Neues Wasserstrahl-Entschichtungssystem von Flow Europe
Das von Flow neu entwickelte HydroCat-Gerät zur Oberflächenbearbeitung kann sich mit Hilfe eines Vakuums an jeder Fläche in jeder Richtung festsaugen und ermöglicht so die Bearbeitung von vertikalen, horizontalen Flächen und sogar das Arbeiten über Kopf an verschiedenen Deckenflächen. Mit dem HydroCat kann ein Bediener alleine Schichten von bis zu 90 Quadratmeter pro Stunde abtragen. Das HydroCat bewegt sich problemlos über Schweißnähte, überlappende Verbindungsplatten und vernietete Nähte. Für die automatischen Bahnsteuerung bei geradlinigen Arbeiten steht eine entsprechende Software zur Verfügung. Das Vakuumsystem nimmt das gesamte Wasser, die abgetragenen Substanzen und Rost zu 100 % auf. Die abgetragenen Substanzen und das Wasser werden in einem Filtersack gesamlt, wodurch eine einfache Entsorgung der abgetragenen Substanzen ermöglicht wird. Das durch den Filter austretende Wasser hat grundsätzlich einen Reinheitsgrad, der den Abwassererfordernissen entspricht, und kann direkt ins Abwasser geleitet werden. Die angrenzende Arbeitsfläche und die unmittelbare Umgebung bleiben frei von Verschmutzung. Das HydroCat wird standardmäßig durch die in der Industrie eingesetzte direkt angetriebene Husky-Hochdruckpumpe von Flow (2750 bar Betriebsdruck) betrieben. Zur Erzeugung des Vakuums dient das Zusatzmodul FlowVac (Flow Europe GmbH,. Daimlerweg 6, D-64293 Darmstadt; Internet http://www.flowgmbh.com). -hk/dir- Bildunterschrift: Neues HydroCat-Gerät zur Oberflächenbearbeitung
Neue Windows Betriebs- und Auswertesoftware für RFA-Schichtdickenmessgeräte
Die Firma Röntgenanalytik Messtechnik, Taunusstein, rüstet seine Röntgenfluoreszenz Schichtdickenanalysatoren XRay ComPact (SL), XRay maXXiund XRay ConTiab sofort mit der neuen Windows-Betriebs- und Auswertesoftware XMasteRaus. Die neue Software bietet alle notwendigen Informationen auf einen Blick und ist einfach zu bedienen. DasBild desoptionalen Videomikroskops wird auf dem Bildschirm zusammen mit den aufgenommenen Spektren und den Analyseergebnissen angezeigt. So ist jederzeit eine Kontrolle der Meßposition möglich. Automatisches Abfahren einer Reihe von Meßpunkten (line scan und grid) sowie mausgesteuerte Positionierung (point and measure) des Prüfteils erleichtern die Arbeit am Schichtdickenanalysator. Neben der Steuerung des Schichtdickenanalysators und des optionalen X-Y-Z-Tisches ist die Spektrenaufbereitung ein weiterer wichtiger Teilbereich des Programmes. Die neue Software verfügt über neueste mathematische Berechnungsmodelle. Die Fundamental Parameter Methode (FPM) erleichtert die Kalibrierung oder macht eine Kalibrierung gar überflüssig. Damit sind die klassischen Anwendungen von Aluminium über Gold bis Zink auf unterschiedlichen Trägermaterialien ebensomeßbar wie komplizierte Mehrschichtsysteme. Erweiterte Darstellungs- und Protokollmöglichkeiten sowie vielfältige Datenspeicherungs- und Datenverarbeitungsmöglichkeiten runden die Eigenschaften von XMasteRab. Die neue Windows Software läßt sich nachträglich auch als Upgrade auf im Einsatz befindliche XRF-2000, XRay maXXi und XRay ComPact installieren (Röntgenanalytik Messtechnik GmbH, Georg-Ohm-Str. 6, D-65232 Taunusstein; e-mail: roentgenanalytik@röntgenanalytik.de). -hk/dir- Bildunterschrift XMasteR- Software
