstreifen nach dem Verschweißen und der einfache Austausch der Werkzeugsätze bei Produktwechsel. Für Rohbänder sind Schweißgeräte im Lichtbogenschweißverfahren (WIG-Serie) erhältlich, die endlose Bänder für verschiedene Fertigungsbereiche erzeugen (Leicht Stanzautomation GmbH, Talstraße 12, D-75248 Oelbronn; Tel.: 07043 - 92 05 20, Fax: 07043 - 92 05 30; e-mail JL@Leicht-stanzautomation.de). -hk/dir-
Zur Erfüllung der durch EG-Gesetz geforderten Grenzwerte von Chrom(VI) in Nutzfahrzeugen, müssen spätestens ab Sommer 2002 die Montagebänder bei der Automobilindustrie umgestellt werden. Erprobte Schichtsysteme sind notwendig, um der Industrie Sicherheit bei der Produktion zu gewährleisten. Enthone bietet dem Galvaniseur Systemschichten, mit denen unterschiedliche Anforderungen stufenweise erfüllt werden. Als Basis dient die optimale Metallschicht aus Enthobrite-Zinkelektrolyten oder Zincrolyte-Zinklegierungsverfahren. Die zweite Stufe wird als Konversionsschicht aus chrom(VI)freien Permapass- oder Immunox-Passivierungen aufgebracht. Steigern lässt sich der Korrosionsschutz mittels Aquares- und Enseal-Versiegelungen in allen denkbaren Kombinationen. Der höchste Schutzwert wird durch das lösemittelbasierte Topcoat Enseal C 40 erzielt. Dieses Topcoat ist wahlweise transparent oder schwarz, immer ohne Chrom(VI) und - falls gewünscht - in schwarz sogar völlig chromfrei (Enthone-OMI (Deutschland) GmbH, Rainer Paulsen, Merscheider Busch 7, D-42699 Solingen; Tel.: +49/212/702-0, Fax: +49/212/702-273, e-mail: rpaulsen@enthone.de). -hk/dir-