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Neue Produkte Ausgabe Oktober 2003

 

Komplettierung der Messzellen-Produktlinie: Elektrolytische Leitfähigkeit 

Zur intelligenten Dosiertechnik gehören auch Regelkreise mit optimierter Mess- und Regeltechnik. Dazu zählen bei ProMinent amperometrische Sensoren zur genauen Regelung von Desinfektionsmittel-Konzentrationen: Chlor, Chlordioxid, Ozon, H2O2, Peressigsäure und Brom.
Zur zweiten Gruppe gehören acht verschiedene Sensoren-Grundtypen mit zusätzlicher Ausprägung an pH-Elektroden, die für unterschiedlichsten Anforderungen bei der Neutralisation und pH-Wert-Einstellungen eingesetzt werden.
Die dritte Gruppe stellen Sensoren zur Messung der elektrolytischen Leitfähigkeit dar. Anwendungen finden sich unter anderem bei der Salzgehaltüberwachung. Hier speziell bei der Absalzsteuerung im Kühlturm oder in Reinigungsprozessen, wie CIP-Anwendungen (Cleaning in Place), aber auch bei Prozesswasseraufbereitungen, Kondensat- und Reinstwasserüberwachungen.
Alle Anwendungen erfordern unterschiedliche Anforderungen an die Messzellen hinsichtlich Messbereich, maximal zulässige Temperatur, Druck, Chemikalienverträglichkeit und Belagunempfindlichkeit mit unterschiedlichen Prozessanbindungen und elektrischen Anschlüssen.
Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, hat ProMinent die Produktlinie mit elf neuen konduktiven Messzellen komplettiert. Die gesamte Produktlinie deckt damit einen Messbereich von 0,01 µS/cm bis 2000 mS/cm ab. Durch Auswahl einer Messzelle mit geeignetem Material (EPOXY, PP, PVDF, PPE, PEEK) kann jeweils eine maximale Einsatztemperatur von 150°C und ein maximaler Druck von 16 bar (bei 100 °C) mit der Verträglichkeit aggressiver Chemikalien realisiert werden.
Für den Einsatz in belagbildenden Medien und/oder bei sehr hohen Leitfähigkeiten kann neben einer induktiven Messzelle jetzt auch eine preisgünstige Vier-Elektrodenzelle eingesetzt werden, deren zusätzliche Elektrode den durch Belag entstehenden Störwiderstand kompensieren. Die Messzellen sind je nach Notwendigkeit mit und ohne Temperaturkompensation wählbar.
Die meisten Messzellen sind als Durchfluss- und Tauchversion erhältlich. Sie können entweder an den ProMinent Regler D1C oder an den Messumformer DMT angeschlossen werden, der die Anzeige des Messwertes und die Kalibrierung der Messzelle erlaubt und schließlich ein 4 bis 20 mA-Signal ausgibt. Die gesamte Produktlinie ist für den Anwender in einem attraktiven Preisniveau positioniert (ProMinent Dosiertechnik GmbH, Im Schuhmachergewann 5-11, D-69123 Heidelberg; e-mail: info@prominent.de; Internet: http://www.prominent.de). -hk/dir-
Bild: Grundtypen der neuen Leitfähigkeitsmesszellen des Typs LM mit Dulcometer® D1C Regler und Messumformer DMT

 

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Teflon® ETFE für die Metallbeschichtung jetzt auch als wässrige Dispersionen 