Das interaktive Softwarepaket h,x-Diagramm 3.0 von Menerga, Mülheim an der Ruhr, erspart dem Thermodynamiker das manuelle Arbeiten mit h,x-Diagrammblättern nach Mollier. Die Ausgangspunkte werden mit der Maus auf dem PC-Bildschirm gesetzt oder über die Tastatur eingegeben. Interaktiv ermittelt das Programm die Enthalpie-Differenzen und die Heiz- bzw. Kühlleistungen. Luftmischungen, Heiz- und Kühlprozesse, Be- und Entfeuchtungsvorgänge lassen sich ebenso schnell darstellen und berechnen wie der rekuperative, der regenerative und der adiabate Wärmeaustausch. Der Arbeitsbereich reicht dabei von -50 C bis 450 ° C Lufttemperatur und von 0 bis 500 g/kg Wassergehalt. Bis zu 10 Arbeitsblätter kann der Benutzer gleichzeitig bearbeiten und in einer Arbeitsmappe speichern. Weitere Programmerkmale: Integration in Windows 95/98 oder Windows NT 4.0, Excel-kompatibler Datenaustausch, mehrsprachige Bedienung, flexible Druckerausgabe (Menergaâ Apparatebau GmbH, Gutenbergstr. 51, D-45473 Mülheim an der Ruhr). -hk/dir- Bildunterschrift Interaktive Software zur Darstellung thermodynamischer Prozesse
Weil bei herkömmlichen Strahlanlagen aufgrund des inneren Verschleißes ein häufiger Schleuderradwechsel erforderlich ist, ein nicht unerheblicher Anteil des Strahlmittels ungenutzt bleibt und der Strahlmittelstrom sich nicht präzise lenken läßt, hat Strahltechnik lllingen (SI), eine innovative Schleuderrad-Einheit entwickelt und produziert, die auf einem neuen, patentierten Dual-Rotor Zentrifugalrad-System basiert. Damit läßt sich der Rotorschaufelverschleiß minimieren, weil das abrasive Strahlmittel nicht mehr - wie bisher üblich - direkt auf die Rotorschaufeln prallt. Der Strahlmittelfluß wird verstärkt, die Abnutzung der Strahlmittelkörner reduziert und durch eine gezielte Strahlmittelstromlenkung eine präzisere Oberflächenbearbeitung ermöglicht. Außerdem kann mit dem integrierten zweiten Rotor die Anzahl der Turbinenschaufeln auf dem Hauptschaufelrad erhöht werden, was zu einer weiteren Erhöhung des Nutzfaktors führt. Die tschechische Tochter eines bekannten deutschen Stahlgußunternehmens hat nach Einsatz der neuen Schleuderräder die Strahlzeiten halbiert. Mit dem neuen SI-Schleuderrad konnten alle Ecken der Teile behandelt werden ohne die schon vorher präzise gefertigten Kanten mit dem Strahlmittel zu beschädigen. Aufgrund der präzisen Richtungs- und Flächensteuerung des Strahlmittels sind nur zwei SI-Schleuderräder erforderlich anstatt der üblichen drei in den herkömmlichen Anlagen. Das reduziert natürlich die Investitionskosten und den Energieverbrauch. Außer den mit dem neuen SI-Schleuderrad ausgestatteten Strahlanlagen entwickelt, produziert und liefert SI komplette Anlagen für Oberflächenhärtung (shot-peening), Entrostungs- und Lackieranlagen. Da der Direktexport von Deutschland nicht immer rentabel und teilweise auch nicht möglich ist, hat SI die Absicht, die Produktion der SI-Schleuderräder und die damit verbundene Technologie an qualifizierte Hersteller im Ausland unter Lizenz, Joint-venture oder anderen Kooperationsverträgen weiterzugeben (Strahltechnik Illingen GmbH, Postfach 1154, D-75424 Illingen; e-mail: strahltechnik@s-directnet.de). -hk/dir- Bildunterschrift: Muldenbandanlage zur Oberflächenverfestigung von technischen Federn (Fa. Krörzer, Pfullingen)
Meßumformer-/Regler für pH, Redox, Leitfähigkeit und Reinstwasser
Die neue µP-Meßumformer-/Regler-Serie Jumo dTRANS pH 01, Rd 01, Lf 01 und Rw 01 für die Meßgrößen pH, Redox-Potential, Leitfähigkeit und Reinstwasser setzt neue Akzente hinsichtlich Preis, Technik und Leistung. Es ist gelungen die hohen Anforderungen hinsichtlich Qualität und technischer Möglichkeiten mit einer automatisierten Fertigung zu verbinden. Die Geräte mit einem Frontrahmenmaß von 96 mm x 48 mm sind für den Schaltschrankeinbau konzipiert. Die frontseitige Schutzart beträgt IP65 (rückseitig IP20), mittels eines optionalen Feldgehäuses IP65 können die Geräte auch im Außenbereich eingesetzt werden. Die µP-gesteuerten Geräte werden über ein leicht verständliches Ebenenkonzept bedient und programmiert. Den lstwert der jeweiligen Meßgröße zeigt eine rote, 4stellige LED-Anzeige. Die Prozeßtemperatur kann auf der grünen Anzeige abgelesen werden. Diese Anzeige unterstützt außerdem den Benutzer bei der Programmierung oder der Kalibrierung. Serienmäßig verfügen die Geräte über zwei potentialfreie Kontakte (Relais), die zur Regelung oder Grenzwertüberwachung programmiert werden können. Die sekundäre Prozeßgröße Temperatur kann ebenfalls mit einem Limitkomparator überwacht werden. Das pH-Gerät kann weiterhin als Impuls-Längen- oder Impuls-Frequenz-Regler mit P-, Pl-, PID- oder PD-Verhalten konfiguriert werden. Es steht ein programmierbarer Binärausgang zur Alarmierung zur Verfügung. Der Leitfähigkeitsmeßumfomer beinhaltet in einem Gerät alle Meßbereiche von 0 bis 1 µS/cm bis zu 0 bis 200mS/cm, so daß für den Kunden eine einheitliche Lagerhaltung möglich ist. Beim Reinstwasser-Meßgerät wurden neueste Erkenntnisse hinsichtlich der Reinstwasser-Temperaturkompensation berücksichtigt. Das Gerät erfüllt damit alle Anforderungen der strengen amerikanischen Behörden für den Einsatz in Pharmazie und Lebensmitteltechnik (USP 23Ergänzung 5, ASTM D-1 125-95). Alle Geräten verfügen über einen galvanisch getrennten Normsignalausgang für die jeweilige Prozeßgröße. Die Auswahl des Ausgangssignals 0(4) bis 20mA oder 0(2) bis 10V und die Zuordnung des Meßbereiches zum Normsignal sind frei programmier- und skalierbar. Optional nachrüstbar sind ein drittes, frei zuzuordnendes Relais, eine busfähige Schnittstelle RS422/485 sowie ein Versorgungsspannungsausgang für Jumo pH- und Redox-Zweidraht-Meßumformer. Über Binäreingänge können Sollwertumschaltung, Hold, Tastaturverriegelung, Alarmstopp, Einfrieren des lstwertes oder eine Meßbereichsspreizung ausgelöst werden. Als Sensoren können alle handelsüblichen pH-, Redox- und Antimon-Elektroden (Einstabmeßketten und getrennte Glas-/Metall- und Bezugselektroden) angeschlossen werden. Das Leitfähigkeitsmeßgerät erlaubt den Anschluß von konduktiven Zwei-Elektroden-Meßzellen mit Zellenkonstanten von 0,01/0,1/1,0/3,0/10,0 (frei wählbar). Das Reinstwassermeßgerät arbeitet mit konduktiven Zwei-Elektroden-Meßzellen mit einer Zellenkonstanten von 0,01. Zur Temperaturkompensation bzw. Temperaturanzeige können an alle Geräte Pt100 und Pt1000 angeschlossen werden. Die Spannungsversorgung erfolgt über ein Schaltnetzteil (M. K. Juchheim GmbH & Co, D-36035 Fulda; e-mail: JUMOde@e-mail.com). -hk/dir- Bildunterschrift: µP-Meßumformer-/Regler für ph, Redox, Leitfähigkeit und Reinstwasser
Ein neues Verfahren der Chemische Werke Kluthe GmbH ist mit großem Erfolg bei Stückgutbeschichtern im Einsatz. Es findet sowohl im Spritz- als auch im Tauchverfahren Verwendung. Erste Stufe ist die Beizentfettungmit Hakupur 501523, die sich sehr gute Beizwirkung, geringe Schlammbildung und matte Oberfläche auszeichnet. Anschließend erfolgt die Oberflächendekapierung mit Decorrdal AL 20/35 und die Chromatierungmit Decorrdal AL 30Gelbchromatierungsmittel. Es findet keine Überchromatierung statt, selbst wenn die Teile länger als vorgesehen beaufschlagt werden. (Als Alternative zur Gelbchromatierung kann auch die Grünchromatierung Decorrdal AL 45 ST eingesetzt werden). Mit der Vorbehandlung behandelte und pulverbeschichtete Teile weisenbei einem 1000-Stunden-Salzsprühtest lediglich eine Unterwanderung von unter 1 mm auf. Somit werden auch die Qualitätsforderungen der GSB (Gesellschaft für Stückgutbeschichter) erfüllt(Chemische Werke Kluthe GmbH, Gottlieb-Daimler-Straße 12, D-69155 Heidelberg; e-mail: info@kluthe.de). -hk/dir-