Die Teflon® ETFE Fluorkunststoffe von DuPont sind jetzt auch als unkompliziert und universell anwendbare wässrige Dispersionen erhältlich. Damit lassen sich Bauteile aus Stahl, Aluminium, Edelstahl und anderen Stahllegierungen auf kostengünstige Weise mit einer hoch wirksamen Schutzschicht überziehen.
Diese Dispersionen können durch Aufspritzen oder Eintauchen aufgebracht werden und erreichen so selbst bei kompliziert geformten Teilen die gesamte Oberfläche. Damit ausgeführte Beschichtungen sind chemisch und thermisch hoch beständig. Ihre Permeabilität ist sehr gering, und sie bieten die für Fluorkunststoffe typische Kombination aus Antihafteigenschaften und geringer Oberflächenreibung.
Verfügbar sind neben den Standardtypen:
- gefüllte Typen mit besonders geringer Permeabilität für Wasserdampf (entscheidend für viele Anwendungen in der chemischen Industrie),
- ein elektrisch leitfähiger Typ, der hilft, elektrische Entladungsvorgänge zu vermeiden und so die Gefahr von Explosionen zu verringern,
- kundenspezifisch eingefärbte Chargen.
Das zusätzlich zur bisherigen Pulverform für das elektrostatische Sprühen jetzt auch in wässriger Dispersion erhältliche Teflon® ETFE ist ein Copolymer aus Ethylen und Tetrafluorethylen. Seine chemische Beständigkeit ist sehr hoch, auf Grund der teilfluorierten Struktur erreicht es aber nicht die nahezu inerten Eigenschaften von PTFE (Polytetrafluorethylen). Die maximale Dauer-Einsatztemperatur liegt bei 150°C. ETFE hat die höchste Zähigkeit aller Fluorkunststoffe und kann in Schichtdicken von bis zu einem Millimeter aufgebracht werden (Du Pont de Nemours (Deutschland) GmbH, Du Pont Str. 1, D-61343 Bad Homburg v.d.H.). -hk/dir-
Bild: Teflon® ETFE in wässriger Lösung wird durch Spritzen oder Eintauchen aufgebracht und überzieht Metallteile dabei auch an schlecht zugänglichen Stellen mit einer hoch wirksamen Schutzschicht

 

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Maximaltemperaturaufzeichnung an kritischen Oberflächen 

Die CelsiStrip® temperaturregistrierenden Etiketten können auf beliebige Oberflächen, z. B. auf den Bremssattel eines Hochleistungsfahrzeuges selbstklebend aufgebracht werden. Dieser Bremszylinder hat im mehrstündigem Testbetrieb eine maximale Oberflächentemperatur von 54 °C (permanent schwarz verfärbtes Anzeigefeld) erreicht, aber sicher nicht den 60 °C Wert (Anzeigefeld immer noch weiss) erreicht oder überschritten.
Wird der spezifische Temperaturwert für mehr als eine Sekunde erreicht oder überschritten, so verfärbt sich das entsprechende dreieckige, temperaturempfindliche Anzeigefeld von ursprünglich Weiss für dauernd in tiefes Schwarz. Diese CelsiStrip® Etiketten gibt es in verschiedenen geometrischen Abmessungen und Temperaturkombinationen zwischen +40 und +260 °C. Kleinste Einzelwertpunkte CelsiPoint® mit einem Außendurchmesser von nur 5 mm sind beispielsw für die Überwachung von Elektronikbauteilen einsetzbar (Dipl. Ing. Ernest Spirig, POBox 1140, Hohlweg 1, CH-8640 Rapperswil; e-mail: Info@spirig.com, Internet: http://www.spirig.com). -hk/dir-

 

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Gesamter Ätzprozess von Elo-Chem und CSM 

Nach der erfolgreichen Einführung der CSM-Prozess-Chemikalien rund um die Fertigungslinie Ätzen und der Weiterentwicklung der Elo-Chem-Recyclingverfahren ist es gelungen, mit der Verschmelzung von CSM und Elo-Chem zur ELO-CHEM-CSM GmbH die Entwicklung zum Ätz-Recycling-System der Zukunft abzuschließen.
Mit dem integrierten Ätz- und Kupferrückgewinnungs-Prozess bietet die ELO-CHEM-CSM GmbH chemische Produkte und Know-how für alles rund um die Leiterplattenherstellung. Sie ist jetzt in der Lage, die Fertigungslinie Ätzen sowohl chemisch als auch anlagenseitig zu realisieren und auf die individuellen Kundenanforderungen abzustimmen. Die neue Prozesstechnik amortisiert sich im Durchschnitt nach weniger als zwei Jahren, alle Wartungs- und Betriebsmittelkosten eingerechnet (ELO-CHEM-CSM GmbH, Lippertsreuter Str. 7, D-88682 Salem; Internet www.elo-chem-csm.com) -dir/hb-

 
 

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