Mit dem Niveauwächter NR 80 bietet E-T-A Elektrotechnische Apparate GmbH ein preiswertes Gerät zur berührungslosen Füllstandsüberwachung. Der Niveauwächter mit der Größe einer Streichholzschachtel wird seitlich in der gewünschten Höhe am Behälter aus Glas oder Kunststoff (Wandstärke bis 5 mm) befestigt. Überwacht werden damit Wasser, wäßrige Lösungen und alle Medien mit großer relativer Dielektrizitätskonstante. Der Wächter arbeitet nach dem kapazitiven Prinzip. Lieferbar ist das 90 g leichte Gerät als Minimum- oder Maximum- Wächter. Integriert werden kann der NR 80 in alle Systeme, die entweder minus- oder jetzt auch plus-schaltende Komponenten erfordern. Die Betriebsspannung kann zwischen DC 6 bis 36 V liegen, die typische Stromaufnahme beträgt 5 mA (E-T-A Elektrotechnische Apparate GmbH, Rudolf Wachter, Industriestr. 2-8, D-90514 Altdorf; e-mail: rudolf.wachter@e-t-a.de, Internet: http://www.etacbe.com). -hk/dir- Bildunterschrift Niveau-Sensor zur berührungslosen Füllstandsüberwachung
Ohmsche, induktive oder Lampenlasten in Gleichspannungsnetzen lassen sich mit den elektronischen Schutzschaltrelais E-1048-602der Firma E-T-A Elektrotechnische Apparate GmbH zuverlässig schalten und schützen. Überlast, Kurzschluß oder Drahtbruch können kostspielige Folgeschäden und damit lange Stillstandzeiten verursachen. Bei Kurzschluß und Überlast im Verbraucherstromkreis sorgt das nur 12,5 mm breite Gerät für eine zuverlässige Strombegrenzung und schnelle Abschaltung. Der jeweils aktuelle Betriebszustand wird über zwei Leuchtdioden angezeigt. Besonders interessant wird diese Steuer- und Überwachungselektronik durch eine integrierte Drahtbruchüberwachung, die gegenüber dem Typ E-1048-600 zusätzlich im Ein-Zustand serienmäßig aktiv ist. Den Fehlerfall signalisiert das Gerät zweifach: optisch über eine Leuchtdiode und elektronisch über einen Meldeausgang. Einsatzfelder die Prozeßsteuerung zum Schalten von Motoren, Magnetventilen oder Signalisierungs- und Überwachungslampen und in der Automatisierungstechnik als Koppelbaustein zu speicherprogrammierbaren Steuerungen. Damit lassen sich Ausgänge gezielt auf bis zu DC 24V/4A aufrüsten (E-T-A Elektrotechnische Apparate GmbH, Rudolf Wachter, Industriestr. 2-8, D-90518 Altdorf; e-mail: rudolf.wachter@e-t-a.de, Internet: http://www.etacbe.com). -hk/dir-
Das Grundmodell des einfach justierbaren Temperaturschalters Thermotronik - M mit Anzeige ist mit einem Kabelschwanz auf der Ausgangsseite ausgerüstet. Eingangsseitig sind entweder ein direkt angeflanschter oder ein getrennt installierbarer Temperaturfühler erhältlich. Die neue Version Thermotronik - M / C 11 ist eingangsseitig für den getrennt installierten Temperaturfühler vorbereitet. Für alle Geräte gilt Anzeigebereich 30 bis 120 °C (oder °F), zwei in Schritten von 10 Grad frei einstellbare Schaltpunkte von 40 bis 80 °C mit potentialfreien Relaisausgängen in fail safe Schaltung (Bühler Meß- und Regeltechnik GmbH, Harkortstr. 29, D-40880 Ratingen; e-mail: fluidcontrol@buehler-ratingen.com, Internet: http://www.buehler-ratingen.com). -hk/dir- Bildunterschrifte Temperaturschalter Thermotronik - M
Ozon ist nicht nur das beste und stärkste Oxidationsmittel, auch werden zu seiner Erzeugung lediglich Luft oder Sauerstoff sowie elektrische Energie benötigt. Die neuen Ozonerzeugungsanlage Ozonfiltâ OZVa von ProMinent findet dort ihren Einsatz, wo kleine Ozonmengen benötigt werden. Die Anlagen verfügen über eine integrierte Luftaufbereitung, eine Voraussetzung für die technische Ozonerzeugung. Die Anlage erzeugt und löst gleichzeitig 90 % des gasförmigen Ozons im Wasser. Damit wurde die sonst notwendige Peripherie minimiert. Die Ozonfiltâ OZVa Anlage zeichnet sich durch eine hohe Betriebssicherheit aus. Sie ist variabel in ihrer Leistung und kann manuell oder über einen 4 bis 20 mA-Eingang automatisch eingestellt werden. Die Inbetriebnahme und Bedienung sind problemlos ausführbar. Die neueartige Anzeige der Leistung in g/h ist auch dann korrekt, wenn sich der Gegendruck während des Betriebes ändert. Im weiteren werden das Kühlwasser, die Temperatur sowie der Wasser- und Gasdurchfluß überwacht und deren Werte können im Display abgefragt werden. Durch die Mikroprozessortechnik ist ein sanftes Anlaufen der Anlage gewährleistet. Bei voller Leistung wird mit niedriger Hochspannung und gesteigerter Frequenz Ozon mit optimaler Betriebssicherheit erzeugt. Die Anlage kann zusätzlich mit einem Gaswarngerät ausgerüstet werden (ProMinent Dosiertechnik GmbH, Postfach 10 17 60, D-69007 Heidelberg; e-mail: ProMinent@t-online.de, Internet: http://www.prominent.de) -hk/dir- Bildunterschrift: Ozonerzeugungsanlage
GLISS-COATâ ist die Sammelbezeichnung für trockene Gleitbeschichtungen zur Minderung von Reibung und Verschleiß. Die Beschichtungssysteme bestehen in der Regel aus aushärtenden Filmbildnern mit Schmierstoff-Pigmenten und speziellen Additiven, deren Kombination exakt auf die Anforderungen des Einsatzgebietes zugeschnitten werden kann. Es gibt sowohl Spritzbeschichtungen, als auch Trommelbeschichtungen. Zur Optimierung von Spritzbeschichtungen werden Spritzroboter und Automaten eingesetzt. In Spezialtrommeln werden besonders wirtschaftlich große Mengen von Kleinteilen beschichtet. GLISS-COATâ HvR 704-H ist eine Gleitbeschichtung auf wäßriger Basis. Diese GLISS-COATâ -Variante dient der Schmierung von Klein- und Kleinstbauteilen, welche als Schüttgut bzw. Trommelware verarbeitet werden können, Die Nennschichtdicke beträgt 5 µm, wobei die Toleranzen maßgeblich von der Geometrie der Bauteile beeinflußt werden. Typischerweise werden Schloßteile, Nieten, Bolzen, Schrauben, Tellerfedem oder Unterlegscheiben beschichtet. Der flüssige Beschichtungswerkstoff ist wasserverdünnbar. Die Gleitwirkung beruht auf eingelagerten Festschmierstoffen. Die mattgraue bis metallisch glänzende Beschichtung bildet unter Belastung einen verschleißreduzierenden Gleitfilm, wobei überschüssiges Beschichtungsmaterial abgetragen und Unebenheiten ausgeglichen werden. Durch die Verminderung der Reibung wird die Lebensdauer der Bauteile erheblich verlängert. Knarr- und Quietschgeräusche werden verhindert. Ruckartige Bewegungen (Stick-Slip), die bei vielen Anwendungen sogar eine elektrische Funkenbildung auslösen können, entstehen nicht mehr. GLISS-COATâ HvR 704-H besitzt gute Hafteigenschaften auf Metallen und ist mit Beschichtungssystemen überlackierbar. Zur Verbesserung des Korrosionsschutzes der Metallsubstrate haben sich Kombinationen mit Konversionsschichten wie Phosphat- oder Chromatschichten oder Korrosionsschutzbeschichtungen wie z.B. Verzinkungen bewährt (AHC-Oberflächentechnik GmbH & Co. OHG, Boelckestraße 25 - 57, D-50171 Kerpen; e-mail: ahc-oberflaechentechnik@t-online.de, Internet: http://www.ahc-oberflaechentechnik.de). -hk/dir- Bild Mit GLISS-COATâ HvR 704-H beschichtete Kleinteile
Die Verfahrenskombination von Hochdruckreinigung und Robotereinsatz eröffnet der Teilereinigung neue Anwendungsbereiche. Mit dem Entgraten von Zapfventilgehäusen bei der Hiby ZVA Produktionsgesellschaft mbH & Co KG in Plettenberg demonstriert Dürr Ecoclean die besondere Wirtschaftlichkeit und Flexibilität der neuen Reinigungsanlage RMS 47 W. Die Anlage wurde speziell für das Entgraten oder Entsanden komplexer Werkstücke aus Grauguß, Stahl und Aluminium entwickelt. Bei Hiby müssen damit im Sandguß hergestellte Aluminiumgehäuse von Graten und Restsanden aus Gewinden, Passungen und zum Teil tiefen Bohrungen und Kanälen befreit werden. Durch den in der Anlage integrierten Roboter kann - im Gegensatz zu linearen Systemen - extrem präzise und außerordentlich flexibel gearbeitet werden. Die aus Edelstahlblech kompakt gebaute und vollständig geschlossene RMS 47 W hat Abmessungen von 3.450 x 4.000 x 2.450 mm. Sie ist modular aufgebaut und besteht aus Behandlungsmodul, Robotermodul und Versorgungsmodul. Über ein umlaufendes Plattenband sind Auf- und Abgabebereich miteinander verbunden. Jeweils zehn zu entgratende Gehäuse werden auf einer speziellen Aluminiumpalette positioniert. Die Chargenabmessungen betragen 600 x 400 x 150 mm bei einem Chargengewicht von fast 20 kg. In weniger als fünfzig Sekunden ist das Gehäuse vollständig entsandet und frei von Graten. Die Prozeßzeit pro Charge beträgt etwa neun Minuten. Der außerhalb der Arbeitskammer installierte 6-achsige Knickarmroboter mit Einzelgreifersystem entnimmt jedes Teil einzeln und führt es der Hochdruckreinigung zu, um die Werkstückinnenkontur gezielt zu entgraten. Bis zu 60 kg schwere Teile kann der Roboter handeln. Mit einer leistungsfähigen Hochdruckpumpe als wesentlichem Bestandteil des Hochdruckspritzsystems wird ein Behandlungsdruck von 300 bar erreicht. Das wäßrige Reinigungsmedium ist auch unter diesen Bedingungen schaumstabil. Ein mehrstufiges Filtersystem sorgt für hohe Standzeiten. Der Roboter positioniert das Werkstück exakt vor der Spritzdüse. Auch tiefe Bohrungen und Hinterschneidungen können so vollständig abgereinigt werden. Nach jedem Reinigungsschritt dreht der Roboter das Werkstück in die nächste Reinigungsposition. Speziell für die tiefen Kanäle des Gehäuses wurde eine Spritzlanze mit geeigneten Vollstrahldüsen bestückt. Trotz enger Toleranzen innerhalb des Werkstückes kann neben der Fahrgeschwindigkeit auch der Spritzwinkel durch den Roboterarm für eine optimale Beaufschlagung verändert werden. Ein mehrminütiges Abblasen der Werkstücke auf der Palette im Umluftverfahren beendet das Verfahren. Der Einsatz der RMS 47 W hat inzwischen zu einer deutlichen Reduzierung der Stückkosten bei Hiby geführt. Positiv auf die Kosten, aber auch auf die Inbetriebnahme wirkt sich außerdem das modulare Anlagenkonzept aus. Sämtliche Aggregate sind so integriert, daß sie bei notwendigen Arbeiten leicht erreicht beziehungsweise ausgebaut werden können. Der Aufbau ermöglicht außerdem eine zeitsparende Vorinbetriebnahme. Ein integriertes Bedienpult erlaubt die einfache Einstellung und Kontrolle der Reinigungsprozesse. Für die Programmierung kann der Roboter aus der Anlage herausgefahren werden (Dürr Ecoclean GmbH, Industriestr. 10, D-52156 Monschau). -hk/dir- Bildunterschrift: Reinigungsanlage zum Hochdruckentgraten
Metallring-Elektroden gibt es in sechs Varianten: mit einem Metallring aus Silber, Gold oder Platin, jeweils als getrennte lndikatorelektroden oder als kombinierte Einstabmeßketten. Sie sind auch gegen hochaggressive Chemikalien resistent. Silber-Ringelektroden werden vor allem für Chlorid-, Bromid- und Jodid-Titrationen eingesetzt, speziell wenn auf einen vorgegebenen Endpunkt titriert wird. Gold-Ringelektroden sind die idealen Sensoren für Applikationen mit Quecksilbernitrat, für Redoxtitrationen in Anwesenheit von Chrom- oder Eisenionen oder für die Bestimmung des Chemischen Sauerstoffbedarfs (CSB). Platin-Ringelektroden sind generell für Redoxtitrationen einsetzbar. Die getrennten Metallring-Elektroden benötigen eine separate Bezugselektrode. Sie sind immer dann den kombinierten Gold- oder Platin- Einstabmeßketten vorzuziehen, wenn die Probelösung mit dem KCI-Bezugselektrolyten reagiert. So sollte z.B. bei hohen Schwefelsäure-Konzentrationen eine Double-Junction-Bezugselektrode mit einer Sulfatlösung als Zwischenelektrolyt eingesetzt werden. Die kombinierte Silber-Ringelektrode enthält bereits ab Werk 1 mol/l KNO3 als Bezugselektrolyt, um Störungen bei den Halogenid-Titrationen zu vermeiden. Die kombinierten Gold- und Platinelektroden besitzen das bewährte Long Life-Bezugssystem mit der hochwirksamen Diffusionssperre für Silberionen. Diaphragmaprobleme werden dadurch weitgehendst eliminiert. Alle Metallring-Elektroden werden mit einer verschiebbaren Kunststoffhülse mit NS14/15 ausgeliefert. Dadurch läßt sich die Eintauchtiefe beliebig variieren und der jeweiligen Probe anpassen (Deutsche Metrohm GmbH & Co., In den Birken 3, D-70794 Filderstadt-Plattenhardt; e-mail: deutschemetrohm@compuserve.com). -hk/dir- Bildunterschrift: Metallring-Elektroden
Kontinuierliche Bestimmung von Beschichtungsdicken
Die Bestimmung von Dicken an Beschichtungen mit der Röntgenfluoreszenz-Methode gehört seit mehr als 15 Jahren zum Standard in der Qualitätssicherung. Die Prüfung direkt im Produktionsprozeß ist die perfekte Kontrolle und läßt sich mit dem XRay ConTieinfach realisieren. Schichtdickenmess-Systeme zur kontinuierlichen Bestimmung von Beschichtungsdicken arbeiten im Prinzip ähnlich wie stationär betriebene Xray-Geräte im Labor oder in der Qualitätssicherung. Der Unterschied wird deutlich in Mechanik und Design. Geringes Platzangebot in der Produktionslinie und der jeweiligen Aufgabenstellung angepaßte Positionierung der Meßköpfe bestimmen die individuelle Konstruktion aus standardisierten Baugruppen und maßgeschneiderter Mechanik. Im wesentlichen besteht ein XRay ConTiaus dem Meßkopf, der Röntgenröhre, Kamerasystem, Proportionalzählrohr und Vorverstärker beinhaltet. Die zweite Baugruppe besteht aus dem Steuer- und Kontrollsystem sowie der Hochspannungsversorgung. Zur Auswertung und Dokumentation wird ein handelsüblicher PC mit der von Röntgenanalytik Messtechnik neu entwickelten 32-Bit-WindowsÒ Betriebssoftware X-MasteR eingesetzt. Der Nutzen eines XRay ConTiSystems liegt in der permanenten Überwachung der Produkte wie beschichteten Bändern oder Drähten und der sofortigen Korrekturmöglichkeit im Fertigungsprozeß. Soll an mehreren Meßebenen gemessen werden so können die Meßköpfe über eine motorgetriebene Führung positioniert werden. Dies geschieht über eine programmierbare Steuerung, die zyklisch die Meßebenen anfährt und so lang dort verweilt wie der Prüfablauf es vorgibt. Die Meßergebnisse und Statistikwerte werden pro Meßebene gesondert gespeichert und dokumentieren so die Qualität der Beschichtung (Röntgenanalytik Messtechnik GmbH, Georg-Ohm-Str. 6, D-65232 Taunusstein-Neuhof; e-mail: roentgenanalytik@roentgenanalytik.de).-hk/dir- > Bildunterschrift: Kontinuierliche Bestimmung der Schichtdicke